Heft 
(1.1.2019) 08
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STUDENTISCHER BESUCH AM NEUEN PALAIS

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Fremde Stimmen erklangen kürzlich im Institut für Sportwissenschaft der Universität Potsdam. Insgesamt 20 Studierende aus der französi­schen Universität Nantes und der Ungarischen Universität für Körpererziehung Budapest weil­ten gemeinsam mit einigen ihrer Lehrkräfte an der Einrichtung. Zustandegekommen war das Treffen auf Inıtiative des Potsdamer Instituts Finanzielle Unterstützung kam dafür vom Deutsch-Französischen Jugendwerk. Viel Eigen­engagement Potsdamer Studenten trug erst zum eigentlichen Gelingen des mehrtägigen Aufent­halts der Gäste im Brandenburgischen bei. Für dessen reibungslosen Ablauf sorgten insbe­sondere Dr. Ellen Grimmer und Dr. Giselher

Spitzer. In den zahlreichen Gesprächen disku­tierte man vornehmlich über Probleme des Sports und der Sportwissenschaft ın Deutsch­Jand sowie. über Transformationsprozesse ın Gesellschaft und Sport Mittel- und Mittelost­europas. Zum Programm gehörten zudem eine Stippvisite im Olympiastützpunkt Am Luftschiff­hafen und ein Empfang in der Stadtverwaltung (unser Bild). Es gab damit die Gelegenheit, nicht nurdie Hochschule selbst, sondern auch ihren Standort kennenzulernen. Die gegenseitigen Besuche sollen in Zukunft fortgesetzt werden, ım bi- wie im trilateralen Rahmen. Die Potsdamer jedenfalls reisen im nächsten Jahr nach Nantes und Budapest. PG./Foto: Fritze

SPORT NICHT NUR THERAPIE Podiumsdiskussion auf der REHAbilitation Berlin98

Großen Anklang fand im August die REHAbilitation Berlin98. Zu den zahlrei­chen Veranstaltungen der Messe gehör­te auch eine Podiumsdiskussion mit dem TitelSport ist mehr als Therapie, die unter Leitung von Prof. Dr. Jürgen Beck­mann aus dem Institut für Sportwissen­schaft der Universität Potsdam stattfand.

Sport spielt demnach in der Rehabilitation von Unfallopfern, die behindert bleiben, eine Rolle, eine Heranführung an Sport im Alltagsleben der Behinderten fehlt jedoch. Neben der Förderung von Kondition und Beweglichkeit kann der Leistungs- wie Brei­tensport aber, so die Auffassung der Teil­nehmer, im Leben Behinderter weitere wichtige Funktionen ausfüllen: als sinnhaft erlebte Betätigung, die die Wahrnehmung eigener Lern- und Leistungsfähigkeit unter­stützt; zur Förderung sozialer Kontakte, ins­besondere auch der Integration der Behin­derten in die Gemeinschaft beim Sport­treiben mit Nicht-Behinderten. Insgesamt wurden verschiedene Modelle diskutiert,

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wie sich die Lücke zwischen Sport in der Therapie und als sinnspendender Freizeit betätigung schließen läßt. Grundsätzlich besteht nach der Erstversorgung der Verun fallten zunächst ein Informationsdefizit über Sportmöglichkeiten im Alltagsleben. Eine Möglichkeit zu dessen Beseitigung liefert die Informationsstelle für den Sport behin­derter Menschen an der Freien Universität Berlin. Ihre Träger sind der Deutsche Sport­bund und die Senatsverwaltung für Schule, Jugend und Sport Berlin. Beste Aufklärung allerdings leisten Vorbilder: Behinderte, die ihren Weg in den Sport gefunden haben. Daß solche Chancen aufgezeigt werden können, setzt entsprechende Angebote vor­aus. Hier besteht, so eines der Diskussions­ergebnisse, noch Handlungsbedarf. Wich­tig scheint die Übernahme des Integrations­gedankens in Form integrativer Sportan­gebote. Die am Institut für Sportwissen­schaft der Universität Potsdam in Zusam­menarbeit mit dem Behindertensportver­band Brandenburg angebotene Fortbildung zum Fachübungsleiter Behindertensport

VERTRETER VON MEDIEN­ZENTREN BERIETEN

Die Arbeitsgemeinschaft der Medienzen­tren an Hochschulen e.V.(AMH) ist ein Zu

sammenschluß der Medienzentren und ver

gleichbarer Einrichtungen an den Hoch­schulen der Bundesrepublik Deutschland. Zentrale Aufgabe der AMH ist die Entwick­ung und Förderung der Produktion und die Organisation des Einsatzes von audiovisu­ellen Informations- und Kommunikations­nedien. Der AMH gehören die Leiter von derzeit 62 Medienzentren der Hochschulen an.

Die diesjährige Tagung der AMH fand in der Zeit vom 5. bis 7. Oktober 1998 an der Universität in Potsdam statt und wurde von Mitarbeitern des Audiovisuellen Zentrums ausgerichtet. Im Rahmen der Tagung, bei der die Tagungsteilnehmer vom Kanzler der Uni, Alfred Klein, begrüßt wurden, standen folgende Themen im Vordergrund: Stellung und künftige Aufgaben der Medienzentren bei der Einführung multimedialer Lehr- und Lernmittel; Vorstellung der Brandenburger nformationsstrategie bis zum Jahr 2006 und urheberrechtliche Probleme bei der Arbeit der Medienzentren.

In der während der Tagung durchgeführten Mitgliederversammlung der AMH wurden die Arbeitsaufgaben für das kommende Jahr festgelegt

Diese sind unter anderem die Bildung einer Arbeitsgruppe, die sich mit den neuen Me

dien und den sich daraus ergebenden neu­en und erweiterten Tätigkeitsdarstellungen beschäftigt und die Mitarbeit der AMH an den Beratungen der Arbeitsgruppe zu den Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Rechenzentren, Bibliotheken und Medien zentren. Die nächste AMH-Tagung wird im Oktober 1999 an der Technischen Universi­tät München stattfinden. Jürgen Bobertz

täglich von 17-18 Uhr auf

UKW 87,9

(ara) uni Radio

Berlin-Brandenburg

stellt hierfür eine notwendige Qualifizierung dar. Modellcharakter besitzt auch die Grün­dung der Abteilung Integrativer Behinder­tensport innerhalb des Universitätssportver­eins Potsdam e.V.- eine Initiative der For­schungsgruppe Integrativer Behinderten­sport am Institut für Sportwissenschaft der Universität Potsdam. Informationen dazu sind erhältlich über: http://www.uni-potsdam.de/u/sportpsych/ news.htm oder direkt beim Koordinator Inte­grativer Behindertensport, Dr. Hans Henning Ohlert, Tel. 0331/977-1303.

Jürgen Beckmann