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(1.1.2019) 07
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gegründete Unternehmen, die schwierige Startphase zu meistern. In der Perspekti­ve will man bei InnoTrend für qualifizierte Arbeitsplätze sorgen, um auch eigene Ide­en der Jung-Mitarbeiter realisieren zu kön­nen. Ihren Sitz nimmt die Firma in der Amtsstr. 16, Potsdam-Bornstedt. Dort be­finden sich bereits die WiSenT GmbH (Mathematische Innovationen), Media Green(Multimedia) und die W.U.T. GmbH (Dienstleistungen im Bereich der Geophy­sik und Umwelt), ebenfalls Ausgründun­gen aus der Universität Potsdam, die For­schungsergebnisse und Ideen in markt­fähige Produkte, Verfahren und Dienstlei­stungen umsetzen.

Aus dem Institut für Sportmedizin und Prä­vention kamen in den letzten zwei Jahren elf der 18 aus der Uni Potsdam angemeldeten Erfindungen. Allein sieben davon, darunter zwei internationale Anmeldungen, gehen auf das Konto Laziks. Auch Prof. Dr. Gernot Badtke, Prof. Dr. Frank Bittmann und Marco Schmidt betätigen sich als aktive Erfinder. Hier stimmt einfach das Klima für Koopera­tionen zwischen Hochschule und Wirt­schaft, urteilt Andreas Bohlen, Leiter des Potsdamer Innovations- und Technologie­Transfers(PITT). Brunhilde Schulz

NEUER PREIS

Der 1957 gegründete deutsche ‚Verein zur Förderung von Wilton Park e.V. vergibt von nun an einmal jährlich einen Preis in Höhe von 1.000,- DM, mit dem eine herausragende Ex­amensarbeit zu einem deutsch-britischen Thema ausgezeichnet wird. Möglich sind auch zwei Einzelpreise von je 500,- DM. Die zur Prämierung vorgeschlagenen Arbei­_ ten müssen sich mit Problemen der jüngeren Vergangenheit oder der Gegenwart befas­sen. Sie können aus der Politikwissenschaft, der Anglistik, der Kommunikationswissen­schaft, der Geschichte oder der Soziologie kommen. Vor allem aber ist der Beitrag zum besseren Verständnis zwischen Deutsch­land und dem Vereinigten Königreich wich­tig. In jedem Fall muß es sich um eine Stu­dienabschlußarbeit an einer deutschen Uni­versität, also eine schriftliche Hausarbeit für das 1. Staatsexamen oder den Grad des Ma­gister Artium handeln. Dissertationen wer­den nicht berücksichtigt. Abgabetermin ist spätestens ein Jahr nach Abschluß des Ex­amens. Interessenten können ihr Material zu­sammen mit einer Kopie des Examens rich­ten an: Verein zur Förderung von Wilton Park e.V, Amperstr. 5, 86179 Augsburg. mt.

Berlin-Brandenburc

Prof. Dr. Wolfgang Loschelder, Rektor der Uni­

versität Potsdam Foto: Tribukeit Ich heiße Sie herzlich an unserer Univer­sität Potsdam willkommen, die von diesem Semester an auch Ihre Universität ist. Sie haben sich dafür entschieden, an einer jungen Hochschule die Universität wur­de im Sommer 1991 gegründet- in einem derneuen Bundesländer, in Branden­burg, zu studieren. Damit haben Sie einen Rahmen gewählt, der sich in vielem von den Bedingungen älterer und größerer Hochschulen, zumal in den westdeut­schen Bundesländern, unterscheidet. Ich glaube, daß dieser Vergleich in wichtigen Punkten zugunsten unserer Universität ausfällt, aber natürlich liegt es an Ihnen und uns gemeinsam, ob wir die Möglich­keiten, die sich hier bieten, auch nutzen.

Die Universität hat in den zurückliegen­den sieben Jahren einen stürmischen Aufbau erlebt und mit über 11.000 Stu­dierenden aus den neuen wie den al­ten Bundesländern wie in erfreulich wachsender Zahl auch aus dem Ausland bereits die Größenordnung erreicht, auf die sie mittelfristig angelegt ist. Aber noch sind nicht alle Professuren besetzt, nicht alle Studiengänge eingerichtet. Auch ist nicht zu übersehen, daß uns die Haushaltsentwicklung im Land nötigt, neben dem weiteren Ausbau auch Umbaumaßnahmen, in einigen Berei­chen auch einen Abbau vorzunehmen. Andererseits sind wir von der unerträg­lichenÜberlast vieler westdeutscher Hochschulen noch weit entfernt. Daß dies auch so bleibt, bedarf jedoch- ins­besondere bei abnehmender Mitarbei­terzahl- der Anspannung aller Kräfte.

Denn wir halten mit Nachdruck daran fest, daß für uns die Qualität der Lehre den glei­chen Rang besitzt wie die Qualität der For­schung. Wir halten nach unserem Selbst­verständnis daran fest, daß wir besonde­re Leistungen in der Lehre zu erbringen haben, daß wir unsere Studierenden mög­

LIEBE ERSTSEMESTER!

auf der Einhaltung der Regelstudienzeit| bestehen und alles daran setzen, unseren Absolventen die besten Chancen für ihr Berufsleben zu eröffnen.

Demgemäß legen wir auch künftig gestei-| gerten Wert auf ein vielfältiges und flexi-| bles Studienangebot, bei dem die Fächer­und Fakultätsgrenzen keine Schranken darstellen und die Studierenden auch in­tensiv in die Kooperation mit außer­universitären Forschungseinrichtungen einbezogen werden. Wir legen Wert auf eine gründliche Fremdsprachenaus­bildung für möglichst alle Studierenden. Wir legen Wert auf vielfältige Partner­schaften mit ausländischen Hochschulen und hier wiederum besonders auf den Austausch von Studierenden und des wis­senschaftlichen Nachwuchses, Wir ver­stärken unsere Bemühungen um eine wir­kungsvolle und problemorientierte Studi­enberatung, um den Auf- und Ausbau von Tutorien, um die Vermittlung von Praktika, um die Evaluierung, das heißt eine stän­dige Qualitätsprüfung, der Lehre. Selbstverständlich kann dies alles aber keine Einbahnstraße sein. Sie haben recht, wenn Sie hohe Ansprüche an uns stellen. Aber umgekehrt haben wir auch Erwartungen an Sie, an unsere Studie­renden. Lehren und Lernen bedingen einander, sie können nur bei gemeinsa­mer Anstrengung produktiv sein. Daher erwarten wir, daß Sie sich in Ihrem Stu­dium engagieren, daß Sie die reichen Möglichkeiten, die Ihnen unsere Univer­sität an wissenschaftlicher Bildung und Ausbildung bietet, nicht passiv konsu­mieren, sondern aktiv nutzen und interak­tiv gestalten. Wir erwarten, daß Sie sich für unsere Ihre- Universität einsetzen und sich am hochschulpolitischen Ge­schehen beteiligen nicht nur an den Gremienwahlen, aber doch wenigstens auch an diesen! Wir erwarten von Ihnen, daß Sie sich kritisch mit dem auseinan­dersetzen, was in der Universität, aber auch in der Wissenschaftspolitik unseres| Landes vor sich geht.

Ich lade Sie im Namen der Universitäts-| leitung und aller Mitglieder der Universi-| tät herzlich ein, in unserer Gemeinschaft der Lehrenden und Lernenden mitzuwir-| ken, damit wir gemeinsam unser Ziel er-| reichen: Ihr erfolgreiches Studium.

| lichst individuell betreuen wollen, daß wir

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PUTZ 7/98