Heft 
(1.1.2019) 07
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UNiversal AUF DEM WEG ZU DEN EHEMALIGEN

Maria Kröhnke engagiert sich für Alumni-Betreuung

Im März dieses Jahres sah man sie an der

Uni erstmals, nun liegt bereits die zweite Nummer der Nachkontakte-ZeitungUNI­

| versal des Akademischen Auslandsam­

tes vor. Sie soll sich zu einer festen Grö­

_ ße bei der Alumni-Betreuung entwickeln.

Mehr als 100Ehemalige aus allen Erd­

teilen, aber vorwiegend aus Europa, be­

laundeten ihr Interesse an weiteren Kon­

| takten mit ihrer Potsdamer Gastuni. Zwei­| mal jährlich erscheinend, vermitteltUNI­ versal den ehemaligen Studierenden

und Gastwissenschaftlern Neues über

| die Hochschule ebenso wie über die Re­

csion in deutscher und englischer Spra­

| che. Zur Umsetzung des Anliegens fand

eich eigens für die Herausgabe dieser Zeitung ein Redaktionskollegium zusam­men. Maria Kröhnke, Studentin der Ger­_ manistik, Soziologie und Psychologie im

3. Semester, hat entscheidenden Anteil

_ am Gelingen des Projektes. Mit ihr sprach

Dr. Barbara Eckardt für PUTZ.

PUTZ: Wie entstand die Idee, für die Alumni eine spezielle Zeitung ins Leben zu rufen? Maria Kröhnke: Die Idee dazu hatte Antje jürger aus dem Akademischen Auslands­amt. Sie war die erste Leiterin des Projektes nd hat mich auch als studentische Hilfskraft engagiert. Jetzt führt Dr. Regina Neum das rojekt fort. Nachdem wir über ein Jahr dar­an gearbeitet hatten, wollten wir Fortschritte erreichen. Zunächst erstellten wir Fragebö­jen, um herauszufinden, welche Wünsche die Alumni haben. Später verschickten wir lie PUTZ, Vorlesungsverzeichnisse und In­tormationen über Konferenzen an Interes­senten. Außerdem richteten wir Internet-Sei­ten ein, um das Projekt bekannt zu machen. Wir überlegten weiter, was wir den bereits nit uns in Kontakt befindlichen Alumni anbie­ten könnten. So entstand die Idee, eine Zei­tung herauszugeben. PUTZ: Wie kamen Sie auf den Namen UNIversal? Maria Kröhnke: Das war eine spontane

Idee von mir. Durch die Schreibweise UNI­versal entsteht Zweideutigkeit: die Verbin­dung von Uni undumfassend bzw.welt­weit. Das trifft genau unser Anliegen. Die Zeitung ist eine Publikation der Uni und wird aufgrund der Adressaten in alle Welt verschickt. Der universelle Charakter zeigt sich auch in der Auswahl der Beiträge. PUTZ: In der ersten Ausgabe vonUNI­versal riefen Sie Ihre Leser dazu auf, sich mit Rückmeldungen jeder Art an das Re­daktionskollegium zu wenden. Wie war die Reaktion darauf?

Maria Kröhnke: Die Resonanz war leider relativ mager. Wir haben allerdings keiner­lei negative Reaktionen erhalten. Einige Alumni hörten von der Zeitung und fragten nach. Wir wünschen uns natürlich Rückmel­dungen, sowohl kritische als auch lobende. Denn wir wollen schon erfahren, ob unser Konzept auf die Wünsche und Bedürfnisse der Alumni zugeschnitten ist.

PUTZ: Welche Ideen wollen Sie in den fol­genden Ausgaben verwirklichen?

