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R. Jülicher, Miszellen zur märkischen Volkssprache.
A. Auf dem niederen Fläming.
B. Uckermark.
Hochdeutsch
Volkssprache
Hochdeutsch
Volkssprache
Heidelbeeren
Blaubeeren
Weiss. Labkraut
Witten Zies’k
Wiese
Wäse
Brombeere
Brombesinge
Grosser Wald
Heide
Stachelbeere
Stachelbirne
Schonung
Kusseln
Kirschbaum
Kesperbaum
Kuscheln
Frühpflaume
Spilling
klein
lütt
Wald
Busch
füttern
lodern
Raps
Repp
Stube
Staue
Gerste
Greif
greifen
Haufen
Kleines Wäldchen
Tanger
fassen
packen
Wiese
Wisch, Bruch
Kartoffeln
Knüllen
Mann
Keerl
Mann
Mannssen
Frau
Wif
Frau
Weibsen
fünf
fiv
jetzt
tzunter (v. jetzund)
ohnmächtig
beschwögt
hoch, in die Höhe
an der Heide an der Höchte
voriges Jahr durchaus nicht
tojoahr
machjo
fragen
fräjen
fragen
froagen
man
eender
man
eener,eender(scil. 2 Form.)
Krug
Krus
jetzt
allewile
Lehrer
Schulmeester
greifen
grifen
fassen
foaten
schlank, dünn
behende
stramm, aufrecht
kasch
Artikeleigentümlichkeiten.
kratzen
rachen
das
der
der
A. Fläming: Der Bein, der Nuss, der Tuch, das Allee, das Acker, der Band.
B. Uckermark: der Öl,
Strick, das Speck, das Öfen ,
Tuch, der Band, der Semmel, Windel, das Köpf, das Arbeit.
A. Hier noch häufig der strenge Dativ; z. B. ich habe es Hechte, gesagt, er hat es Richtere gegeben, statt um Berlin: Hechten, Richtern.
Auch hier statt: Herr Götze — Götzen Vater; Frau Schmiedicke — Schmiedicke’s Mutter.
weinen
pfeifen
Krug
Raufe
Bettbezug
kämpfen, ringen*)
müde
erziehen
ernähren
füttern
Murmeln
Schachtelhalm
Kober
Schwertlilie
Storch
rören
fleuten
Grise
Benne
BtTbre
wran gen
möd’
ertrecken
upföden
föden
Knippkugeln
Duwok
die, das Kalliet Storchblaüm Oadebärblaum OaJeher, Oadebär
körperlich.
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