Heft 
(1.1.2019) 06
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beit unter den Forschern, der Koordinierung der Grundlagenforschung und deren Ab­stimmung mit der staatlichen Forschungs­förderung bei. Es berät Parlamente und Be­hörden in wissenschaftlichen Fragen, pflegt die Verbindung zwischen Wissenschaftlern und der Wirtschaft und fördert die Bezie­hung der deutschen Forscher zur ausländi­schen Wissenschaft. Ihre besondere Auf­merksamkeit gilt der Förderung des wis­senschaftlichen Nachwuchses.

Der Senat ist das Entscheidungsgremium der DFG. Es besteht aus 39 Mitgliedern Vertreter von Universitäten, Mitglieder der Wissenschaftsverwaltung und legt in in­tensiven fachlichen Diskussionen, die vor­nehmlich in Fachausschüssen stattfinden, die wissenschaftspolitische Linie der For­schungsgemeinschaft fest. Es entscheidet über die Vergabe der Gelder, die jährlich zu jeweils 50 Prozent Bund und Länder zur Verfügung stellen. B.E.

INFORMATIONEN ZUR FORSCHUNGSFÖRDERUNG

Graduiertenkollegs

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den 1. Oktober 1998 und den 1. April 1999 zur Vorlage von Anträgen auf Einrichtung und Förderung von Graduier­tenkollegs mitgeteilt. Das entsprechende Merkblatt mit Leitfaden für die Antragstel­lung ist im Internet unter http://www.dfg.de abrufbar oder im Dezernat 1 bei Dr. Norbert Richter, Tel. 0331/977-1778 erhältlich. ri.

Stiftungspreise 1999

DerPreis für wissenschaftliche Arbeiten ist mit insgesamt 24.000 DM dotiert und wird an herausragende wissenschaftliche Arbeiten verliehen, die einen erheblichen Praxisnutzen für mittelständische Unter­nehmen haben. Es werden jährlich bis zu drei Arbeiten prämiert. Dabei kann es sich um Diplomarbeiten, Dissertationen oder Habilitationsschriften, aber auch um son­stige wissenschaftlich fundierte Arbeiten handeln. Sie sollen möglichst in enger Zu­sammenarbeit mit mittelständischen Un­ternehmen entstanden sein. Zur Bewer­bung sind ein Exemplar der Arbeit und eine ca. fünfseitige Kurzfassung einzurei­chen.

Mit demInitiativpreis will die Stiftung un­konventionelle, risikofreudige Pioniertaten unterstützen, die dazu beitragen, Innova­tionen auf den Weg zu bringen. Zugleich sollen damit neue Wege zur Überwindung von Innovationshemmnissen gezeigt wer­den.

Dieser Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 50.000 DM verbunden. Die Bewerbung

ist formlos. Antragsfrist ist der 31. Dezember 1998. Weitere Informationen erteilt die Ge­schäftsstelle der Stiftung Industneforschung, Marktstr. 8, 50968 Köln, Tel. 0221/9370270, Fax 0221/343807, E-mail: Stiftung_ Industrie­forschung@ t-online.de. n.

Juryentscheidung zum Leitprojekt Molekulare Medizin

Die Jury des Bundesministeriums für Bil­dung, Wissenschaft, Forschung und Tech­nologie(BMBF) hat die ProjekteDrug Discovery Machine, Evotec Biosystems GmbH, Hamburg;Strukturfabrik für me­dizinisch relevante Proteine, FU Berlin; Molekulare Schmerzforschung, Grünthal GmbH, Stolberg bei Aachen; ‚Verbesse­rung von Therapie und Arzneimittel­entwicklung, Medizinische Fakultät der HU Berlin(Charite);Diagnose und Thera­pie von Rheuma mit Mitteln der molekula­ren Medizin, Hoechst Marion Roussel AG, Frankfurt a. M. undAutoimmun-Erkran­kungen des Menschen, Universität Ro­stock ausgewählt. Das BMBF hat für die Förderung in den nächsten fünf Jahren 125 Millionen DM vorgesehen.

Nähere Informationen sind im Internet un­ter http://www.bmbf.de oder im Dezernat 1 bei Dr. Norbert Richter, Tel. 0331/977-1778 erhältlich. mn.

