Fortsetzung von S. 2
den 10 in diesem Jahr eingeschickten Videos war auch eins vom HiF der Universität Potsdam. Erfreulich ist die Tatsache, daß das Potsdamer Video„manch Baum“ von Dr. Ellen Grimmer und Dr. Klaus Parnow den 3. Preis erhielt. c. pi
Medienpädagogische Tage
Vom 4.7. November finden an der Universität Potsdam die Zweiten Brandenburger Medienpädagogischen Tage statt. „Medienpädagogik als politische Bildung“ soll als Rahmenthema zu differenzierter Problembearbeitung in Arbeitsgruppen anregen.
Als Themenschwerpunkte sind vorgesehen: Gewalt in den Medien, Werbestrategien und Medienmanipulation, die Schere zwischen Fernsehnachricht und Wirklichkeit sowie die Mediendarstellung des Zweiten Weltkrieges. Gemeinsam mit der Bundeszentrale und der Landeszentrale für Politische Bildung ist es gelungen, namhafte Referenten zu den Themen einzuladen und zahlreiche Video- und Filmeinspielungen vorzubereiten.
Von den Teilnehmern erwartet der Veranstalter wesentliche Hinweise zur Bestandsaufnahme und zu den Chancen der Medienpädagogik in Brandenburg.
Das Tagungsbüro hat die Anschrift:
Universität Potsdam Fachbereich Pädagogik Institut für Medienpädagogik O-1574 Potsdam
GÖ
Nr. 15/91
STANDPUNKTE
Wenige Fragen und wenige Antworten
Zur pflichtgemäßen, nichtöffentlichen Personalversammlung am Anfang eines Studienjahres(7. 10. 91) waren sowohl die Stühle des Präsidiums als auch die des Zuhörerraums voll besetzt. Die zahlreich erschienenen KollegInnen konnten z. B. Vertreter des Gründungssenats(Frau Prof. Kramme, Herr Prof. Schoeps), des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie des Studentenwerkes begrüßen.
In dem zu Beginn der Veranstaltung verlesenen Bericht des Personalratsvorsitzenden, Dr. F. Albrecht, wurde u. a. eine wirkliche Einbeziehung unseres fachlich hoch qualifizierten Personals beim Aufbau der neuen Uni gefordert.
Eine detaillierte Wertung der gegenwärtig stattfindenden Tarifrunde war ihm noch nicht möglich. Dies ist verständlicherweise erst nach Abschluß der Gespräche vorgesehen. In diesem Zusammenhang wurde auf den im großen und ganzen zufriedenstellenden Verlauf der Eingruppierung des nichtwissenschaftlichen Personals und auf die Probleme bei der Einstufung der wissenschaftlichen Mitarbeiter verwiesen.
In der kurzen Ansprache Prof. Mitzners ging dieser v. a. auf die Sitzungen des Gründungssenats und auf die Aufgaben der Strukturkommissionen der Fachbereiche sowie der Landesstrukturkommission ein.
Mit dem Beginn des Winterstmesters 1992 soll die neue Struktur funktionieren. Dabei ist es für die KollegInnen wichtig zu wissen, daß der Arbeitgeber laut Einigungsvertrag die Möglichkeit hat, bis zum
2. Oktober 1992 Bedarfskündigungen auszusprechen.
Leider nutzten nur sehr wenige MitarbeiterInnen die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Dies scheint unverständlich angesichts der Menge ungeklärter Probleme. So wurde in dieser Veranstaltung von bei
Eine der wenigen Fragen aus dem
Zuhörerkreis stellte Frau Prof. Dr.
Kirsch aus dem FB Psychologie. Foto: Rüffert
den Seiten die Chance vergeben, die vorhandene Beunruhigung unter den Beschäftigten der Einrichtung abzubauen.
P. Görlich
Vorschläge auf den Tisch legen
Jeder Beschäftigte der Universität hat das Recht, an den zweimal jährlich stattfindenden Personalversammlungen teilzunehmen! Wer am 11. Oktober gekommen war, mußte feststellen, daß die Zahl der Ansprechpartner wesentlich kleiner war als bei der ersten Veranstaltung am 7. Oktober. Nicht nur für Anfragen bzgl. der Arbeit der Strukturkommissionen wäre die Anwesenheit wenigstens eines Vertreters des Gründungssenates wünschenswert gewesen.
Prof. Mitzner und Dr. Albrecht riefen—
hoffentlich nicht ungehört— dazu auf, in die Arbeit dieser Kommissionen einzugreifen! Minister Enderlein ließ ausrichten, daß er in nächster Zeit zu den Beschäftigten sprechen wird.
BV/E.