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(1.1.2019) 1/2
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MINISTERPRÄSIDENT ZU GAST

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Ein recht großes Medieninteresse rief der Besuch des brandenburgischen Ministerpräsi­denten Dr. Manfred Stolpe(sitzend 3. von links) an der Universität Potsdam zu Beginn dieses Jahres hervor. Im Mittelpunkt des in sehr offener und vertrauensvoller Atmosphäre geführten Gespräches stand der Wunsch des Minister­präsidenten, noch mehr über die Probleme und Besonderheiten der von ihm alsFlaggschiff bezeichneten größten Hochschule des Landes zu erfahren. Folglich präsentierten ihm das Rektorat und Dr. Uta Sändig als Vertreterin der wissenschaftlichen Mitarbeiter sowie Michael Kellner als Repräsentant der Studierenden zum einen die Potentiale der Universität Potsdam als einem Wirtschafts- und Innovationsfaktor für Brandenburg; zum anderen legten sie den Finger auf die jüngst auch in den Studenten­Protesten thematisierten wunden Punkte in der Entwicklung: So wies Kanzler Alfred Klein auf den Sondertatbestand des auf Wunsch der Politiker übernommenen Hochschulpersonals von Vorgängereinrichtungen hin und auf die Notwendigkeit, den politisch geforderten Perso­nalabbau als Ressortproblem zu begreifen und entsprechend gemeinsam zu lösen. Er forderte, dafür zeitlich begrenzt ein sogenanntes UÜberhangkapitel im Landeshaushalt einzu­

HOCHWASSER-SPENDE ÜBERGEBEN

Der im September 1997 an die Mitglieder und Freunde der Universität Potsdam ge­richtete Aufruf des Rektors, Prof. Dr. Wolf­gang Loschelder, einen finanziellen Beitrag für den Wiederaufbau der hochwasser­geschädigten Bibliothek der Universität Opole zu leisten, fand gute Resonanz. Die­ser Tage konnten 13.030,11 DM an die pol­nische Hochschule überwiesen werden. Beide Einrichtungen verbindet seit 1992 eine Kooperationsvereinbarung. Das Som­merhochwasser vernichtete in Opole unter anderem große Buch- und Zeitschriften­bestände. BE.

richten. Eine Lösung, die auch Manfred Stolpe befürwortete. Des weiteren ging es um die Unterfinanzierung der Potsdamer Uni in diesem Jahr sowie um die Deckungslücke von 30 Millio­nen DM pro Jahr, die sich aus dem bis 2001 festgeschriebenen Hochschulentwicklungsplan für alle Hochschulen des Landes ergibt.Wir haben jedenfalls den sicheren Eindruck, daß sich die Universität Potsdam der Unterstützung des Ministerpräsidenten sicher sein kann, erklärte Rektor Prof. Dr. Wolfgang Loschelder gegen Ende des Gespräches. Hg./Foto: Fritze

ZEUGNISSE

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Am 9. Dezember 1997 erhielten acht frisch ge­backene Diplompolitologen, vier Magister-Poli­tikwissenschaftler, sechs Volks- und 15 Betriebs­wirte ihre Zeugnisse aus den Händen des De­kans der Wirtschafts- und Sozialwissenschaft­lichen Fakultät, Prof. Dr. Hans Gerhard Strohe. Die Fachvertreter versicherten, daß die Fakultät auch künftig ein offenes Ohr für ihre Absolven­ten haben wird. Prof. Dr. Günther C. Behrmann stellte in seiner Ansprache die Frage, ob in Deutschland zu viel oder eher zu wenig examlı­niert werde. Prof. Dr. Wilfried Fuhrmann forder­

AOK AUF DEM CAMPUS

Da freute sich Uni-Kanzler Alfred Klein: Stellver­tretend für alle Kunden aus der Hochschule erhielt er anläßlich der Eröffnung eines Service­Centers der AOK-Brandenburg auf dem Uni­Campus einen Fahrradständer- damit die Ver­sicherten ihre Räder direkt vor dem neuen Bera­tungszentrum gegenüber dem Studentensekre­tarıat der Uni Am Neuen Palais 10 im Haus 08 abstellen können. Als Ansprechpartnerinnen für alle Fragen rund um die Krankenversicherung sind Franziska Heis, Vicky Müller und Kathrin Schulz montags bıs mittwochs von 10 bis 14 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr im Service­Center zu erreichen, Tel. 0331/951 04 97,-98,-99, Fax 0331/951 06 45. Wer den Krankenschein über das Internet bestellen möchte, wählt: http:// www.aok.de/studios1. Hg./Foto: Fritze

te die Absolventen auf weiterzulernen, das Uni­versitätsstudium sel nur eine Etappe ım Bil­dungs- und Ausbildungsprozeß. Die Wettbe­werbsgesellschaft fordere gereifte Persönlich­keiten, die nur mit einem breiten Fach- und Spezialwissen sowie sehr guten Leistungen eine wirkliche Chance auf dem Arbeitsmarkt haben dürften. Es ist zur Tradıtion geworden, daß die Absolventen ihre Zeugnisse in Anwe­senheit selbst gewählter Gäste bekommen. So wohnten Eltern und Freunde der Zeugnisüber­gabe bel. R.S./Foto: Tribukeit

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