Stipendienprogramme der Studien­stiftung des Deutschen Volkes

Die Studienstiftung des Deutschen Volkes schreibt folgende Stipendien aus: Ostasien­Stipendienprogramm der Daimler-Benz AG-Studienstiftung(Bewerbungsfrist: 15.10.1998); Haniel-Stipendienprogramm (Bewerbungsfrist: 1.11.1998); Macloy Aca­demic Scholarship Program(Bewerbungs­frist: 30.11.1998); ERP-Stipendien-Pro­gramm(Bewerbungsfrist: 30.11.1998). Aus­künfte dazu erteilt Dr. Peter Antes von der Studienstiftung des Deutschen Volkes, Mir­bachstr. 7, 53173 Bonn, Tel. 0228/82096-36 0.-64, Fax 0228/82096-67. d.

Innovationspreis der Mannesmann Mobilfunk-Stiftung

Die Mannesmann Mobilfunk-Stiftung fördert Forschung und wissenschaftliche Weiterent­wicklung auf dem Gebiet der Mobil­kommunikation unter besonderer Berück­sichtung der Praxisrelevanz und der Umsetz­barkeit von Forschungsergebnissen. Sie schreibt einen mit 30.000 DM dotierten Innovationspreis aus, der Vorzugsweise an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem deutschen Sprachraum verliehen wird. Es können Arbeiten aller Fachgebiete berücksichtigt werden, sofern sie einen kla­ren Praxisbezug erkennen lassen. Interdiszi­plinäre Themen sind dabei besonders er­wünscht. Der Preis soll helfen, auf dem Ge­biet der Mobilkommunikation weiterzuarbei­

ten. Vorschlagsberechtigt sind Vertreter wis­senschaftlicher Hochschulen und For­schungseinrichtungen sowie der Industrie. Antragsfrist ist der 30. Oktober 1998. Einzu­reichen sind die Arbeiten bei Mannesmann Mobilfunk-Stiftung, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Dr. Heinz-Rudi Spie­gel, Postfach 164460, 45224 Essen, Tel. 0201/ 8401-115, Fax 0201/8401-301, E-mai' stifterverband@compuserve.com. N.

Schwerpunktprogramm beschlossen Der Senat der Deutschen Forschungsge­meinschaft hat die Einrichtung eine; SchwerpunktprogrammsHalbleiter- un! Metallcluster als Bausteine für organisiert? Strukturen beschlossen. Das Ziel diese; Programms besteht in der Entwicklung von Syntheseverfahren für Halbleiter- und Me tallcluster, deren Anordnung in organisie: ­ten Strukturen sowie der Charakterisierun 7 einschließlich der Erarbeitung spezifische experimenteller und theoretischer Methc den. Insbesondere geht es darum, fund: mental neue Prinzipien bei der chemische: Herstellung von Nanostrukturen zu erker nen und ein tieferes Verständnis für dere: Eigenschaften sowie ihr Zusammenwirke:ı im Kollektiv zu erlangen. Neben der Era beitung neuer Wege zu komplexen Cluste: anordnungen aus molekularen Vorstufen it deren Charakterisierung und Untersı Chung mit modernen physikalischen Me thoden ein weiteres wichtiges Ziel de; Schwerpunktprogramms.

Anträge können bis zum 10. August 1993 unter dem StichwortSchwerpunktprc gramm Halbleiter- und Metallcluster bei de Geschäftsstelle der Deutschen Forschung: gemeinschaft gestellt werden. Die Förde­rung der Einzelprojekte beginnt voraussich lich am 1. Januar 1999. Der Antragszeitraur beträgt zwei Jahre. Weitere Informatione:ı geben Prof. Dr. Günter Schmid, Univers:­tät-Gesamthochschule Essen, Tel. 020)/ 1832401 und Fax 0201/1832402 sowi? Dr. Karlheinz Schmidt, Kennedyallee 4(', 53175 Bonn, Tel. 0228/885-2318, E-Mai: karlheinz.schmidt@ ic10. dfg.d400.de.pr.

Erforschung eindimensionaler Übergangsmetallverbindungen

Der Senat der Deutschen Forschungsge­meinschaft hat die Einrichtung eines SchwerpunktprogrammsKollektive Quar­tenzustände in eindimensionalen Über­gangsmetallverbindung beschlossen. Ko!­lektive Quantenzustände in einem Festkör­per zeichnen sich durch physikalische Ei­genschaften aus, die sich qualitativ von denen der konstituierenden Teilchen unter­scheiden. Zu qualitativen Unterschieden kann es nur durchkooperative Effekte kommen, also durch die Wechselwirkung der konstituierenden Teilchen untereinan­der. Der kollektive Quantenzustand in elek­

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