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Altberlinische Stätten.
/ die um das Jahr 1758 liier im „Bullenwinkel“ als Erbzinsscharren entstanden, während 1796 in BerliiPuBerhaupt 170 dieser Scharren vorhanden waren. Im Jahre 1839 hatte sich ihre Anzahl bis auf 57 vermindert.
Die Bezeichnung „Bullenwinkel“, deren es in Berlin ein volles Dutzend gab, ist älteren Ursprunges, als dass man sie von den Schlächterscharren herleiten könnte. Denn bereits im 17. Jahrhundert pflegte man unreinliche oder von „etzlichem Gesindelein“ frequentierte Winkel und ' Sacknassen, auch offiziell mit diesem wenig schmeichelhaften Namen zu , belegen. So prangte noch vor einigen Jahren am Ende der Waisen- strasse, die ursprünglich einen Gang zwischen Hinterhäusern und Zäunen „An der Stralauer Mauer“ Dis zum Klosterkirchhof bildete, eines der antiken blauen Strassenschilder mit der Aufschrift „Bullenwinkel“ in weissen deutschen Lettern.
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Eine, wenn auch nicht innerhalb der früheren Ringmauer gelegene Stätte betrachtete doch jeder reguläre Berliner als zu seiner Vaterstadt gehörig: das an der Spree anmutig gelegene Stralau mit seinem zum Wahrzeichen gewordenen Kirchlein, wie es nach der von Schinkel erfolgten Restaurierung auf unserem Bilde aus den vierziger .Jahren (largestellt ist. War doch der „Hof Stralow“, den der Rat zu Berlin 1358 nebst den dazu gehörigen Äckern erwarb, als wahrscheinlicher Überrest des altwendischen Fischerdorfes, in das Gebiet der Stadt gezogen worden. Und zugleich auch der Stralauer See, den der Rat für jährlich 6 Pfund Pfennige an die Fischeriunung verpachtete.
Es ist bekannt, wie hier das echte und rechte, von Generation zu Generation lieb behaltene hauptstädtische Volksfest des Fischzuges seit Ende des vorigen Jahrhunderts gefeiert wurde. Uns ältesten Berlinern gehört es noch zu den behaglichsten Erinnerungen aus der Jugendzeit.
Damals, als die ländliche Spree noch in unschuldiger Reinheit dort vorüberrauschte, bevor sie am Oberbaum, als „Mädchen für Alles“ in die Stadt tretend, diesen jungfräulichen Charakter einbüsste, — als Eisenbahnen und Dampfbote nach Stralau noch nicht existierten, bildete sie schon einen der nach dem Fest-Eldorado führenden drei Hauptwege.
Ich muss und kann hier darauf verzichten, eine Skizze der Scenerie des damaligen Volksfest-Schauspiels zu geben. Erwähnt sei nur, dass König Friedrich Wilhelm III., welcher des öfteren mit seiner Familie auf einer kleinen Gondel-Flottille dort erschien,, einst die Festwiese bis zur „Mutter lübbecke“ durchschritt und das historische Wahrzeichen des „roten Riesenkrebses“ in Augenschein nahm. Es war dies eine Papphülle, in der ein jugendlicher Spassmacher steckte — ein „abgebrühter“, wie der Monarch die rote Amphibie nannte.