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sind Grabungen auf dem der Abtei gehörigen Acker hinter der Oberförsterei in Aussicht genommen.
Zaatzke.
Herr Lehrer Rehfeldt-Zaatzke benachrichtigte am 23. 5. das Heimatmuseum, daß sich in einer dem Landwirt Lorenz gehörigen Kiesgrube vorgeschichtliche Gefäßreste gefunden hätten. Ihm selber sei es gelungen, eine Steinpackung freizulegen. Auf diese Anzeige hin, wurde vom Heiligengraber Museum aus mit Herrn Lehrer Rehfeldt zusammen eine Untersuchung der fraglichen Stelle vorgenommen. Leider war die Steinpacknng schon zerstört, doch fanden sich noch eine große Menge von Scherben, die wohl auf ein ehemalig hier befindliches Urnenfeld schließen ließen. Herr Lorenz hat sich freundlichst bereit erklärt, beini Kiesabfahren weiter acht zu geben und Herrn Lehrer Rehfeldt von etwaigen Funden zn benachrichtigen. — Weiter verdankt unser Museum Herrn Lehrer Rehfeldt ein dnrchlochtes, durch Brand beschädigtes Steinbeil, das nach dem großen Brande in Zaatzke im Schutt eines Hauses gefunden wurde, und einen Spinuwirtel, der vom Acker des Herrn Rossow in Glienicke stammt.
Wittstock.
In Wittstock wurde aus Anlaß eines Neubaues am Markt in anderthalb bis zwei Meter Tiefe ein großes aufgerauhtes, unten rundliches, mittelalterliches Gefäß gefunden (Abbildung); auf demselben Bauplatz später ein kleiner mittelalterlicher Krug (Abbildung) Auch aus Wittstock stammt ein
kleines auf der Scheibe gearbeitetes Tougefäß mit eigentümlich abgedreht an- gesetzte» Henkel, das aber späterer Zeit angehören dürfte.
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Abbildung 5