Mitteilung an die Studentische AG „Freunde der Wahrheit“ in eigener Sache
Bei der Redaktion ging am 18. 10. 91 auf dem Postweg ein undatierter, an Magnifizenz gerichteter Offener Brief der genannten Arbeitsgemeinschaft ein, in dem einige an der Universität tätige Lehrkräfte pauschal angegriffen werden. Es sei wiederholt: anonyme Schreiben werden nicht veröffentlicht, anonymen Beschuldigungen wird nicht nachgegangen. Informationen müssen einen ansprechbaren Absender haben. Die„Freunde der Wahrheit“ werden gebeten, sich im Rektorat mit Namen und Adresse zu offenbaren (diese werden auf Wunsch vertraulich behandelt), damit sie von Magnifizenz zu einem Gespräch eingeladen werden können. Die Reaktion
Wir nehmen Abschied von unserer Mitarbeiterin
Inge Fischer die am 10. 10. 91 nach langer und schwerer Krankheit verstorben ist. Sie wurde von uns allen als stets zuverlässige und fleißige Mitarbeiterin geschätzt. In ehrendem Angedenken.
Die Mitarbeiter des AVZ
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Rektor der Universität Potsdam, Prof.Dr. rer.nat. habil. Rolf Mitzner Verantwortlich:
Pressereferent Dr. Rolf Rammelt Redaktion:
Dr. Barbara Eckardt und Petra Görlich Redaktionsadresse:
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Die Ausgabe 17/91 der Universitätszeitung erscheint am 25. November 1991. Redaktionsschluß: 12. 11. 1991
INFORMATIONEN
NEUER FACHBEREICHSDIREKTOR IM AMT
Seit Mitte Oktober ist Prof. Dr. Julius H. Schoeps im Einverständnis mit dem Rektor und dem bisherigen Direktor des Fachbereichs Geschichte, Prof. Dr. Helmut Assing, als geschäftsführender Direktor in diesem Fachbereich tätig. Geändert wurde zugleich der Name des Bereichs in Geschichtswissenschaften; diese Bezeichnung erscheint Prof. Schoeps günstiger, „da man so mehr hineinpacken kann“. Der studierte Historiker und Theaterwissenschaftler(Universität Erlangen und FU Berlin) ist Mitglied des Gründungssenats unserer Universität und Gründungsbeauftragter für den FB Geschichtswissenschaften. Prof. Schoeps hat seit 21 Jahren eine Professur für Politische Wissenschaften und leitet das Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität/Gesamthochschule Duisburg.
Nach Aussage von Prof. Schoeps hat die
Strukturkommission seines FB bereits ein Konzept für die Neustrukturierung erarbeitet, das von einer klassichen Struktur ausgeht und sich als Idealvorstellung versteht. Ebenso wie die Strukturvorschläge der anderen Fachbereiche wird es im Gründungssenat erörtert und im Universitätszusammenhang auf seine Realisierung geprüft werden. Neben den klassischen Lehrgebieten sind 3 Schwerpunkte vorgesehen:Brandenburg-Preußische Geschichte, Geschichte der DDR und deutsch-jüdische Geschichte. Der neue Fachbereichsdirektor hält Potsdam— mit Brandenburg verbinden ihn auch familiäre Gründe, seine Vorfahren waren märkische Juden— für einen exellenten Wissenschaftsstandort und ist voller Optimismus, was die Entwicklung und den künftigen Ruf der Universität Potsdam angeht.
R.D.
Arbeitszeit
an Vorfesttagen
(aus BAT-OST,$ 16) (2)
Andem Tage vor Neujahr, vor Ostersonntag, vor Pfingstsonntag oder vor dem ersten Weihnachtsfeiertag wird, soweit die dienstlichen oder betrieblichen Verhältnisse es zulassen, ab 12 Uhr Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung der Vergütung ($ 26) und der in Monatsbeträgen festgelegten Zulagen erteilt. Dem Angestellten, dem diese Arbeitsbefreiung aus dienstlichen oder betrieblichen Gründen nicht erteilt werden kann, wird an einem anderen Tage entsprechende Freizeit unter Fortzahlung der Vergütung($ 26) und der in Monatsbeträgen festgelegten Zulagen erteilt.
Alexander von Humboldt-Stiftung
informiert
Am 14. 11. 1991 informiert Dr. Wolfgang Holl, Beauftragter der Stiftung für die neuen Bundesländer, um 13.30 Uhr im Raum I 204 über die Förderungsmöglichkeiten für Nachwuchswissenschaftler, z. B. über Forschungsaufenthalte an westdeutschen Instituten. Eingeladen sind alle interessierten promovierten Wissenschaftler bis zu 40 Jahren.
Institut vergessen
Unser Institut für Politische Soziologie und Zeitgeschichte Mittel- und Osteuropas ist aufgrund technisch-organisatorischer Mängel bei der Drucklegung des Vorlesungsverzeichnisses für das Wintersemester 1991/92 leider bei der Aufzählung der Institute des Fachbereichs Sozialwissenschaften vergessen worden, wofür die Benutzer dieses Vorlesungsverzeichnisses um Verständnis gebeten werden. Die Sprechzeiten des kommissarischen Leiters des Instituts, in dessen Bereich bislang und wohl auch künftig zehn postgraduale Mitarbeiter(ABM-Finanzierung) mit Fragestellungen des Instituts betreut werden, bleiben bis auf weiteres, also bis zum vermutlichen Umzug nach
Babelsberg nach dem Wintersemester, bei der Regelung: dienstags 11.00-13.00 Uhr und donnerstags 11.00-13.00 Uhr oder nach Vereinbarung. Standort des Instituts: Am Neuen Palais 10, K-Gebäude/3. Stock.
Dr. Eduard Gloeckner (z. Z. kommiss. Leiter)
Nr. 16/91