Heft 
(1.1.2019) 03
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RUFE

Einen Ruf hat erhalten:

Prof. Dr. Luise Schorn-Schütte, Histori­sches Institut der Philosophischen Fakultät I, auf eine C4-Professur für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Einen Ruf nach Potsdam haben erhalten:

PD Dr. Gerhard P Püschel, Georg-August­Universität Göttingen, auf eine C4-Professur für Biochemie der Ernährung im Institut für Ernährungswissenschaft der Mathema­tisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. PD Dr. Pablo Steinberg, Johannes-Guten­berg-Universität Mainz, auf eine C4-Profes­sur für Ernährungstoxikologie im Institut für Ernährungswissenschaft der Mathema­tisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät.

NEU ERNANNTE PROFESSOREN

Zu den in der letzten Zeit für die Univer­sität Potsdam berufenen Professoren ge­hören Prof. Dr. habil. Joachim Clemens Brunstein und Prof. Dr. habil. Robert Seckler, die Dr. Barbara Eckardt im fol­genden kurz vorstellt:

Eine Professur für Pädagogische Psy­Chologie im Institut für Psychologie der Philosophi­schen Fakultät II nimmt Joachim Clemens Brunst­ein wahr. Er wurde 1957 in Hofheim am Taunus gebo­ren. Von 1976 bis 1983 studierte er Psycho­logie, Heilpädagogik und Humanmedizin an der Universität Gießen, wobei er 1980 als Gaststudent an den amerikanischen Univer­sitäten Pennsylvania/Philadelphia und Cali­fornia, Santa Cruz weilte. Nach Studien­ende war der Wissenschaftler bis 1984 als Mitarbeiter am Zentrum für Psychosomati­sche Medizin der Universtät Gießen be­schäftigt. Mit einer Arbeit zum ThemaHilf­losigkeit, Depression und Handlungs­kontrolle promovierte der Psychologe 1986 an dieser Hochschule. Dem schloß sich bis 1989 eine Tätigkeit als wissen­schaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Motivation und Entwicklung am Max­Planck-Institut für Psychologie in München an. In der Zeit von 1989 bis 1997 war Brunst­ein Akademischer Rat und Oberassistent am Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie der Univer­

sität Erlangen-Nürnberg. Dort beendete er auch 1993 seine Habilitation zum Thema Motivation nach Mißerfolg. Eine Lehr­stuhlvertretung für das Fach Pädagogische Psychologie hatte der Hochschullehrer von 1996 bis 1997 an der Universität Frankfurt am Main inne. Als Arbeitsschwerpunkte kri­stallisierten sich heraus: Motivation und Lernen, Leistungs- und Machtstreben, Selbstregulation und Wille, Hilflosigkeit und Depression, Lebensziele und-ideale, Wohl­befinden und Lebenszufriedenheit sowie soziale Unterstützung in Partnerschaft und Beruf.

Eine Professur für Physikalische Bio­chemie im Institut für Biochemie und Molekulare Phy­siologie in der Ma­thematisch-Natur­wissenschaftlichen Fakultät bekleidet Robert Seckler. Der 1954 in Baden­Baden Geborene studierte von 1974 bis 1980 Biochemie an der Universität Tübin­gen. Am Max-Planck-Institut für Biologie Tübingen promovierte er 1984 überIm­munchemische und proteinchemische Son­den für die Struktur des Lactose-Transpor­ters(Lac Y) aus E.coli. Am selben Institut arbeitete der Wissenschaftler anschließend ein Jahr als wissenschaftlicher Angestellter. Weitere Stationen seines Werdeganges führten ihn von Ende 1985 bis Anfang 1988 als Postdoctoral Fellow an die Brandeis Uni­versity, Waltham/USA, danach bis 1993 als Akademischer Rat an die Universität Re­gensburg. Dort habilitierte sich der Bioche­miker 1993 mit einer Arbeit zum Thema Proteinfaltung in vitro und in vivo: Stabili­tät und Stabilisierung von Intermediaten. Bis Ende 1998 ist Seckler noch als Privatdo­zent am Lehrstuhl für Biochemie II an die­ser Hochschule tätig. Zu den Forschungs­schwerpunkten des Wissenschaftlers gehö­ren Stabilität und Strukturbildung(Faltung) von Proteinen sowie die Erkennung von Kohlenhydraten durch Proteine.

