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(1.1.2019) 03
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Hans-Georg Petersen im Wissenschaftlichen Beirat des DIW

Dr. Hans-Georg Petersen, Professor für Fi­nanzwirtschaft in der Wirtschafts- und Sozi­alwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam und Geschäftsführender Leiter des Zentrums für Australienforschung, ist auf Vorschlag des Vorstandes des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung(DIW) durch das Kuratorium in den Wissenschaft­lichen Beirat des DIW berufen worden. Dar­über hinaus wurde der Potsdamer Wirt­schaftswissenschaftler in das Kollegium der Herausgeber der FachzeitschriftKonjunk­turpolitik/Applied Economics Quarterly kooptiert. Zg.

Dissertationspreis für Wirtschaftswissenschaftler

Der Volkswirt Dr. Cornelius Graack hat den Dissertationspreis der Alcatel SEL Stiftung für Kommunikationsforschung für das Jahr 1997 erhalten. Der 30jährige wurde für sei­ne Arbeit zurTelekommunikationswirtschaft in der Europäischen Union ausgezeichnet, die er bei dem Professor für Wirtschaftspo­litik an der Universität Potsdam, Prof. Dr. Paul J. J. Welfens, verfaßt hat. Mit dem Disser­tationspreis wird jährlich eine wirtschafts­oder sozialwissenschaftliche Arbeit eines jungen Wissenschaftlers zur technischen Kommunikation gewürdigt. Die Auszeich­nung ist mit 10.000 Mark dotiert. mcf

Foerster-Preis an Karl-Heinz Rädler

Anfang März 1998 vergab der URA­NIA-VereinWil­helm Foerster Potsdam e.V. zum sechsten Mal den von ihm gestifteten Preis. Mit dem ‚Wilhelm-Foerster­Preis ehrt die Potsdamer URA­NIA Wissenschaftler und Fachleute, die im Foersterschen Sinne wissenschaftliche Volksbildung fördern und es besonders gut verstehen, auch einem Laienpublikum ihr Fachgebiet verständlich zu machen und Begeisterung dafür zu wecken. Der diesjäh­ge Preisträger, Prof, Dr. Karl-Heinz Rädler, ist ein international hochgeachteter Wissen­schaftler auf dem Gebiet der kosmischen Magnetfelder. Als wissenschaftlicher Vor­stand des Astrophysikalischen Instituts Potsdam und als Direktor des Bereiches Kosmische Magnetfelder, Sonnen- und Sternaktivität hat er nach der Wende das Institut weit über die Grenzen Deutschlands

hinaus bekanntgemacht. Für das Gebiet Astrophysik wurde Rädler von der Univer­sität Potsdam gemeinsam mit dem Astrophysikalischen Institut zum Professor berufen. In populärwissenschaftlichen Vor­trägen innerhalb der URANIA in Potsdam und Berlin sowie in der ‚Wilhelm-Foerster­Sternwarte Berlin stellte er besonders die neuesten Erkenntnisse aus seinem Spezlal­gebiet, der kosmischen Magnetfelder, vor. Er hat bewirkt, daß die Astrophysik mit ih­ren wissenschaftlichen Einrichtungen, Ein­steinturm, Sternwarte in Babelsberg und Kuppelgebäude des Großen Refraktors auf dem Telegrafenberg, nicht nur für die Pots­damer ein Begriff ist. pm.

Walter Witt wurde 65

Am 30. Januar 1998 beging der ehema­lige Geschäftsfüh­rende Direktor des Institutes für Slavi­stik, Prof. Dr. habil. Walter Witt, seinen 65. Geburtstag. Da-{. zu gratulierten ihm) N seine Mitarbeite-| S rinnen und Mitar- A

beiter recht herzlich. Sie brachten gleich­zeitig ihren Dank für seine geleistete Arbeit zum Ausdruck.

