Heft 
(1.1.2019) 07
Einzelbild herunterladen

Wettbewerb zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlern

Am Wettbewerb des Bundesinstitutes für Sportwissenschaft können Studierende so­wie junge Nachwuchswissenschaftler bis zum Alter von 35 Jahren deutscher Univer­sitäten oder Hochschulen aus den Fachge­bieten Medizin, Biologie, Psychologie, Päd­agogik, Ökonomie, Trainingswissenschaft, Bewegungslehre, Sozial- und Verhaltens­wissenschaften, Informationswissenschaft, Ingenieurwissenschaften und Architektur. Es können wissenschaftliche, deutschspra­chige Qualifikationsvorhaben, Publikatio­nen und Studien eingereicht werden, die einen Bezug zum Leistungssport haben (können) und noch nicht anderweitig prä­miert wurden.

Bewerbungen bis zum 15. November 1998 sind zu richten an: Bundesinstitut für Sport­wissenschaft, StichwortNachwuchswis­senschaftler, Carl-Diem-Weg 4, 50933 Köln, Tel. 0221/4970-0, Fax 0221/49 51 64, e-mail: niedzella@bisp.de. ni.

Ethische Fragen- Biotechnologie Eine internationale Konferenz zu ethischen Fragen, die aus der Anwendung von Bio­technologien resultieren, wird vom 16. bis 19. Mai 1999 in Oviedo, Spanien stattfin­den. Neben der Anregung zur öffentlichen Diskussion hat diese vom Europarat orga­nisierte Veranstaltung das Ziel, ethische Fragen aus einer multidisziplinären und kulturellen Perspektive zu beleuchten. Be­sonderes Gewicht soll dabei auf die sozia­len Auswirkungen gelegt werden. Darüber hinaus soll sie dazu dienen, Wege zum Umgang mit ethischen Fragestellungen aufzuzeigen und die Notwendigkeit eines harmonisierten Ansatzes für ethische Re­gelungen, etwa eine Überarbeitung der Ethikkonvention, zu diskutieren. Weitere Informationen sind erhältlich bei: Council of Europe, Directorate of Legal Affairs, Laurence Lwoff, F-67075 Stras­bourg, Tel. 0033-3-88.41.22.68, Fax 0033-88.41.27.64, e-mail: laurence.lwoff@ coe.fr. gr.

Förderung für Grundlagenforschung Das japanische Research Institute of Inno­vative Technology of the Earth schreibt eine Förderung aus für die Grundlagenfor­schung in den Bereichen Umweltwissen­schaften, Biotechnologie und Chemie, die zur Lösung globaler Umweltprobleme bei­trägt. Für jedes Projekt wird ein Betrag bis zu zehn Millionen Yen(ca. 130.000 DM) zur Verfügung gestellt. Eine Kooperation mit japanischen Forschungseinrichtungen ist nicht Bedingung.

Die Anträge müssen bis zum 30. Oktober 1998 in Japan eingereicht werden. Guide­line und Antragsformulare liegen im Dezer­nat 1 vor. gr.

WIE KOMMT DER GRÜNDER AN DIE TÖPFE? 10. Gründerstammtisch in Potsdam

Bereits seinen 10. Cründerstammtisch für Existenzgründer und solche, die es werden wollen, veranstaltete der Potsdamer Inno­vations- und Technologie-Transfer(PITT) Mitte Oktober 1998 in der Universität Pots­dam. Das Thema lautete diesmalFörder­mittelakquise und Fördermittelmanage­ment, Als Gäste hatten sich Fachleute der Förderszene angesagt: Dr. Krautwald von GEWIPLAN(Projektträger des Bundes­wirtschaftsministeriums), Dietmar Thiele von der InvestitionsBank des Landes Bran­denburg(ILB) und Regine Meine von Mei­ne Consult. Nach kurzen Einführungs­Statements gab es dann eine Podiumsdis­kussion.

