INFORMATIONEN ZUR FORSCHUNGSFÖRDERUNG
Schwerpunktprogramme der DFG Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG hat die Einrichtung neuer Schwerpunktprogramme beschlossen: * Radikale in der enzymatischen Katalyse, Kontakt: Prof. Dr. Wolfgang Buckel, Laboratorium für Mikrobiologie der Universität Marburg, Tel. 06421/28 15 27, Fax 06421/28 89 79; Struktur funktioneller Module von energiewandelnden Systemen in Prokaryoten, Kontakt: Prof. Dr. Reinhard Krämer, Institut für Biochemie der Universität zu Köln, Tel. 0221/470 64 61, Fax 0221/470 50 91; * Molekulare Motoren, Kontakt: Prof. Dr. Bernhard Brenner, Institut für Molekularund Zellphysiologie, Medizinische Hochschule Hannover, Tel. 0511/532 63 96, email: Brenner.Bernhard@MH-Hannover. de, DFG, Referat Biologie 2, Dr. Walther Klofat, Tel. 0228/885-2441, Fax 0228/8852777, e-mail: Klofat@ib2.dfg.d400.de; * Grundlagen und Verfahren verlustarmer Informationsverarbeitung(VIVA), Kontakt: Prof. Dr. Bärbel Mertsching, Fachbereich Informatik der Universität Hamburg, Tel. 040/5494-2440, Fax 040/5494-2397, e-mail: mertsching@informatik.uni-hamburg.de, URL: http://ima-www.informatik. uni-hamburg.de/Research/VIVA/, DFG, Referat II D3, Dr. Klaus Wefelmeier, Tel. 0228/855-2283, Fax 0228/885-2777, e-mail: Wefelmeier@ii.dfg.d400.de; Sozionik, Kontakt: DFG, Referat II D6, Dr. Andreas Engelke, Tel. 0228/855-2523, e-mail: andreas.engelke@dfg.d400.de, Referat IIA3, Helga Hoppe, Tel. 0228/8852270, e-mail: hoppe@dfg.d400.de; Quanten-Informationsverarbeitung, Kontakt: DFG, Referat II C9, Dr. Albrecht Szillinsky, Tel. 0228/885-2477, Fax 0228/ 885-2777, e-mail: szillinsky@1c9.d400.de; * Akkulturation, Kontakt: DFG, Referat IIA1, Dr. Jochen Briegleb, Tel.: 0228/885-2246, Fax 0228/885-2777, e-mail: briegleb@ Hal.dfg.d400.de und Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnik, Kontakt: DFG, Referat II D6— Informatik, Dr. Andreas Engelke, Tel. 0228/885-2523, Fax 0228/ 885-2777, email: andreas.engelke@dfg.d400.de. Die Beschreibung der Aufgabenstellung ist abrufbar unter: http://www.iig.uni-freiburg. de/spps/. n.
ESF-Arbeitstagungen auf dem Gebiet
der Lebens- und Umweltwissenschaften Die European Science Foundation(ESF) in Straßburg schreibt für das Jahr 1999 bis zu fünf Arbeitstagungen auf dem Gebiet der Lebens- und Umweltwissenschaften aus, um Forschungsthemen herauszufin
den, die sich besonders für eine Zusammenarbeit auf europäischer Ebene eignen. Die Schwerpunktgebiete sind Functional genomics und Long-term dynamics of terrestrial ecosystems, Kontakt: DFG, Referat IZ 5, Westeuropa, Christoph Mühlberg, Tel. 0228/885-2460, Fax 0228/8852550. nl.
Förderprogramm„Nachwuchsgruppen an Universitäten“
Auf seiner jüngsten Sitzung hat das Kuratorium der Volkswagen-Stiftung beschlossen, daß für das Förderprogramm„Nachwuchsgruppen an Universitäten“ nicht nur Universitäten Anträge einreichen, sondern junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich auch selber bewerben können. Fachlich oder thematisch macht das Programm keine Vorgaben. Es richtet sich gleichermaßen an die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften wie an Natur- und Ingenieurwissenschaften und die Medizin. Die zunächst auf fünf Jahre angelegte Forschung einer solchen Gruppe soll auf ein interdisziplinäres und besonders innovatives, eventuell auch risikobehaftetes Arbeitsgebiet gerichtet sein oder zum Beispiel die Etablierung neuartiger Methoden zum Ziel haben.
