Heft 
(1939 - 1940) 1
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herrlichsten, die wir besitzen. Ich möchte an dieser Stelle auf die zehn Gebote für Altertumsfreunde Hinweisen, die wir mit Erlaubnis des Brandenburgischen Landesamtes für Vorgeschichte in diesem Heft abdrucken. Ihnen ist nichts hinzuzufügen. Sie unterstreichen das, worum wir so oft bitten, und mitunter wird eine fernere Stimme besser gehört als eine nahe.

Und so sei dieser Arbeitsbericht mit dem Hinweis geschlossen, daß all unsere Arbeit nur möglich ist, wenn sie von allen Prignitzern mitgetragen und mitgefördert wird. Wir bitten recht von Herzen darum, daß das auch ferner so sei. A. v. A.

Stadt- und kreismusmm Westprignitz in perleberg.

lätlgkeitsbericht und Zugänge 1SZ8 und 1SZS.

Von Ferdinand Meyer, Perleberg.

Seit dem Erscheinen des letzten Doppelheftes derMit­teilungen des Heimat- und Mufeumsvereins Heiligengrabe" sind zwei Jahre verstrichen, die uns allen eine ereignisreiche und bedeutungsvolle Zeit sind. Der Führer schuf in diesen beiden Jahren das Reich der Deutschen und sichert es jetzt in dem uns aufgezwungenen Kampfe! Dieser soll für die Kultur­arbeit aber nicht zur Folge haben, daß sie unterbrochen wird. Sie soll vielmehr im Rahmen des Möglichen weitergeleistet werden. Aus diesem Grunde sind die Heimatmuseen auch nicht geschlossen worden; sondern es erwächst ihnen die Aufgabe, jedem Volksgenossen die Quellen unserer Volkskraft zu erschließen und ihn an ihrem Teil für die Erfordernisse des Alltags zu stählen. Es ist deshalb auch nicht überflüssig, über die Arbeit zu berichten, die in den beiden verflossenen Jahren von uns geleistet worden ist.

Das Stadt- und Kreismuseum Westprignitz erfreute sich in der Verichtszeit einer weitgehenden Unterstützung seitens der Behörden und aus allen Bevölkerüngskreisen. Das geht am deutlichsten aus der großen Zahl der Neueingänge hervor, die von Ende August 1937 bis Ende Dezember 1939 nach dem Katalog 1027 beträgt. Wir danken allen unseren Förderern in Stadt und Land, daß sie es uns ermöglicht haben, diesen in Zahlen ausgedrückten Erfolg berichten zu können. Dabei wollen wir allerdings keinen Zweifel darüber lassen, daß wir uns künftig vielleicht mit geringeren Eingangszahlen begnügen