Die zurückliegenden Gründerstammtische erreichten bislang eine große Resonanz. Nicht weniger als 350 Teilnehmer aus der Hochschule, der Stadt Potsdam und der Region nutzten das Angebot, mit kompeten­ten Referenten unmittelbar ins Gespräch zu

kommen. Die enge Zusammenarbeit mit dem Projektträger, dem Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg e.V. (bbw) hat sich dabei bewährt.

Andreas Bohlen, Leiter des PITT, möchte für das kostenlose Angebot noch mehr Stu­dierende aus den verschiedensten Berei­chen der Universität interessieren. Dabei sei es nicht erforderlich, schon eine eigene Gründungsidee zu haben. Vielmehr biete der Gründerstammtisch beste Gelegenheit, künftige Geschäftspartner und Gleichge­sinnte zu treffen. Wie wichtig solche Netz­werke für den Neugründer seien, zeige der wirtschaftliche Erfolg der bisher durch das PUG-Projekt betreuten Unternehmen.

Die nächsten Gründerstammtische finden am 17. November und 15. Dezember 1998 statt. Weitere Informationen gibt es im PITT bei Brunhilde Schulz, Tel. 0331/977-1117, e-mail: brunschu@rz.uni-potsdam.de oder unter http://www.pitt.uni-potsdam.de. A.B.

POTSDAMER WEG- ISPO 98 UND REINHOLD MESSNER

Das von Dr. Dieter Lazik, Institut für Sportme­dizin und Prävention, entwickelte high-tech Klettergerätboulder 2800(siehe PUTZ 6/98) fand auf der ISPO 98 großen Anklang. Der Aus­stellungsstand war unter den Fachbesuchern sehr gefragt, es gab viele positive Äußerungen über den vorgestelltenPotsdamer Weg, der eine effektive Verbindung zwischen universi­tärer Lehre und Forschung und marktorientier­ten Aktivitäten von Mitarbeitern darstellt und somit ein innovatives Klima und wirtschaftliche Impulse für die Region fördert. Gerade junge Besucher und kleinere Unternehmen zeigten sich von dieser Vorgehensweise sehr angetan. Großes Interesse der Medien galt Reinhold Messner(Foto), der das Klettergerät gemein­sam mit der Universität und der Firma Inno­Trend präsentierte und die Erfindung Dieter Laziks der Öffentlichkeit vorstellte. Dem sehr er­folgreichen Start folgte die gemeinsame Messe­präsentation auf deroutdoor 98" Ende August in Friedrichshafen. D.L./Foto: Günter Meinert

GRÜNDERPREIS GING AN DIE UNIVERSITÄT POTSDAM Auszeichnung für InnoTrend

InnoTrend ist ein Name, der in Branden­burg einen guten Klang hat. Spätestens nach den erfolgreichen Messeauftritten der Universität Potsdam, InnoTrend und Kletter­As Reinhold Messner mit dem innovativen Klettergerätboulder 2800 auf der ISPO 98 und auf der OutDoor 98 in Friedrichshafen ist das Spin-off Unternehmen aus der Uni Potsdam auch deutschlandweit bekannt.

Mitte September dieses Jahres erhielt Erfin­der Dr. Dieter Lazik aus dem Institut für Sportmedizin und Prävention der Hochschu­le nun den 1. Preis beiEinfach genial, der einzigen Erfindersendung im Deutschen Fernsehen. Damit wurden die Mühen Laziks

und seines Mitstreiters Dr. Andreas Bohlen auch in Brandenburg belohnt. Die Grün­dungsidee und der Geschäftsplan von Inno­Trend wurden gemeinsam von der Fach­hochschule(FH) Brandenburg und der Deutschen Ausgleichsbank(DtA) mit dem Gründerpreis anläßlich des Brandenburg­Tages 1998 ausgezeichnet. Der amtierende Rektor der FH Brandenburg, Prof. Dr. Franz Eckhard Endruschat, lobte bei der Preisver­leihung diegenial einfache Technik des Klettergerätesboulder 2800. Nach eigener Aussage versteht Lazik die Ehrung vor allem als Ansporn für das neu­Fortsetzung auf Seite 22

PUTZ 7/98

Seite 21