werden, daß vor etwa 50 Jahren über 50 Fuhren Steine zu Dammbauten von hier abgefahren sind. Nach Anssagen der Augenzeugen soll der Berg nach diesem Abfahren ein vollkommen verändertes Aussehen gehabt haben. Zweifellos sind all die jetzt noch im Waldboden sichtbaren Kreise ehemals mit Steinen umstellt gewesen, vielleicht auch innen mit Steinen überhöht. Wir nahmen zur Untersuchung zunächst einen kleinen noch erhaltenen Steinhügel in Angriff.
Stelle 2: Der Hügel hatte eine Höhe von 30 Zentimeter. Nach Entfernung von Stubben und Abtragen der oberen Schicht betrug sein Durchmesser Nordsüd 2 Meter, Ostwest 2,50 Meter. Der obere Teil, der aus kleinereil Steinen bestand, verjüngte sich etwas. Die Gesamthöhe der Steinpacknng betrug 00 Zentimeter. Sie bestand aus einer siebenfachen Schicht und war schön und regelmäßig gepackt. Nach dem Süden zu vergrößerten sich die Steine und schließlich bildeten hier vier hochkantig aufgestellte Steine, von denen der größte 75 Zentimenter lang und 55 Zentimeter hoch war, eine regelrechte Mauer. An Funden waren nur zwei oder drei unverzierte Scherben zu beobachten. Nirgends fand sich Branderde. Doch
Abb. 12. Meyenburg 22. Stelle Der freigelegte Steinkreis, in dessen Mitte die Urne stand.