Foto: privat

PROMOTIONEN

Dr. rer. nat.

Christoph Endres mit der Arbeit: ‚Warven­Chronologie und Radiokarbondatierungen an holozänen und spätglazialen Sedimenten des Meerfelder Maares, Eifel(05.02.1998); Ralf Engbert mit der Arbeit:Nichtlineare Dynamik kognitiv-motorischer Prozesse. Tempo-induzierte Übergänge bei der Pro­duktion von Polyrhythmen(06.02.1998); Thomas Grobosch mit der Arbeit:Zur Ab­trennung von Arsen und anderen Schwer­

metallen mit Ionenaustauschern und imprä­gnierten Adsorberpolymeren(30.01.1998); Peter Hackenberg mit der Arbeit:Nicht­lineare Wellen in Multi-Ionen-Plasmen 2.120997);

Matthias Jurke mit der Arbeit:Ergebnisse zu massiven, freien Netzen über dem Minkowskiraum(18.12.1997);

Stefanie Maurer mit der Arbeit:Creating a model for the investigation of the role of the selenoenzyme phospholipid hydroper­oxide glutathione peroxidase(PHCGPx) (0ZW2N097);

Christoph Merkl mit der Arbeit:Benet­zung von Festkörper/Gas-Grenzflächen durch aliphatische Moleküle(17.12.1997); Marc Andre Micha mit der Arbeit:Struk­uranalyse mikrophasenseparierter Syste­me(17.02.1998);

Anke Mönner mit der Arbeit:Elektroche­mische Untersuchungen zur Stabilität von Komplexverbindungen(30.01.1998); Harmin Müller mit der Arbeit:Polymere Stabilisatoren in der Emulsionspolymeri­sation(19.12.1997);

Antje Ramrath mit der Arbeit:Laminierte Sedimente des Lago di Mezzano(Latium, Italien)- Limnogeologie und Rekonstrukti­on von Umweltbedingungen der letzten 34.000 Jahre(05.02.1998);

Katharina Thywissen mit der Arbeit:Scha­densanalyse des Northridge Erdbebens vom 17. Januar 1994, Los Angeles, Kalifor­nien, unter Anwendung eines Geo-Informa­tionssystems(11.02.1998);

Lars Vorwerg mit der Arbeit:Elektrokine­tische Untersuchungen an Modellkolloiden zur Beurteilung ihrer Stabilität(17.12.1997); Qing Wei mit der Arbeit:Elektronenmi­kroskopische Untersuchungen der Kristal­lisation im metallischen Massivglas Zt Ti 4Ci,, NiBe,-;(SO.0L1997) und Markus Christian Weißenberger mit der Arbeit:Nanocasting: Eine Methode zum gezielten Aufbau strukturierter Materie (17.12.1997).

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Dr. phil.

Kerstin Morling mit der Arbeit:Untersu­Chung zur Inszenierung und Aufführung der Stücke Wolokolamsker Chaussee I-V von Heiner Müller am Hans Otto Theater Pots­dam(1986/89)(06.02.1998).

Dr.iur.

Axel Eska mit der Arbeit:Schuld und Haf­tung. Eine rechtshistorische Untersuchung (17.02.1998) und

Frank Schulkamp mit der Arbeit:Die Haftungsverfassung von deutschen Anwalts­sozietäten und US-amerikanischen Law Firms Eine rechtsvergleichende Studie über die zivilrechtliche Haftung von Rechts­anwälten in Berufsausübungsgesellschaften und die Möglichkeit ihrer Beschränkung (17.02.1998);

PUTZ 3/98

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