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Pressereferent Dr. Rolf Rammelt Redaktion:
Dr. Barbara Eckardt und Petra Görlich Redaktionsadresse:
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Druck:
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Die Ausgabe 18/91 der Universitätszeitung erscheint am 9. Dezember 1991. Redaktionsschluß: 26. 11. 1991
INFORMATIONEN
Eine 23 Mitglieder umfassende Delegation des japanischen Bildungsministe
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riums unter Leitung von Herrn Superintendent Nobuo Kuribayashi(r.) besuchte im Rahmen einer Studienreise nach Deutschland, Italien, Frankreich und der Schweiz auch die Universität Potsdam. Frau Prof. Kirsch und Prof. Kempter informierten die Gäste über Veränderungen und Neugestaltung an der Universität vor und nach
der Wiedervereinigung Deutschlands.
Fortsetzung von S. 1
„Wir wollen zeigen, daß sich in Brandenburg und insbesondere in Potsdam etwas bewegt‘‘, ergänzte Minister Kühbacher. Das 30-Millionen-Mark-Projekt wird vom Land mit Unterstützung des Bundes errichtet. Im Hinblick auf diese erste große Baumaßnahme im Hochschulbereich sind sich beide Minister über ihre soziale Verpflichtung gegenüber den Studierenden einig, der im Osten Deutschlands erhaltenswerten Tradition der nahezu vollständigen Absicherung mit Wohnheimplätzen weitgehend gerecht zu werden. Der Standort des begonnenen Studentendorfes soll jedoch nicht an die in der ehemaligen DDR übliche Internatsunterbringung in Vierbettzimmern mit Sammel-WC und kollektiver Küchenbenutzung erinnern. Die neun großen Gebäudekomplexe, jeder bestehend aus drei Häusern mit einem gärtnerisch gestalteten Innenhof, werden abgeschlossene Sozialwohnungen für zwei bis vier Studenten enthalten, die im eigenen Zimmer(etwa 16 m? groß) ungestört studieren und wohnen können. Eine moderne Küche ist förderlich für eine Wohngemeinschaft. Ein Bad,
Foto: Tribukeit
ein separates WC, ein Abstellraum und ein Flur vervollständigen die Wohneinheiten in den dreigeschossigen Häusern, die sich gut der Landschaft anpassen werden. Zudem werden vier der Komplexe über behindertengerechte Wohnungen mit 8 Plätzen verfügen. Gepflegte Wege, umrahmt mit sehr viel Grün, die sich in einem Pergola- und zentralen Brunnenplatz treffen, verbinden die Häuser. An den Randgebieten des Areals sind Stellplätze für 260 Fahrräder und 180 Pkw vorgesehen. Die räumlich enge Verzahnung von Wohnheimen, Außenanlagen und Lehrgebäuden(ein neuer Hörsaalkomplex ist für später vorgesehen) wird zu einer unverwechselbaren, individuellen Struktur des Universitätskomplexes III führen, die das Heimatgefühl der Studierenden zu ihrer Potsdamer Universität stärken soll.
Im kommenden Jahr sollen nach Auskunft des Wissenschaftsministeriums weitere Studentenunterkünfte am Universitätsstandort Golm errichtet werden. Dazu werden derzeitig die Finanzierungsmöglichkeiten über das Programm„Auf
schwung Ost‘‘ geprüft. Dr. Rammelt
Nr. 17/91