Maria Kröhnke: Wir haben uns im Redak­tionskollegium vorgenommen, jede Num­mer zukünftig unter ein bestimmtes Thema zu stellen. Für die September-Ausgabe wähl­ten wir ‚Wasser als verbindendes Element. Wir behalten die Rubriken(ANFANGs, NachKONTAKTE, UNIweit, STADTnah, WISSENswert, KunterBUNT) bei, ordnen ihnen jedoch Beiträge mit Inhalten zu, die die Thematik Wasser direkt oder indirekt berühren. So gibt es diesmal beispielswei­se Beiträge über vegetationskundliche und -geschichtliche Untersuchungen im Feucht­gebiet Untere Havel, das ProjektGemein­sames Tauchen von Behinderten und Nicht­behinderten, den Uni-Stützpunkt Her­mannswerder, das Alfred-Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung. Das Aus­sehen des Titelbildes verändert sich inso­fern, als das dort abgedruckte Inhaltsver­zeichnis mit zu den Themen passenden Fotos ergänzt wird. Das soll auch in der Zukunft beibehalten werden.

PUTZ: Vielen Dank für das Gespräch.

Die NachkontaktezeitungUNIversal des Akademischen Auslandsamtes ist auch im Internet unter http://www. uni-potsdam.de/u/verwaltung/dezernat2/AAA/NACHKONTAKTE/UNIversal abrufbar.

SCHNUPPERKURS EINMAL ANDERS

Schulprojektwoche am Uni-Sprachenzentrum

Zwei Partner kamen Ende Juni zusammen: auf der einen Seite das Potsdamer Leib­niz-Gymnasium im Rahmen eines Schü­lerprojektsDeutsch-russische Beziehun­gen im Wandel der Zeiten, zu dem auch ein Schüleraustausch mit Jungen und Mädchen in Miass(Ural) gehört; auf der anderen Seite das Sprachenzentrum der Universität Potsdam. Die Uni-Einrichtung strebte seit längerem danach, Schüler mit den Möglichkeiten der Russischausbil­dung an der Hochschule bekannt zu ma­chen. Was lag also näher, als beide Anlie­gen miteinander zu verbinden.

In der Zusammenarbeit entstand ein Kon­zept für die gemeinsame Durchführung der Schulprojektwoche Ende Juni/Anfang Juli am Sprachenzentrum. Während sich die zuständige Lehrerin Hella Drohla gemein­sam mit den Schülern konzeptionellen Fra­gen des Projekts, der Kontaktaufnahme zu Gesprächspartnern in Potsdam und Umge­bung sowie der Materialsammlung widme­te, übernahmen Dr. Doris Flischikowski, Koordinatorin für slawische Sprachen am Uni-Zentrum, und ihre Mitarbeiterinnen die sprachliche Begleitung der Projektarbeit. Auf der Grundlage russischsprachiger Tex­te aus der Presse und dem Fernsehen erar­beiteten die jungen Leute Fakten und Argu­mentationen zum ThemaRussen und Deutsche in der Region Berlin-Branden­burg. Ergänzt wurde dies durch ein Inter­view, das sie mit einer rußlanddeutschen Studentin aus der Alma mater führten. Der Vorbereitung hierzu dienten beispielsweise auch Recherchen im Internet zur Situation der Rußlanddeutschen in Rußland sowie spezielle Partnerübungen im Sprachlabor. Bei ihren jetzigen Treffen im September und Oktober in Potsdam und Miass befaßten sich die Jugendlichen dennoch nicht aus­schließlich mit dem Projektthema. Zeit blieb genug, um gemütlich beisammen zu sitzen und zur Gitarre zu singen. Die Potsdamer jedenfalls hatten sich während ihrer Projekt­woche offensichtlich gut vorbereitet.

Auch drei russische Schüler beteiligten sich im übrigen daran und stellten ihr Arbeitser­gebnis vor. Aus der Videothek des Sprachen­zentrums hatten sie den russischen Spielfilm Interdewuschka ausgewählt und für Mit­schüler inhaltlich und sprachlich aufbereitet. Die interessante Einführung und die benutz­ten Filmszenen gaben schließlich den Aus­Schlag dafür, daß der Film im Russisch­unterricht in diesem Schuljahr, so der Wunsch der Teilnehmer, ausführlicher be­handelt wird. Doris Flischikowski

PUTZ 7/98

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