Laaslich (RAD. 3/94). Bronzene Randaxt mit geraden, fast parallelen Rändern. Dicknackiges Feuersteinbeil.
Perleberg, Lanzer Chaussee (Angestellter Friedr. Jahnke). Braune Fenersteinsäge.
Pirow (Bauer Ferd. Goldbeck, Bresch). Oberflächenfnnd des Schneidenteils eines Krunnnessers aus dunkelbraunem Feuerstein.
Postlin, Dreiruthen (Kaufmann H Korth, Karstadt). Eine vor etwa 30 Jahren gefundene und für verschollen gehaltene braune Terrine mit geschweiftem Oberteil und ausladender Randlippe wurde dem Museum jetzt überwiesen.
Pröttlin, Wischenberg (Bauer Albert Dübel). Vierkantige durchbohrte Steinaxt aus braun-grünem Gestein mit leicht zusammengekniffenem (?) Nacken; vor etwa 20 Jahren gefunden und von dem jetziger Besitzer (Lehrer Zastrow) gestiftet.
Putlitz. a) Badeanstalt (Dentist Schumacher): Hirschhornart mit zylindrischem Schaftloch.
b) Rotebäk (Landwirt Franz Berger): Bronzenes Absatzbeil mit gerundetem Absatz.
c) Siedlung (Landwirt Franz Berger): Bronzene Tüllenart: die Tülle hat annähernd kreisförmigen Querschnitt.
Rosenhagen (M. Zeisig, Perleberg). Mittelalterliche Kanne.
Uenze (Bauer Otto Blunk). Beschädigte mittelalterliche Kanne.
Außerdem stiftete uns Frau Dr. W. Bohm eine Nachbildung des geschäfteten und mit Lederscheide versehenen Feuersteindolches von Wiepenkathen (Kreis Stade), welche anschaulich nahebringt, wie die prächtigen Dolchklingen getragen wurden.
Wir danken allen Spendern für ihre Mitarbeit.
Fundberichte.
Dallmin, Rieselei (Stärkefabrik). Bei den Erdarbeiten für eine Wasserleitung der Stärkefabrik wurde 1936 in einer Tiefe von 1 Meter im grandigen Sand eine schwärzlich gefärbte Stelle angeschnitten, welche mehrere dickwandige Scherben enthielt. Als 1936 neben dieser Fläche eine Wasserkläranlage gebaut wurde, stieß man in gleicher Tiefe wieder auf schwarz gefärbten Boden. Diese Stelle war etwa viereckig und hatte ein Ausmaß von 0,90 Dieter. Ihre Höhe betrug 0,30 Meter. In der Mitte standen zwei kleine braun-schwarze Gefäße, welche nur dunklen Sand in Farbe und Art der Lagerstelle enthielten. Außer einigen kleinen Scherben wurde nichts weiter gefunden. Die Gesäße haben einen hochliegenden gewölbten Umbruch und einen schräg ausladenden Rand. Unter Berücksichtigung der 1935 entdeckten Scherben, welche einen Wulst unter dem schrägen,