Das Merkblatt„Nachwuchsgruppen an Universitäten“ ist über das Internet: http:// www. Volkswagen-stiftg.de abrufbar. Kontakt: Allgemeine Fragen zu Programmen Natur- und Ingenieurwissenschaften, Medizin, Dr. Claudia Nitsch, Tel. 0511/8381-217; Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Dr. Wolfgang Levermann, Tel. 0511/8381212. Informationsmaterial ist auch im Dezernat 1 bei Dr. Norbert Richter, Tel. 0331/ 977- 1778 zu erhalten. nn.
Top-Projekte ausgewählt
Neue Wege in der Forschungsfinanzierung beschreitet die Hermann von HelmholtzGemeinschaft Deutscher Forschungszentren(HGF). Sie richtete einen Strategiefonds für Spitzenprojekte der HGF-Forschung ein. Ziel ist es, das in der Helmholtz-Gemeinschaft vorhandene wissenschaftliche Potential gezielter in innovativen Forschungsschwerpunkten zu bündeln.
Für die ersten elf Projekte, deren Finanzierung aus dem Strategiefonds beschlossen wurde, stehen jetzt 77 Millionen Mark zur Verfügung. Die Projekte begannen am 1. Juli dieses Jahres und besitzen eine Laufzeit von drei Jahren. Sie betreffen Forschungen zur Krebsvorbeugung und Tumorentstehung, zur Klimaforschung und Umweltbiotechnologie, zur Reaktorsicher-heitsforschung und Fusionsphysik, zu Simulationstechniken für die Luftfahrt, zur Werkstofforschung, zur Supraleitung für die Kommunikationstechnik, zur Mikrosystemtechnik
sowie zur physikalischen Grundlagenforschung für Großgeräte.
„Mit der Einrichtung des Strategiefonds als neuem Instrumentarium für die Forschungsfinanzierung zeigen die Helmholtz-Zentren, daß sie flexibel auf die Anforderungen durch immer knapper werdende Mittel reagieren und gleichzeitig ihre Innovationskraft weiter steigern“, sagte dazu kürzlich der HGF-Vorsitzende Prof. Dr. Detlev Ganten, Neu sei, daß die Helmholtz-Gemeinschaft für herausragende Projekte Gelder aus einem gemeinsam von allen Zentren gespeisten Fonds zur Verfügung stelle. Das heiße zugleich, daß damit, langfristig betrachtet, zukunftsorientierte Forschungsrichtungen in der Helmholtz-Gemeinschaft gestärkt würden.
Die HGF, mit 16 Forschungseinrichtungen und rund 22.000 Mitarbeitern die größte Wissenschaftsorganisation in der Bundesrepublik, verfügt über ein institutionelles Budget von jährlich rund drei Milliarden Mark. Sie wird zu 90 Prozent vom Bundesforschungsministerium und zu zehn Prozent von den Bundesländern, in denen sich die jeweiligen Zentren befinden, finanziert.
Weitere Informationen sind im Internet unter www.helmholtz.de/presse/abrufbar. pm.
Ellen und Max-Woitschach-Stiftung für ideologische Wissenschaft
Die Ellen und Max-Woitschach-Stiftung vergibt den Woitschach-Forschungspreis 1999 für herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die auf der Grundlage wissenschaftlich anerkannter Methoden allge mein verständlich wissenschaftsfremde ideologische Einflüsse auf die Wissen schaft und ihre Anwendung offenlegen Die Arbeiten müssen veröffentlicht oder zumindest der Öffentlichkeit zugänglich sein. Der Preis ist mit 15.000 DM dotiert Anträge sind bis zum 31. Oktober 1998 einzureichen bei: Deutsche Aktionsgemeinschaft Bildung- Erfindung- Innovation (DABEI) e.V, Prof. Dr. Matthias Eickhoff, An der Bruchspitze 50, 55122 Mainz. ri.
Altdorfer Leibniz-Preis 1999
Der Leibniz-Förderverein Altdorf-Nürnberg für Mathematik und Philosophie und ihre Beziehung zu Kultur und Bildung der Gegenwart e.V. ruft junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis zu 35 Jahren zu einem wissenschaftlichen Wettbewerb auf. Gefragt sind Arbeiten zum The ma: Die Bedeutung der neuen Informationstechniken für die Entwicklung der Wissenschaften. Der Preis ist mit 20.000 DM dotiert. Informationen sind zu erhalten unter: http://www. leibniz-forum.de. Anträge sind bis zum 31. März 1999 zu richten an: Stadt Altdorf, Leibniz-Förderverein, Rathaus, 90518 Altdorf b. Nürnberg. ri.
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PUTZ 7/98