Dank für seine langjährige Tätigkeit als Lehrender und Forschender am Institut, für seinen großen persönlichen Einsatz für den Bestand und die Weiterentwicklung der Slavistik in Potsdam, für so manchen fach­lichen und kollegialen Rat; Dank auch für sein engagiertes Wirken auf vielfältigen an­deren Gebieten sei es als Konsultant in Forschungsprojekten oder als Prodekan der Philosophischen Fakultät I und nicht zuletzt als ein Wissenschaftler, der sich um die Pflege der traditionsreichen wissen­schaftlichen und menschlichen Beziehun­gen zu den osteuropäischen Partnern be­sonders verdient gemacht hat. Verbunden mit dem Dank wünschten sie dem Jubilar noch viele Pläne für interessante Unterneh­mungen in der nun folgendenarbeitsfrei­en Zeit und die Begleitung der Belange des Instituts mit Rat und Tat. A.5.

Trauer um Günther März

Am 1. Februar 1998 verstarb nach schwerer Krankheit Dr. Günther März. Er gehörte zu den ersten Mitarbeitern der ehemaligen Sektion Polytechnik der Pädagogischen Hochschule Potsdam, später Fachbereich Technische Bildung, an der er 1961 nach dem Studium der Landwirtschaft seine wis­senschaftliche Tätigkeit aufnahm. Dr. März war mit Leib und Seele Lehrer. Mit beson­derem Eifer widmete er sich auch der For­

schung auf dem Gebiet der Kleintierzucht, was sich in seiner Dissertation und in vie­len Publikationen in Fachzeitschriften und Büchern niederschlug. Bei Kollegen und Studenten gleichermaßen beliebt war er wegen seiner großen Fachkompetenz, sei­ner offenen und freundlichen Art und seines großen Engagements für die Belange des Institutes. Viele Umstrukturierungen erlebte er im Laufe seiner 30jährigen Tätigkeit mit. Dabei bewies er immer ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit. Im Jahre 1992 mußte März die Universität 62jährig verlassen, weil sich die Fächerstruktur änderte. So ganz überwinden konnte er das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, wohl nie. Seine Kollegen aus den Instituten für Be­rufspädagogik und Arbeitslehre/Technik werden ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren. Sabine Friedrich

Wolfgang Reichelt verstorben

Völlig unerwartet verstarb am 11. Februar 1998 der Mitarbeiter des Instituts für Musik und Musikpädagogik Wolfgang Reichelt im Alter von 55 Jahren. Er konnte auf zwei Berufsabschlüsse mit Stolz zurückblicken An der Hochschule für MusikFelix Men­delssohn Bartholdy Leipzig erwarb er ein Staatsexamen als Bratschist und Pädagoge für Viola. An der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin legte er den Abschluß eines Diplom-Komponisten ab. Als Brat schist war er im Orchester der Komischen Oper Berlin tätig, bevor er seine musik erzieherischen Fähigkeiten der Musikschu le Potsdam zur Verfügung stellte. Daneben arbeitete er jahrelang im hiesigen Kompo nistenverband. Seine Kompositionen zeich neten sich durch interessante Einfälle und einheitliche Stilistik aus und zeugten von soliden Können ihres Schöpfers. Seit 198 war er an der damaligen Pädagogischer Hochschule, heute Universität Potsdam, tä­tig. Am Institut für Musik und Musikpädago gik und dessen Vorgängereinrichtungen er teilte er Unterricht in Musiktheorie, Gehör bildung, Tonsatz, Violin- und Violaspiel Sein plötzlicher Tod hinterläßt Lücken in der Ausbildung, die nur schwer zu schlie ßen sein werden. Mitarbeiter und Studenten trauern um Wolfgang Reichelt. G.E.

Menschen, die durch Kriege oder Naturkatastrophen in Not geraten, brauchen unsere Ka

PA GRENZEN

Für Menschen in Not. Weltweit. Seit 25 Jahren, Arzte ohne Grenzen e.V. AN 50, 53113 Bonn

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PUTZ 3/98