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(1.1.2019) 04
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VASA-LOPPED 1998

Uni-Wissenschaftler am 90-Kilometer-Lauf beteiligt

Schon zur Tradition geworden ist die Teil­nahme von Mitarbeitern und Studenten aus der Uni Potsdam am Vasa-Lauf in Schweden. Der Herausforderung stellten sich 1998 Ditmar Grupe(Zentrum für Hochschulsport) und Dr. Wolfgang Thiele (Institut für Berufspädagogik) mit ihren Angehörigen.

Startort war Sälen. In den Wäldern der Umgebung gab es eine zwar dünne, aber geschlossene Schneedecke. Die Loipe er­wies sich als im großen und ganzen in Ord­ung. Insgesamt eine Woche dauerte der Aufenthalt. Sowohl die Unterkunft in komfor­abel ausgestatteten typisch schwedischen Blockhäusern mit Kamin und Sauna als auch das tägliche Training auf der histori­schen Strecke zwischen Sälen und Mora begeisterte alle, die sich einfanden.

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In diesem Jahr führten eine eisige Spur und Dauerfrost dazu, daß die schnellste Sieger­zeit aller Zeiten(3 Std. 38 min) gelaufen wurde und auch das Uni-Team gut abschnitt

Beim diesjährigen Vasa-Lauf, der sich über 90 km erstreckt, gingen auch Ditmar Grupe(r.) und Dr. Wolfgang Thiele(l.) aus der Universität Potsdam an den Start.

(Ditmar Grupe 6 Std. 39 min.; Wolfgang Thiele 8 Std. 31 min.).

Während es Ende der zwanziger Jahre bei minus 30 Grad Celsius noch einen Wettbe­werb mit lediglich 47 Teilnehmern gab, lie­gen die Beteiligungsrekorde heute bei bis zu 20.000 Läufern. Inzwischen sind die Or­ganisatoren dazu übergegangen, die Teil­nehmerzahl zu limitieren. Es existieren in der Regel perfekte vier bis sechs Spuren. Das Ereignis selbst, die davor stattfinden­den offenen Läufe(offener Lauf 90 km, Männerlauf 45 km, Frauenlauf 30 km) und die damit verbundene touristische Erschlie­Bßung sind bereits ein bedeutender Wirt­

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ke anzubieten.

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schaftsfaktor in der Region. Eine Vielzahl ehrenamtlicher Helfer sorgen für beste Be­treuung der Wettkämpfer. Zusätzlich zu den organisierten Aktivitäten entsteht das ganz besondere Fluidum des Laufes durch viel­fältigste private Initiativen und Anfeuerungs­arten. So stehen zusätzlich zu den offiziellen Verpflegungsstellen(ca. alle 12 km) an der gesamten Strecke rund 50.000 Schweden, um die Ski-Strategen anzufeuern und ihnen die unterschiedlichsten Speisen und Geträn­Durch die gesamte Stadt Mora begleitet die Sportler dann ein ge­schlossenes Menschenspalier. Begangen der ganze Tag des Laufes in volksfest­hnlicher Art. Ein Phänomen dabei: Auch en letzten Läufer empfängt noch ein Heer

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5 d on Zuschauern.

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brigens: 1922 wurde der Vasa-Lauf ins Le­en gerufen. Die damalige Siegerzeit betrug sieben Stunden und 32 Minuten. Wegen Schneemangel ausgefallen ist die Veranstal­tung bisher lediglich dreimal: 1932, 1934 und 1990. Wolfgang Thiele/ Ditmar Grupe

Foto: Grupe

Neubau für DIfE

Das Deutsche Institut für Ernährungsfor­schung Potsdam-Rehbrücke(DIfE) erhält ein neues Laborgebäude. Dafür erfolgte kürzlich die Grundsteinlegung durch den brandenburgischen Wissenschaftsminister, Steffen Reiche. Der Kostenansatz beträgt 9,7 Millionen Mark, davon tragen der Bund und das Land Brandenburg je 25 Prozent, 50 Prozent kommen aus Mitteln des Euro­päischen Fonds für regionale Entwicklung Als Gesamtbauzeit sind 18 Monate vorge sehen. Das Gebäude wird 981 Quadratme

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ter Hauptnutzfläche für Laborräume, Tec nikräume wie Meß-, Wäge- und Mikrosk pierräume, sowie Schreib- und Aufenthal räume enthalten. Mit der Fertigstelluno bekommen die AbteilungenErnährungs toxikologie,Immunologie und ‚Vitamine und Arteriosklerose die dringend erforder lichen neuen Labore. DIE

Brandenburgische Hochschulen in Gefahr

Die Brandenburgische Landesrektorenkon ferenz(BLRK) hat sich bei ihrer Sitzung An fang Apnil ausführlich mit den Entscheidun gen der Landesregierung zu den Eckwer ten des Haushaltes 1999 beschäftigt. Sie stellt mit größter Besorgnis fest, daß tro einer Erhöhung des gesamten Landeshaus haltes die Mittel für Wissenschaft, Fo schung und Kultur gegenüber dem Haus halt 1998 um rund 40 Millionen DM gekürz werden sollen. Damit werden die schon ir Haushalt 1998 aufgetretenen schwerwie genden Engpässe zu bedrohlichen Eingri fen in die Substanz der jungen brander burgischen Wissenschaftslandschaft. Ar gesichts dieser Entwicklung, die Brander burg auch im Vergleich zu anderen Bunde ländern noch weiter zurückwirft, erinner die Rektoren der brandenburgischen Hoc! schulen die Landesregierung an ihre eig« nen Aussagen zur zentralen Rolle von Wi: senschaft und Forschung in der Entwic lung des Landes. Mit einer weiteren Au höhlung der noch in der Entwicklung befin lichen Substanz der brandenburgischen Hochschulen setzt das Land seine eiger® Zukunft als attraktiver Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort aufs Spiel. BL

Wechsel im Vorsitz der BLRK

Am 1. April 1998 übernahm der Rektor der Fachhochschule Brandenburg, Prof. D

Ing. Helmut Schmidt, den Vorsitz der Bran­denburgischen Landesrektorenkonferenz (BLRK), nachdem er im vergangenen Jahr bereits stellvertretender Vorsitzender war. Er übernahm das Amt turnusgemäß vom Rektor der Europa-Universität Viadrine/

Frankfurt(Oder), Prof. Dr. Hans N. Weiler.>?

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