tronisch eindimensionalen Metallen und Spin-Systemen ist die sogenannte„Luttinger-Flüssigkeit“, für welche es erst seit einigen Jahren direkte experimentelle Hinweise gibt. Ziel des Schwerpunkts ist die koordinierte Erforschung elektronisch eindimensionaler Systeme. Dabei geht es um die vielfältigen Erscheinungsformen von Luttinger-Flüssigkeiten und ihren Instabilitäten. Die Arbeit erfordert eine enge Kooperation von Gruppen aus der Festkörperchemie, der experimentellen und theoretischen Festkörperphysik. Anträge für den Zeitraum vom 1.2.1999 bis zum 31.1.2001 sollten spätestens bis zum 1. September 1998 bei der Geschäftsstelle der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingegangen sein. Nähere Informationen erteilen Dr. Claudius Gros, Universität Dortmund, Tel. 0231/755-3564 und Dr. Klaus Wehrberger, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Tel. 0228/885-2351, E-Mail: wehrberger@iic3.dfg.d400.de. pm.
ESF-Förderprogramm für Sozialwissenschaftler
Das Ziel dieses Programms besteht in der Förderung der sozialwissenschaftlichen Forschung auf europäischer Ebene durch European Science Foundation(ESF), um Forschungskontakte auf- und auszubauen, nnovative Ideen zu prüfen und potentiele Forschungsprojekte zu entwickeln. Die Förderung erfolgt in allen Themenbereichen, besonders berücksichtigt werden Unternehmenskulturen in kleinen und mitteren Unternehmen in Europa, die Alteung der europäischen Bevölkerung und die sich daraus ergebenden Sozio-Ökonomischen Konsequenzen und soziale Netze, Vertrauens- und Gemeinschaftsentstehung in Europa. Workshops, Austausch- und Reisekosten können bis zu einer Summe von 200.000 FF für Projekte zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 1999 gefördert werden. Die Anträge müssen bis 31. August 1998 an folgende Adresse eingereicht werden: European Science Foundation, Exploratory Grant Scheme in the Social Sciences, 1 quai Lazay-Marnesia, F-67080 Strasbourg-Cedex, Tel. 0033.3.88.76.71.42, Fax 0033.3.88.37.05.32, E-Mail: beagda@ esf.org, http://www.esf.org/social.htm. gr.
Transcoop-Programm
Träger des Programms sind die Alexandervon-Humboldt-Stiftung und die Stiftung Deutsch-Amerikanisches Konzil(DAAK). Es fördert gemeinsame Forschungsvorhaben deutscher, kanadischer und US-amerikanischer Forscher in den Geistes-, Sozlal-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften bis zu 90.000 DM für eine Laufzeit bis zu drei Jahren. Die von deutscher Seite beantragte Summe muß in gleicher Höhe von amerikanischer und/oder kanadischer Seite bereit
gestellt werden. Die Anträge sind bis zum 30. Oktober 1998 an die Stiftung DAAK, Transcoop-Programm, Jean-Paul-Straße 9, 53173 Bonn, Tel. 0228/95677-17, Fax 0228/ 95677-19, E-mail: lich-knight@gaac.org zu Yichten. Die Ausschreibungsunterlagen liegen im Dezernat 1 bei Dr. Regina Gerber, Tel. 0331/977-1080 vor. gr.
Informationszugang zur EU-Forschungsförderung AiD goes online
Die Koordinierungsstelle EG der Wissenschaftsorganisationen(KoWi) hat ihren Aktiven Informationsdienst(AiD) komplett überarbeitet. Seit 8. Juni 1998 können Interessengebiete online im WWW geändert oder ergänzt werden. Es ist nicht mehr erforderlich, die vorgedruckten Unterlagen zur Bestimmung des Interessenprofils auszufüllen. Gleichzeitig wurde der AiD an die inhaltlichen Erfordernisse des neuen Forschungsrahmenprogramms der EU angepaßt. Die Schlagwortliste basiert auf drei Ebenen: 10 Main Categories dienen der fachlichen Vorauswahl, Subcategories oder Keywords erlauben die gezielte Definition des Interessengebietes. Darüber hinaus besteht weiterhin die Möglichkeit, Schlagworte mit verschiedenen Nachrichtentypen zu kombinieren. Der PartnerSearch-Dienst wurde zum Partnering-Service erweitert und bietet nun neben der Option, Partnergesuche zu empfangen, auch die Möglichkeit, das eigene Kompetenzprofil als aktives Kooperationsangebot als Anlage zu relevan
ten Nachrichten an andere AiD-Empfänger übermitteln zu lassen. Der Zugriff auf„AiD online“ erfolgt über die ebenfalls neu gestaltete Homepage von KoWi http://www. kowi.de(„AiD online“ anklicken) mit Hilfe des Paßworts für MERKoWi. Wer sein Paßwort vergessen hat, sendet eine E-mail an merkowi@bn. kowi.de. Zunächst ist„AiD online“ nur mit einem Browser von Netscape ab Version 3.x zu nutzen. gr.
