Heft 
(1930) 1
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war, die vom Markgrafen Johann dem Dritten erbaut wurde und später verfiel. Vor Jahrzehnten waren noch Ruinen vor­handen, deren Steine aber abgetragen und zu Stallbauten verwendet wurden. Nun ist von der ehemaligen Burg nur noch ein Wallstück übriggeblieben und auch dieses ist jetzt durch Kulturarbeiten bedroht. Der nach Norden und Nordwesten ge­legene Teil ist in diesem Jahre schon abgetragen worden.

Abb. 10. Sadenbecker Durgivall von Westen gesehen.

Wurde der Wall in seinem Innern doch schon seit längerer Zeit beackert und natürlich war da das nach Norden zu ge- gelegene Wallstück, das Acker von Acker trennte, für den Besitzer eine große wirtschaftliche Hemmung. Anders liegt es doch mit dem nach Süden und Südwest zugelegenen Wallteil, der noch erhalten und nach seiner Außenseite von einem tiefen Graben umgeben ist. Er schneidet zwar auch in Ackerland hinein und setzt sich nach dem Wiesenland zu fort. Doch dürfte es hier