Eine Uni, eine Stadt,
UNIVERSITÄTS-SOMMERFEST 1998
MIT FACETTENREICHEM PROGRAMM
Wissenschaftliche Vorträge, Präsentationen, Sportfest, Theater, Rockkonzert, Mitternachtskino...
Seit 1997 gibt es zwischen der Uni und der Stadt Potsdam eine vertraglich fixierte Vereinbarung über ihre Zusammenarbeit. Dieser Kooperationsgedanke sollte dem nun schon zur Tradition gewordenen UniSommerfest in diesem Jahr besondere Akzente verleihen.
Das studentische Organisatoren-Team um Claudia Frenzel, Heiner Stahl und Thomas Kleinen wollte dann auch am 24. Juni auf dem Campus Am Neuen Palais ein Fest nter dem Motto„Eine Uni— eine Stadt“ feiern. So entstand bei ihnen die Idee, im nnenhof des Hauses 8„Potsdam-Bühnen“
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Viel Beifall erhielten die Mitglieder der Band“Sternenfänger”.
aufzubauen. Dort traten kulturelle Einrichtungen der Landeshauptstadt, wie das Hans Otto Theater, das Satire-Theater Potsdam Kabarett Obelisk e. V. oder die Musikschule Johann Sebastian Bach, auf. Schauspieler und Musiker, Profis und Amateure, unterschiedlichster Couleur begeisterten sichtlich das aus Uni-Angehörigen wie Potsdamern zusammengesetzte Publikum.
Auch das Akademische kam nicht zu kurz. Daß die von Wissenschaftlern der fünf Fakultäten angebotenen Vorträge auf allgemeines Interesse stießen, zeigte die große Resonanz. Die Themenpalette reichte von
Drogenbesitz als Straftat über die RechtSchreibreform und Joseph Beuys bis zu Multimedia und Internet. Ab Mittag herrschte in der Lindenallee ein buntes Markttreiben. Wer seinen Bücherbestand vergrößern, den eigenen Garten um Pflanzen bereichern oder den Magen mit Essen und Trinken füllen wollte, hatte an den Ständen ausreichend Gelegenheit, diese Bedürfnisse zu befriedigen. Kunststudierende versteigerten Druckgrafiken, die TechnikerKrankenkasse informierte über ihre Angebote, der Ausländerbeirat der Stadt stellte sich vor, und vieles mehr war im Angebot. Die aktiven und passiven Sportbegeisterten
erlebten spannende Wettkämpfe beim vom Zentrum für Hochschulsport in bewährter Weise organisierten Sportfest. Bis weit nach Mitternacht waren die Klänge der aus nah und fern angereisten Bands im Park von Sanssouci zu hören.
Beim nachmittäglichen Empfang betonten sowohl der Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport der Stadt, Claus Dobberke, als auch Uni-Rektor, Prof. Dr. Wolfgang Loschelder, Fortschritte bei der Annäherung von Uni und Stadt. Das UniSommerfest leistete auch 1998 zweifellos wieder seinen Beitrag dazu. B.E.
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Gretel Schulze und Michael Ranz vom| Potsdamer Kabarett Obelisk brachten satirische Töne ins Programm.
Fachhochschul-Student Tom Sehrer nutzte die Gelegenheit, auf dem Uni-Fest Bücher gleich kiloweise unter die Leute zu bringen.
_ PUTZ 6/98