TECHNOLOGIE-GEBÄUDE DES AIP
Das Astrophysikalische Institut Potsdam (AIP) erhielt kürzlich ein neues Technologie-Gebäude. Der Grundstein wurde am 29. Mai 1998 im Beisein des Ministers für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Steffen Reiche, auf dem Gelände der Sternwarte Babelsberg gelegt. Das Gebäude vereinigt auf einer Hauptnutzfläche von 1744 qm moderne Labors für Optik, Elektronik und Detektortechnologie, die feinmechanischen Werkstätten, eine große Integrationshalle, Rechnerräume und Büros in einer dreizügig angelegten Architektur, die behutsam in das denkmalgeschützte Ensemble der Sternwarte eingefügt wurde. Die voraussichtlichen Baukosten von 17,5 Mio. DM werden jeweils zur Hälfte vom Bund und vom Land Brandenburg getragen. Ende 1999 soll das Gebäude fertig sein. Zg.
INFORMATIONEN AUS HOCHSCHULEN UND FORSCHUNG IM WWW
Seit dem 20. Mai dieses Jahres präsentiert sich der Informationsdienst Wissenschaft (idw) im World Wide Web(www) in neuem Gewand- stark verbessert und noch benutzerfreundlicher. Die Bilanz der ersten Woche war beeindruckend: 70.000 Zugriffe auf dem Web-Server des idw und 22.000 HTML-Seiten-Zugriffe. Außerdem haben sich zwölf neue Industrie- und Handelskammern dem idw-Transfermakler angeschlossen.
Wer zur Web-Adresse http://idw.tu-clausthal.de/ surft, erlebt zahlreiche Neuerungen, die erst durch den Wechsel auf eine Datenbanksoftware(Informix) möglich wurden. Die wohl auffälligste: Der idw ist komplett auf WWW-Eingabe und-Formulare umgestellt worden. Jeder Nutzer kann sich seinen persönlichen Zugang zum idw selbst einrichten. Zudem erlaubt der neue idw jedem Nutzer, das Abonnement von Pressemitteilungen sehr viel genauer auf die eigenen Interessen abzustimmen und jederzeit selbst zu ändern. Die Abonnenten können Infos jetzt auch unter regionalen Gesichtspunkten nach Bun
desländern abonnieren. Eine Besonderheit im idw ist die persönliche Newspage. Damit können nun auch jene Personen Pressemitteilungen abonnieren, die keine eigene EMail-Adresse haben oder von wechselnden Arbeitsorten auf den idw zugreifen. Neu ist ebenfalls ein Adressbuch der Mitglieder des idw, ergänzt durch die wichtigsten WebAdressen der einzelnen Einrichtungen.
Dem idw—- einem Gemeinschaftsprojekt der Pressestellen der Universität Bayreuth, der Ruhr-Universität Bochum sowie der Pressestelle und dem Rechenzentrum der Technischen Universität Clausthal- gehören derzeit mehr als 270 Pressestellen und 130 Transferstellen von Wissenschafts- und Forschungsinstitutionen an, darunter rund 140 Hochschulen, etwa 60 außeruniversitäre wissenschaftliche Institute, z. B. der Fraunhofer-, der Max-Planck- und der Helmholtz-Gesellschaft, Forschungsabteilungen von Wirtschaftsunternehmen sowie forschungsfördernde Institutionen und Organisationen. Der idw wird seit November 1996 vom BMBF(Bundesministerium für Forschung, Bonn) gefördert. idw
PUTZ 6/98
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