VASA-LOPPED 1998
Uni-Wissenschaftler am 90-Kilometer-Lauf beteiligt
Schon zur Tradition geworden ist die Teilnahme von Mitarbeitern und Studenten aus der Uni Potsdam am Vasa-Lauf in Schweden. Der Herausforderung stellten sich 1998 Ditmar Grupe(Zentrum für Hochschulsport) und Dr. Wolfgang Thiele (Institut für Berufspädagogik) mit ihren Angehörigen.
Startort war Sälen. In den Wäldern der Umgebung gab es eine zwar dünne, aber geschlossene Schneedecke. Die Loipe erwies sich als im großen und ganzen in Ordung. Insgesamt eine Woche dauerte der Aufenthalt. Sowohl die Unterkunft in komforabel ausgestatteten typisch schwedischen Blockhäusern mit Kamin und Sauna als auch das tägliche Training auf der historischen Strecke zwischen Sälen und Mora begeisterte alle, die sich einfanden.
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In diesem Jahr führten eine eisige Spur und Dauerfrost dazu, daß die schnellste Siegerzeit aller Zeiten(3 Std. 38 min) gelaufen wurde und auch das Uni-Team gut abschnitt
Beim diesjährigen Vasa-Lauf, der sich über 90 km erstreckt, gingen auch Ditmar Grupe(r.) und Dr. Wolfgang Thiele(l.) aus der Universität Potsdam an den Start.
(Ditmar Grupe 6 Std. 39 min.; Wolfgang Thiele 8 Std. 31 min.).
Während es Ende der zwanziger Jahre bei minus 30 Grad Celsius noch einen Wettbewerb mit lediglich 47 Teilnehmern gab, liegen die Beteiligungsrekorde heute bei bis zu 20.000 Läufern. Inzwischen sind die Organisatoren dazu übergegangen, die Teilnehmerzahl zu limitieren. Es existieren in der Regel perfekte vier bis sechs Spuren. Das Ereignis selbst, die davor stattfindenden offenen Läufe(offener Lauf 90 km, Männerlauf 45 km, Frauenlauf 30 km) und die damit verbundene touristische ErschlieBßung sind bereits ein bedeutender Wirt
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ke anzubieten.
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schaftsfaktor in der Region. Eine Vielzahl ehrenamtlicher Helfer sorgen für beste Betreuung der Wettkämpfer. Zusätzlich zu den organisierten Aktivitäten entsteht das ganz besondere Fluidum des Laufes durch vielfältigste private Initiativen und Anfeuerungsarten. So stehen zusätzlich zu den offiziellen Verpflegungsstellen(ca. alle 12 km) an der gesamten Strecke rund 50.000 Schweden, um die Ski-Strategen anzufeuern und ihnen die unterschiedlichsten Speisen und GetränDurch die gesamte Stadt Mora begleitet die Sportler dann ein geschlossenes Menschenspalier. Begangen der ganze Tag des Laufes in volksfesthnlicher Art. Ein Phänomen dabei: Auch en letzten Läufer empfängt noch ein Heer
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5 d on Zuschauern.
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brigens: 1922 wurde der Vasa-Lauf ins Leen gerufen. Die damalige Siegerzeit betrug sieben Stunden und 32 Minuten. Wegen Schneemangel ausgefallen ist die Veranstaltung bisher lediglich dreimal: 1932, 1934 und 1990. Wolfgang Thiele/ Ditmar Grupe
Foto: Grupe
Neubau für DIfE
Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke(DIfE) erhält ein neues Laborgebäude. Dafür erfolgte kürzlich die Grundsteinlegung durch den brandenburgischen Wissenschaftsminister, Steffen Reiche. Der Kostenansatz beträgt 9,7 Millionen Mark, davon tragen der Bund und das Land Brandenburg je 25 Prozent, 50 Prozent kommen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung Als Gesamtbauzeit sind 18 Monate vorge sehen. Das Gebäude wird 981 Quadratme
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ter Hauptnutzfläche für Laborräume, Tec nikräume wie Meß-, Wäge- und Mikrosk pierräume, sowie Schreib- und Aufenthal räume enthalten. Mit der Fertigstelluno bekommen die Abteilungen„Ernährungs toxikologie“,„Immunologie“ und ‚Vitamine und Arteriosklerose“ die dringend erforder lichen neuen Labore. DIE
Brandenburgische Hochschulen in Gefahr
Die Brandenburgische Landesrektorenkon ferenz(BLRK) hat sich bei ihrer Sitzung An fang Apnil ausführlich mit den Entscheidun gen der Landesregierung zu den Eckwer ten des Haushaltes 1999 beschäftigt. Sie stellt mit größter Besorgnis fest, daß tro einer Erhöhung des gesamten Landeshaus haltes die Mittel für Wissenschaft, Fo schung und Kultur gegenüber dem Haus halt 1998 um rund 40 Millionen DM gekürz werden sollen. Damit werden die schon ir Haushalt 1998 aufgetretenen schwerwie genden Engpässe zu bedrohlichen Eingri fen in die Substanz der jungen brander burgischen Wissenschaftslandschaft. Ar gesichts dieser Entwicklung, die Brander burg auch im Vergleich zu anderen Bunde ländern noch weiter zurückwirft, erinner die Rektoren der brandenburgischen Hoc! schulen die Landesregierung an ihre eig« nen Aussagen zur zentralen Rolle von Wi: senschaft und Forschung in der Entwic lung des Landes. Mit einer weiteren Au höhlung der noch in der Entwicklung befin lichen Substanz der brandenburgischen Hochschulen setzt das Land seine eiger® Zukunft als attraktiver Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort aufs Spiel. BL
Wechsel im Vorsitz der BLRK
Am 1. April 1998 übernahm der Rektor der Fachhochschule Brandenburg, Prof. D
Ing. Helmut Schmidt, den Vorsitz der Brandenburgischen Landesrektorenkonferenz (BLRK), nachdem er im vergangenen Jahr bereits stellvertretender Vorsitzender war. Er übernahm das Amt turnusgemäß vom Rektor der Europa-Universität Viadrine/
Frankfurt(Oder), Prof. Dr. Hans N. Weiler.>?
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