222 /
R. Jiilicher, Miszellen zur märkischen Volkssprache.
A. Auf dem niederen Fläming.
B. Uckermark.
Hochdeutsch
Volkssprache
Hochdeutsch
Volkssprache ^
Heidelbeeren
Blaubeeren
Weiss. Labkraut
Witten Zies’k
Wiese
Wäse
Brombeere
Brombesinge
Grosser Wald
Heide
Stachelbeere
Stac^cTbkne
Schonung
| Kuslsfe ln
Kirschbaum
Kesperbaum
(Kuscheln
Frühpflaume
Spilling
klein
lütt
Wald
Busch
füttern
lodern
Raps
Repp
Stube
Staue
Gerste
Greif
greifen
Haufen
Kleines Wäldchen
Tanger
fassen
packen
Wiese
Wisch, Bruch
Kartoffeln
Knüllen
Mann
Keerl
Mann
Mäniissen
Frau
Wif
Frau
Weibsen
fünf
flr
jetzt
tzünter (v. jetzund)
, ohnmächtig
beschwögt
hoch, in die Höhe
j an der Heide )an der Höchte
voriges Jahr durchaus nicht
tojoahr
rnachjö
fragen
fräjen
fragen
"Troagen
man
eencler
man
eener,eender(»oil.21'i)rm.)
Krug
Krüs
jetzt
allewile
Lehrer
Schulmeester
greifen
grffen
----
fassen
foaTen
- . --
schlank, dünn
behende
stramm, aufrecht
kasch
Artikeleigentümlichkeiten.
1 kratzen
rachen
x
das
der
der
y A. Fläming: Der Bein, der Nuss, der Tuch, das Allee, das Acke r, der Band"! * v
B. Uckermark: der Öl,
Strick, das Speck, das Öfen ,
Tuch, der Band, der S emme l, Windel, das Köpf, das Arbeit.
*57 Hier noch häufig der strenge Dativ; z. B. ich habe es Hechte, gesagt, er hat es Richtere gegeben, statt um Berlin: Hechten, Richtern.
Auch hier statt: Herr Götze — Götzen Vater; Frau Schmiedicke — Schmiedicke’s Mutter.
weinen
pfeifen
Krug
Raufe
Bettbezug
kämpfen, ringen*)
müde
erziehen
ernähren
füttern
Murmeln
Schachtelhalm
Kober
Schwertlilie
Storch
y
>
rören
fleuten
Grise
Benne
BtTbre
wran gen
möd’
ertrecken
upföden
föden
Knippkugeln
Duwok
die, das Kalliet Storchblaüm Oadebärblaum OaJeher, Oadebär
körperlich.
1 U oh 1^11
H ■
X