Heft 
(1937 - 1938) 1
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kischen Museum anfertigeu ließ. So konnten wir denn bei der Eröffnung am 26. Juni 1931 voll Stolz auch eine vorgeschicht­liche Abteilung vorzeigeu, einWilhelm-Ratig-" und einSeddin­zimmer". Es wurden ferner zu besonderen Abteilungen in ge­sonderten Räumen zusammengestellt die kirchlichen Geräte und Bildwerke, die Waffen und Uniformen, die Stücke aus der Stadt­geschichte Perlebergs, die Jnnungsgerätschaften, Handarbeiten und Spielzeug, die Möbel der Biedermeierzeit und älterer bürger­licher Hausrat. Der Hofraum zeigt unter anderem Grabsteine und Balkenwerk.

In der Folgezeit konnte die vorgeschichtliche Abteilung am stärksten bereichert werden. Das ist in erster Linie das Ver­dienst des im Jahre 1930 zum staatlichen Bezirkspfleger für Einblick in manche nnchngßn 'uno 'werrvoneiü Beziechmgän ge­ben wird.

Zum Schluß aber bleibt eine Frage: findet unsere Arveit das Echo, das wir wünschen? Sagt uns dies Echo, daß wir auf dem richtigen Wege sind? Wenn wir nur den Stand unserer Mitglieder ansähen, so müßten wir nein sagen sie haben nicht zugenommen. Darum rufen wir alle Freunde unserer Arbeit zu intensivster Werbung auf. Eine Arbeit wie die un­sere bedarf des breiten Bodens und bedarf auch der Mittel, um lebendig zu bleiben und weiter leisten zu können, was ihr an Aufgaben zufällt. Als Ziel soll uns die Zahl vor­schweben, die Paul Quente in dem Mitgliederstand des Mu­seumsvereins erreichte 1000. Damit wäre nur die Kleinig­keit von 800 Mitgliedern neu zu werben. Wir werden auch in unserem Museum Listen für unsere Besucher auslegen. Oft bedarf es ja nur eines kleinen Anstoßes. Und unsere Besucher­zahl rechtfertigt solche Listen sie hat wieder die Höhe der Vorkriegszeit erreicht: über 3000 Besucher im Jahr, um 22 °/o mehr als im Vorjahr. Diese Besucherzahl wird nur dadurch ermöglicht, daß unser Museum täglich von 812. Uhr vor­mittags und 26 Uhr nachmittags, Sonntags von 26 Uhr, geöffnet ist und daß in dieser Zeit die Besucher unter Führung, die nicht nur die einzelnen Fundstücke, sondern auch die großen Zusammenhänge erläutert, die Sammlungen besichtigen können. Diese Arbeit kann nur mit großen geldlichen Opfern aufrecht erhalten werden. Aber diese Besucherzahl ist auch das Echo, das uns zeigt, daß wir mit unserer Arbeit auf dem richtigen Wege sind, sie macht uns Mut, den Zielen, die in uns lebendig sind, weiter zuzustreben. So bitten wir noch einmal alle unsere Mitglieder und alle unsere Besucher um lebendigste Mitarbeit.