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(1.1.2019) 06
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REKTOR IN ST. PETERSBURG

Seit Jahren verbindet die Universität Potsdam mit der Russischen Staatlichen Pädagogischen Universität A.I. Herzen St. Petersburg eine Hoch­schulpartnerschaft. Kürzlich weilte nun der Rek­tor der Potsdamer Uni, Prof. Dr. Wolfgang Lo­schelder(rechts), in Begleitung von Prof. Dr. Norbert Franz aus dem Institut für Slavistik auf Einladung der russischen Einrichtung zu einem mehrtägigen Besuch in der Stadt an der Newa. Aus diesem Anlaß setzten Prof. Loschelder und Prof. Dr. Gennady Bordovsky, Rektor der Her­zen-Universität(links), ihre Unterschriften unter den nun verlängerten Partnerschaftsvertrag. Die Kooperation soll künftig verbreitert und ver­tieft sowie die einzelnen Fächer stärker einbe­zogen werden. Ziel ist es auch, in die beste­hende Zusammenarbeit zwei andere Hochschu­len St. Petersburgs einzubeziehen, die Hoch­schule für Wirtschaft und Finanzen und die Uni­versität St. Petersburg. B.E./ Foto: zg.

PRINCETON-MATHEMATIKERIN HIELTEULER-VORLESUNG

Jedes Jahr wählen Berliner und Potsdamer Mathematiker für die festliche Euler-Vorlesung im Schloßtheater des Neuen Palais von Sans­scucı einen besonders renommierten Wissen­schaftler aus. In diesem Jahr wurde Prof. Dr. ngrid Daubechies eingeladen, die Euler-Vorle­sung zu halten. Sie sprach überSurfing with velets(Surfen auf kleinen Wellen). Wavelets sind kleine Kurvenstückchen, die als mathema­isches Werkzeug benutzt werden können, mit lem sich zum Beispiel riesige Datenmengen lrastisch komprimieren lassen. International )ekannt wurde Daubechies durch das nach ihr )jenannte Daubechies-Wavelet, das als wissen­haftlicher Durchbruch gilt und große Fort­hritte in der Signal- und Bildverarbeitung

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ermöglicht hat. Bereits als junge Physikerin hat Daubechies herausragende Beiträge zu den mathematischen Grundlagen der Quantenphy­Sik geleistet. Die vielseitige Wissenschaftlerin bringt ihr mathematisches Verständnis aber auch in ingenieurwissenschaftliche Probleme ein und arbeitete mehrere Jahre im Forschungs­Jabor von Bell. Heute lebt Daubechies mit ihrem Mann und zwei Kindern in den USA. Sie lehrt an der Princeton-University und leitet als Direktorin das ProgrammApplied and Computational Mathematics. Neben zahlreichen Auszeich­nungen für ihre wissenschaftlichen Leistungen erhielt sie auch einen Preis für die stilistische Brillanz und Klarheit ihres LehrbuchsTen Lectures on Wavelets. ar/Foto: Fritze

KOOPERATIONSVERTRAG UNTERZEICHNET

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e Universität Potsdam ist für ihre Kooperation nıt außeruniversitären Forschungseinrichtun­n bekannt. Mitte Juni wurde nun ein weiterer hritt auf diesem Weg gegangen. Die bereits aktizierte Zusammenarbeit zwischen der Chschule und dem Zentrum für Zeithistori­he Forschung Potsdam e.V.(ZZF) erhielt eine rtragliche Grundlage. So unterzeichneten orektorin Prof. Dr. Bärbel Kirsch(rechts) für dıe Uni und Prof. Dr. Christoph Kleßmann(links) für das Zentrum den Vertrag. Bärbel Kirsch hofft dadurch auf neue Impulsedes bisher schon als Bereicherung erlebten gemeinsamen Wirkens. Das ZZF sei ein Pfund, mit dem die Uni wuchern könne, zeigt sich Christoph Kleßmann über­zeugt. Seit kurzem wird übrigens der Vorstand des Zentrums durch Prof. Dr. Konrad H. Ja­Tausch verstärkt.

Ziel der jetzt abgeschlossenen Vereinbarung ist es, die Zusammenarbeit in Forschung und Leh­re entsprechend den Empfehlungen des Wis­Senschaftsrates zur Förderung der Geisteswis­Senschaftlichen Zentren vom November 1994 zu Entwickeln und zu pflegen. Schwerpunkt dieser Kooperation ist die interdiszıplinäre Erforschung der Zeitgeschichte, insbesondere der Geschich­te der DDR in vergleichender Perspektive. Vor allem geht es um den wissenschaftlichen Infor­Mations- und Erfahrungsaustausch, gemeinsame

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selseitige Nutzung von Einrichtungen beispiels­weise auf den Gebieten der EDV und des Biblio­

Forschung, Lehraufträge, Gastvorlesungen, ge­meinsame Berufungen, die Förderung des wıis­

senschaftlichen Nachwuchses sowie die wech- thekswesens.

B.E./Foto: Tribukeit

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