Heft 
(1.1.2019) 16
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Mitteilung an die Studentische AG Freunde der Wahrheit in eigener Sache

Bei der Redaktion ging am 18. 10. 91 auf dem Postweg ein undatierter, an Magnifi­zenz gerichteter Offener Brief der ge­nannten Arbeitsgemeinschaft ein, in dem einige an der Universität tätige Lehrkräf­te pauschal angegriffen werden. Es sei wiederholt: anonyme Schreiben werden nicht veröffentlicht, anonymen Beschul­digungen wird nicht nachgegangen. In­formationen müssen einen ansprechbaren Absender haben. DieFreunde der Wahr­heit werden gebeten, sich im Rektorat mit Namen und Adresse zu offenbaren (diese werden auf Wunsch vertraulich be­handelt), damit sie von Magnifizenz zu einem Gespräch eingeladen werden können. Die Reaktion

Wir nehmen Abschied von unserer Mitarbeiterin

Inge Fischer die am 10. 10. 91 nach langer und schwerer Krankheit verstorben ist. Sie wurde von uns allen als stets zuverlässige und fleißige Mitarbeiterin geschätzt. In ehrendem Angedenken.

Die Mitarbeiter des AVZ

Herausgeber:

Rektor der Universität Potsdam, Prof.Dr. rer.nat. habil. Rolf Mitzner Verantwortlich:

Pressereferent Dr. Rolf Rammelt Redaktion:

Dr. Barbara Eckardt und Petra Görlich Redaktionsadresse:

Am Neuen Palais, O-1571 Potsdam, Block F, Zi.-Nr. 102/103,

Tel. 9710675

Druck:

Brandenburgische Universitätsdruckerei und Verlagsgesellschaft Potsdam mbH Karl-Liebknecht-Straße, O-1574 Potsdam,

Tel. 976 23 01

Für den Inhalt des Artikel sind die Autoren als Unterzeichner selbst verantwortlich. Die Ver­öffentlichungen müssen nicht mit der Meinung und dem Stil des Herausgebers bzw, der Redak­tion übereinstimmen. Die Redaktion behält sich das Recht zur auszugsweisen Wiedergabe von Zuschriften vor. Alle nicht unterzeichneten Beiträge stammen von der Redaktion.

Die Ausgabe 17/91 der Universitätszeitung er­scheint am 25. November 1991. Redaktionsschluß: 12. 11. 1991

INFORMATIONEN

NEUER FACHBEREICHSDIREKTOR IM AMT

Seit Mitte Oktober ist Prof. Dr. Julius H. Schoeps im Einverständnis mit dem Rek­tor und dem bisherigen Direktor des Fach­bereichs Geschichte, Prof. Dr. Helmut Assing, als geschäftsführender Direktor in diesem Fachbereich tätig. Geändert wurde zugleich der Name des Bereichs in Geschichtswissenschaften; diese Bezeich­nung erscheint Prof. Schoeps günstiger, da man so mehr hineinpacken kann. Der studierte Historiker und Theaterwis­senschaftler(Universität Erlangen und FU Berlin) ist Mitglied des Gründungssenats unserer Universität und Gründungsbeauf­tragter für den FB Geschichtswissenschaf­ten. Prof. Schoeps hat seit 21 Jahren eine Professur für Politische Wissenschaften und leitet das Salomon Ludwig Stein­heim-Institut für deutsch-jüdische Ge­schichte an der Universität/Gesamthoch­schule Duisburg.

Nach Aussage von Prof. Schoeps hat die

Strukturkommission seines FB bereits ein Konzept für die Neustrukturierung erar­beitet, das von einer klassichen Struktur ausgeht und sich als Idealvorstellung versteht. Ebenso wie die Strukturvorschlä­ge der anderen Fachbereiche wird es im Gründungssenat erörtert und im Universi­tätszusammenhang auf seine Realisierung geprüft werden. Neben den klassischen Lehrgebieten sind 3 Schwerpunkte vorgesehen:Brandenburg-Preußische Geschichte, Geschichte der DDR und deutsch-jüdische Geschichte. Der neue Fachbereichsdirektor hält Pots­dam mit Brandenburg verbinden ihn auch familiäre Gründe, seine Vorfahren waren märkische Juden für einen exel­lenten Wissenschaftsstandort und ist vol­ler Optimismus, was die Entwicklung und den künftigen Ruf der Universität Pots­dam angeht.

R.D.

Arbeitszeit

an Vorfesttagen

(aus BAT-OST,$ 16) (2)

Andem Tage vor Neujahr, vor Ostersonn­tag, vor Pfingstsonntag oder vor dem er­sten Weihnachtsfeiertag wird, soweit die dienstlichen oder betrieblichen Verhält­nisse es zulassen, ab 12 Uhr Arbeitsbe­freiung unter Fortzahlung der Vergütung ($ 26) und der in Monatsbeträgen festge­legten Zulagen erteilt. Dem Angestellten, dem diese Arbeitsbefreiung aus dienstli­chen oder betrieblichen Gründen nicht er­teilt werden kann, wird an einem anderen Tage entsprechende Freizeit unter Fort­zahlung der Vergütung($ 26) und der in Monatsbeträgen festgelegten Zulagen er­teilt.

Alexander von Humboldt-Stiftung

informiert

Am 14. 11. 1991 informiert Dr. Wolfgang Holl, Beauftragter der Stiftung für die neuen Bundesländer, um 13.30 Uhr im Raum I 204 über die Förderungsmöglich­keiten für Nachwuchswissenschaftler, z. B. über Forschungsaufenthalte an west­deutschen Instituten. Eingeladen sind alle interessierten promovierten Wissenschaft­ler bis zu 40 Jahren.

Institut vergessen

Unser Institut für Politische Soziologie und Zeitgeschichte Mittel- und Osteuro­pas ist aufgrund technisch-organisatori­scher Mängel bei der Drucklegung des Vorlesungsverzeichnisses für das Winter­semester 1991/92 leider bei der Aufzäh­lung der Institute des Fachbereichs So­zialwissenschaften vergessen worden, wofür die Benutzer dieses Vorlesungsver­zeichnisses um Verständnis gebeten wer­den. Die Sprechzeiten des kommissari­schen Leiters des Instituts, in dessen Be­reich bislang und wohl auch künftig zehn postgraduale Mitarbeiter(ABM-Finanzie­rung) mit Fragestellungen des Instituts betreut werden, bleiben bis auf weiteres, also bis zum vermutlichen Umzug nach

Babelsberg nach dem Wintersemester, bei der Regelung: dienstags 11.00-13.00 Uhr und donnerstags 11.00-13.00 Uhr oder nach Vereinbarung. Standort des Instituts: Am Neuen Palais 10, K-Gebäude/3. Stock.

Dr. Eduard Gloeckner (z. Z. kommiss. Leiter)

Nr. 16/91