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Dr. Gustav Albrecht.
Stellen sehr tief, so bei Altenhof 51 Meter, an andern wieder sehr flach, dass einzelne Erhebungen, wie der Maränen-, Ilessel- und Michenberg bis an die Oberfläche herantreten; er ist sehr fischreich, namentlich kommen Hechte, Karpfen und Murlinen vor, und hat stellenweise grünliches, durchsichtiges Wasser. Verschiedene an den Ufern zerstreute Ziegeleien deuten auf den Thonreichtum der Umgebung hin, namentlich wird der in den Anhöhen vorkommende Septarienthon hier verarbeitet, und lange Züge der mit Steinen und Holz beladenen Zillen zeigen, dass der abseits liegende See
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Jagdschloss Habertusstook (Vorderseite.)
in reger Geschäftsverbindung mit der Aussenwelt steht: am südlichen Zipfel vermittelt der Werbeilinkanal die Verbindung mit dem Finowkanal.
Die älteste Ansiedelungsstätte am Werbellin scheint sich bei Altenhof befunden zu haben, wo Professor Virchow im See Reste von alten Pfahlbauten entdeckt hat, die vermutlich germanischen Ursprungs sind, während die in der Nähe von Altenhof gefundenen Urnen und Grabstätten den Wenden anzugehören scheinen, die, durch den Fischreichtum des Sees angezogen, hier eine kleine Niederlassung gründeten. Auf dem Förstereigrundstück von Altenhof erhob sich im Mittelalter gleichfalls eine Askanierburg, Schloss Breden oder Breten, das indes nur eine untergeordnete Stellung eingenommen zu haben scheint und mehr als Jagdschloss wie als Verteidigungspunkt gedient hat*) Schloss Breden wird nur dreimal urkundlich erwähnt und ist, wie auch das am Südende des Sees belegene
*) Vgl. hierzu Bär'XXIV S. 231 f.