MINISTERPRÄSIDENT ZU GAST
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Ein recht großes Medieninteresse rief der Besuch des brandenburgischen Ministerpräsidenten Dr. Manfred Stolpe(sitzend 3. von links) an der Universität Potsdam zu Beginn dieses Jahres hervor. Im Mittelpunkt des in sehr offener und vertrauensvoller Atmosphäre geführten Gespräches stand der Wunsch des Ministerpräsidenten, noch mehr über die Probleme und Besonderheiten der von ihm als„Flaggschiff“ bezeichneten größten Hochschule des Landes zu erfahren. Folglich präsentierten ihm das Rektorat und Dr. Uta Sändig als Vertreterin der wissenschaftlichen Mitarbeiter sowie Michael Kellner als Repräsentant der Studierenden zum einen die Potentiale der Universität Potsdam als einem Wirtschafts- und Innovationsfaktor für Brandenburg; zum anderen legten sie den Finger auf die jüngst auch in den StudentenProtesten thematisierten wunden Punkte in der Entwicklung: So wies Kanzler Alfred Klein auf den Sondertatbestand des auf Wunsch der Politiker übernommenen Hochschulpersonals von Vorgängereinrichtungen hin und auf die Notwendigkeit, den politisch geforderten Personalabbau als Ressortproblem zu begreifen und entsprechend gemeinsam zu lösen. Er forderte, dafür— zeitlich begrenzt— ein sogenanntes UÜberhangkapitel im Landeshaushalt einzu
HOCHWASSER-SPENDE ÜBERGEBEN
Der im September 1997 an die Mitglieder und Freunde der Universität Potsdam gerichtete Aufruf des Rektors, Prof. Dr. Wolfgang Loschelder, einen finanziellen Beitrag für den Wiederaufbau der hochwassergeschädigten Bibliothek der Universität Opole zu leisten, fand gute Resonanz. Dieser Tage konnten 13.030,11 DM an die polnische Hochschule überwiesen werden. Beide Einrichtungen verbindet seit 1992 eine Kooperationsvereinbarung. Das Sommerhochwasser vernichtete in Opole unter anderem große Buch- und Zeitschriftenbestände. BE.
richten. Eine Lösung, die auch Manfred Stolpe befürwortete. Des weiteren ging es um die Unterfinanzierung der Potsdamer Uni in diesem Jahr sowie um die Deckungslücke von 30 Millionen DM pro Jahr, die sich aus dem bis 2001 festgeschriebenen Hochschulentwicklungsplan für alle Hochschulen des Landes ergibt.„Wir haben jedenfalls den sicheren Eindruck, daß sich die Universität Potsdam der Unterstützung des Ministerpräsidenten sicher sein kann“, erklärte Rektor Prof. Dr. Wolfgang Loschelder gegen Ende des Gespräches. Hg./Foto: Fritze
ZEUGNISSE
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Am 9. Dezember 1997 erhielten acht frisch gebackene Diplompolitologen, vier Magister-Politikwissenschaftler, sechs Volks- und 15 Betriebswirte ihre Zeugnisse aus den Händen des Dekans der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Hans Gerhard Strohe. Die Fachvertreter versicherten, daß die Fakultät auch künftig ein offenes Ohr für ihre Absolventen haben wird. Prof. Dr. Günther C. Behrmann stellte in seiner Ansprache die Frage, ob in Deutschland zu viel oder eher zu wenig examlıniert werde. Prof. Dr. Wilfried Fuhrmann forder
AOK AUF DEM CAMPUS
Da freute sich Uni-Kanzler Alfred Klein: Stellvertretend für alle Kunden aus der Hochschule erhielt er anläßlich der Eröffnung eines ServiceCenters der AOK-Brandenburg auf dem UniCampus einen Fahrradständer—- damit die Versicherten ihre Räder direkt vor dem neuen Beratungszentrum gegenüber dem Studentensekretarıat der Uni Am Neuen Palais 10 im Haus 08 abstellen können. Als Ansprechpartnerinnen für alle Fragen rund um die Krankenversicherung sind Franziska Heis, Vicky Müller und Kathrin Schulz montags bıs mittwochs von 10 bis 14 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr im ServiceCenter zu erreichen, Tel. 0331/951 04 97,-98,-99, Fax 0331/951 06 45. Wer den Krankenschein über das Internet bestellen möchte, wählt: http:// www.aok.de/studios1. Hg./Foto: Fritze
te die Absolventen auf weiterzulernen, das Universitätsstudium sel nur eine Etappe ım Bildungs- und Ausbildungsprozeß. Die Wettbewerbsgesellschaft fordere gereifte Persönlichkeiten, die nur mit einem breiten Fach- und Spezialwissen sowie sehr guten Leistungen eine wirkliche Chance auf dem Arbeitsmarkt haben dürften. Es ist zur Tradıtion geworden, daß die Absolventen ihre Zeugnisse in Anwesenheit selbst gewählter Gäste bekommen. So wohnten Eltern und Freunde der Zeugnisübergabe bel. R.S./Foto: Tribukeit
PUTZ 1-2/98
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