Heft 
(1.1.2019) 15
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Fortsetzung von S. 2

den 10 in diesem Jahr eingeschickten Videos war auch eins vom HiF der Uni­versität Potsdam. Erfreulich ist die Tatsa­che, daß das Potsdamer Videomanch Baum von Dr. Ellen Grimmer und Dr. Klaus Parnow den 3. Preis erhielt. c. pi

Medienpädagogische Tage

Vom 4.7. November finden an der Uni­versität Potsdam die Zweiten Branden­burger Medienpädagogischen Tage statt. Medienpädagogik als politische Bildung soll als Rahmenthema zu differenzierter Problembearbeitung in Arbeitsgruppen anregen.

Als Themenschwerpunkte sind vorgese­hen: Gewalt in den Medien, Werbestrate­gien und Medienmanipulation, die Sche­re zwischen Fernsehnachricht und Wirk­lichkeit sowie die Mediendarstellung des Zweiten Weltkrieges. Gemeinsam mit der Bundeszentrale und der Landeszentrale für Politische Bildung ist es gelungen, namhafte Referenten zu den Themen einzuladen und zahlreiche Video- und Filmeinspielungen vorzubereiten.

Von den Teilnehmern erwartet der Ver­anstalter wesentliche Hinweise zur Be­standsaufnahme und zu den Chancen der Medienpädagogik in Brandenburg.

Das Tagungsbüro hat die Anschrift:

Universität Potsdam Fachbereich Pädagogik Institut für Medienpädagogik O-1574 Potsdam

Nr. 15/91

STANDPUNKTE

Wenige Fragen und wenige Antworten

Zur pflichtgemäßen, nichtöffentlichen Personalversammlung am Anfang eines Studienjahres(7. 10. 91) waren sowohl die Stühle des Präsidiums als auch die des Zuhörerraums voll besetzt. Die zahlreich erschienenen KollegInnen konnten z. B. Vertreter des Gründungssenats(Frau Prof. Kramme, Herr Prof. Schoeps), des Mini­steriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie des Studentenwerkes begrü­ßen.

In dem zu Beginn der Veranstaltung ver­lesenen Bericht des Personalratsvorsit­zenden, Dr. F. Albrecht, wurde u. a. eine wirkliche Einbeziehung unseres fachlich hoch qualifizierten Personals beim Auf­bau der neuen Uni gefordert.

Eine detaillierte Wertung der gegenwär­tig stattfindenden Tarifrunde war ihm noch nicht möglich. Dies ist verständlicher­weise erst nach Abschluß der Gespräche vorgesehen. In diesem Zusammenhang wurde auf den im großen und ganzen zu­friedenstellenden Verlauf der Eingrup­pierung des nichtwissenschaftlichen Per­sonals und auf die Probleme bei der Ein­stufung der wissenschaftlichen Mitarbei­ter verwiesen.

In der kurzen Ansprache Prof. Mitzners ging dieser v. a. auf die Sitzungen des Gründungssenats und auf die Aufgaben der Strukturkommissionen der Fachbe­reiche sowie der Landesstrukturkommis­sion ein.

Mit dem Beginn des Winterstmesters 1992 soll die neue Struktur funktionieren. Dabei ist es für die KollegInnen wichtig zu wissen, daß der Arbeitgeber laut Eini­gungsvertrag die Möglichkeit hat, bis zum

2. Oktober 1992 Bedarfskündigungen aus­zusprechen.

Leider nutzten nur sehr wenige Mitarbei­terInnen die Gelegenheit, Fragen zu stel­len. Dies scheint unverständlich ange­sichts der Menge ungeklärter Probleme. So wurde in dieser Veranstaltung von bei­

Eine der wenigen Fragen aus dem

Zuhörerkreis stellte Frau Prof. Dr.

Kirsch aus dem FB Psychologie. Foto: Rüffert

den Seiten die Chance vergeben, die vor­handene Beunruhigung unter den Beschäf­tigten der Einrichtung abzubauen.

P. Görlich

Vorschläge auf den Tisch legen

Jeder Beschäftigte der Universität hat das Recht, an den zweimal jährlich stattfin­denden Personalversammlungen teilzu­nehmen! Wer am 11. Oktober gekommen war, mußte feststellen, daß die Zahl der Ansprechpartner wesentlich kleiner war als bei der ersten Veranstaltung am 7. Oktober. Nicht nur für Anfragen bzgl. der Arbeit der Strukturkommissionen wäre die Anwesenheit wenigstens eines Ver­treters des Gründungssenates wünschens­wert gewesen.

Prof. Mitzner und Dr. Albrecht riefen

hoffentlich nicht ungehört dazu auf, in die Arbeit dieser Kommissionen einzu­greifen! Minister Enderlein ließ ausrichten, daß er in nächster Zeit zu den Beschäftigten sprechen wird.

BV/E.