Heft 
(1897) 6
Seite
365
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Kob. Mielke, Bericht über die Ausgrabungen in der Bruchhaide bei Templin.

worden, weder Branderde noch Scherben. Nach Aussagen der Arbeiter und nach Aussehen des Geländes mögen etwa 20 bis 30*) Beisetzungen vorhanden

gewesen sein, die 3 1 m, häufig aber noch weiter, von einander entfernt waren.

Abgesehen von einem kleinen mit Zickzackorna­ment versehenen Gefäss, in dem sich ein Bronzering be­fand, waren die Urnen ohne Verzierung; eine einzige war mit einem Henkel versehen. Die Formen wiesen nach den Bruchstücken auf ein bauchiges, mit ebenemBoden versehenes Gefäss hin, dessen eingeschnürter Hals fast senk­recht aufstieg. Die vor der Untersuchung von den Ar­beitern gemachten Bronze­funde bestehen aus einem diademartigen Schmuck,

*) Inzwischen sind etwa 10 neue hinzugekommen.