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(1.1.2019) 05
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; Presse, Pro­jekte und Re­search sowie weiteren Links zum Euro geordnet. Prof. Dr. Paul J. J. Welfens betonte, daß moderne Wirtschafts­wissenschaft neben Lehre und Forschung auch die Internet-Präsentation als Schnittflä­che zur interessierten Öffentlichkeit braucht. Insbesondere Vertreter der europäischen Generaldirektion für Wirtschaft und Finan­zen, aber auch Unternehmer zeigten großes Interesse an der EIIW-Homepage. Die EITIW-Homepage, die wöchentlich aktua­lisiert wird, soll auch künftig einen deutli­chen Euro-Schwerpunkt haben, ebenso je­doch andere Forschungsbereiche und ­projekte abdecken. Abhängig vom Echo des Europäischen Parlaments und der Europäi­schen Kommission könnten weitere EU-be­zogene Info-Fenster mit speziellen Angebo­ten und Links aufgebaut werden. Das EIIW plant, gleichfalls im Multimedia-Bereich län­erfristig mit Partnern aus Wissenschaft nd Industrie aktiv zu werden. Für die bran­enburgischen Unternehmen dürften aktu­le Euro-Infos in den kommenden Monaten esonders wichtig werden. Das Europäi­he Institut für internationale Wirtschaftsbe­ehungen an der Universität Potsdam wird s Ansprechpartner grundsätzlich zur Ver­fügung stehen. Paul J.J. Welfens

Abb.: zg.

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Biosensoren für Medizin und Umwelt

Das InnovationskollegBiomolekulare Er­kennungssysteme für die biochemische Analytik der Universität beteiligte sich an der Präsentation in Brüssel mit einer com­putergestützten interaktiven Dia-Show. Die Besucher des Standes wurden damit über die am Innovationskolleg beteiligten Ein­richtungen im Raum Brandenburg/Berlin, deren wissenschaftliche Kooperationsbe­ziehungen in Europa und ausgewählte For­schungsschwerpunkte informiert.

Abb.: Bernd Kallies

Die Wissenschaftler im Innovationskolleg beschäftigen sich seit drei Jahren mit der Gewinnung, Charakterisierung und Modifi­zierung von Enzymen, Antikörpern und Nu­kleinsäuren, die als zentrale Elemente in Biosensoren Verwendung finden können. Solche Biosensoren eignen sich besonders für die medizinische Diagnostik und zur Ana­yse von Umweltbelastungen. Wissenschaft­er des Innovationskollegs haben in Brüssel zum Beispiel einen von ihnen entwickelten Sensor vorgestellt, der die Phenolkonzentra­ion in Gewässern und Abwässern messen kann. Durch die Teilnahme des Innovations­kollegs an der Brüsseler Veranstaltung wur­de nicht nur die Naturwissenschaft an der Universität Potsdam repräsentiert, sondern auch Institute der Humboldt-Universität zu Berlin, eine Gruppe am Deutschen Institut für Ernährungswissenschaften Bergholz-Reh­brücke, Wissenschaftler des Max-Delbrück­Centrums Berlin-Buch, des Max-Planck-Insti­tuts für Kolloid- und Grenzflächenforschung Berlin-Adlershof und des Blaue-Liste-Instituts für Molekulare Pharmakologie. Bernd Kallies

Transgene Pflanzen als Molekülfabrik

Die Universität Potsdam stellte in Brüssel die Arbeiten von Biowissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Molekulare Pflan­zenphysiologie in Golm vor. Als Beispiel wurde eine transgene Kartoffelpflanze ge­zeigt, bei der ein Enzym des Stärkestoff­wechsels unterdrückt worden ist, so daß in den Kartoffelknollen praktisch keine Stärke mehr produziert wird. Diese Pflan­ze unterscheidet sich auch in ihrem Aus­sehen stark vom Wildtyp.

In der Regel sehen transgene Pflanzen je­doch genauso oder sehr ähnlich aus wie ihre Wildtypen. Molekularbiologische Methoden

Neue Schwerpunktprogramme der DFG Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wird Anfang 1999 neue Schwer­punktprogramme einrichten. Ziel des För­derverfahrens ist die zumeist auf sechs Jahre befristete, überregionale Zusam­menarbeit von Wissenschaftlern aus ver­schiedenen Forschungseinrichtungen und -disziplinen mit einem gemeinsamen Oberthema. Dabei handelt es sich um: Geisteswissenschaften(Formen und Wege der Akkulturation im östlichen Mittelmeer­raum und Schwarzmeergebiet in der Anti­ke, Umstrittene Zentren: Konstruktion und Wandel sozio-kultureller Identitäten in der indischen Region Orissa), Medizin/ Biowissenschaften(Angiogenese, Moleku­lare Analyse der Phytohormonwirkung, Strukturelle Grundlagen der Energie­

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INFORMATIONEN ZUR FORSCHUNGSFÖRDERU

erlauben auch die gezielte Übertragung e nes pflanzenfremden Gens oder einer Gen gruppe in einen fremden genetischen Kon text. Dies kann sogar über Artgrenzen hin weg geschehen. Dabei kann das Gen einem anderen Organismus entstammen oder neu konzipiert worden sein. Auf diese Weise kön nen gentechnisch veränderte Organisme gewonnen werden, die über neuartige bio chemische Fähigkeiten verfügen.

Damit eröffnet sich ein breites Spektrun von biotechnologischen Anwendungen. Die gentechnisch veränderten Pflanzen könn ten sich in Zukunft zur Produktion von neu artigen und biotechnologisch interessanter Makromolekülen nutzen lassen, die bisheı noch nicht als Ausgangsprodukte von Pflan zen zur Verfügung standen. ar

Die transgene Kartoffelpflanze des Max-Planck Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie produziert in ihren Knollen praktisch keine

Stärke mehr. Foto: mpim[

wandlung durch mikrobielle Enzyme, Ra dikale in der enzymatischen Katalyse, Mo lekulare Motoren), Naturwissenschafter (Halbleiter- und Metallcluster als Baustei ne für organisierte Strukturen, Kollektive Quantenzustände in elektronisch eindi mensionalen Übergangsmetallverbindun gen, Quanten-Informationsverarbeitung) Ingenieurwissenschaften(Grundlagen und Verfahren verlustarmer Informationsverar beitung, Sicherheit in der Informations und Kommunikationstechnik, Erweiterung der Formgebungsgrenzen bei Umform prozessen, zelluläre metallische Werkstof fe, Sozionik: Erforschung und Modellie rung künstlicher Sozialität).

Nähere Informationen im Internet(http:// www.dfg.de) oder im Dezernat 1 bei Dr. Norbert Richter, Tel. 0331/977-1778. ri.>»

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