SPORT/ KULTUR
Handball-Studentenliga an unserer Uni mit hohem Niveau!
Auch im Breitensportbereich der Sportart Handball findet die Studentenliga unter den neuen Bedingungen des Hochschulsports ihre Fortsetzung.
An jeweils drei Spielabenden herrschte in der Sporthalle Golm Hochstimmung. Unter den Anfeuerungskanonaden der treuesten Fans ging es um Tore und Punkte in der Hinrunde um den Wanderpokal der Studentenliga. Es wurde wirklich gute Handballkost geboten.
Da nur vier Mannschaften meldeten, einigte man sich auf eine Hin- und Rückspielrunde. Als Favorit muß die Mannschaft von Geschichte/Sport 90/1.1 gehandelt werden. Ihr arg auf den Fersen ist eine Handballgruppe des 2. Studienjahres
(HG Eintracht 90). Die Mannschaft von Rechtswissenschaft Babelsberg mußte sich zwar beiden vorher genannten Mannschaften nur knapp geschlagen geben, ist in der mit Spannung erwarteten Rückrunde jederzeit für eine Überraschung gut. Bereits abgeschlagen liegt Mathe/Physik 88/90 in diesem Jahr auf Platz 4.
Bisherige Ergebnisse:
Ma/Ph— Ge/Sp 12:18 Bbg- HG 90 16:19 HG 90— Ge/Sp 14:19 Bbg— Ma/Ph 22:8 Ge/Sp—- Bbg 19:14 HG 90— Ma/Ph 38:8 Dr. Jürgen Harder
Bereich Hochschulsport
Spiel zwischen Alptraum und Wirklichkeit
Oleg Jurjews Stück„Kleiner Pogrom im Bahnhofsbuffet‘‘ ist auf der Probebühne des Hans-Otto-Theaters jeweils 19.30 Uhr
Foto: Jutta Oloff am 342.82. 1702., 22.2. 1: 3., 1043, 21:3. und‘1; 4. zu sehen.
„Mensch ich lieb dich doch‘‘, ein Spiel vom Leben, Träumen, Machen, Lieben, Lernen, Versauern, Verkümmern, Ver. kommen, Schlucken, Drücken, Paffen, _ Dröhnen, Schreien, Verstummen, Lachen, Streiten von Helma Fehrmann und Holger Franke wird am 6. Februar 1992 im Kleinen Theater Am Alten Markt Premiere haben. Es inszeniert Helma Fehrmann als
Nr. 1/92
Gast, langjährige Autorin, Schauspielerin und Regisseurin im Theater Rote Grütze. Zum Stück:„Jaja: Drogen. Ein heikles Thema. Wem fällt da nicht gleich das Allerschlimmste ein? Alle starren sensationssüchtig auf die Heroinsucht! Und sehen nicht, was im normalen Leben die normalen Leute normalerweise an Drogen verdrücken.‘‘
UNI-FILMTAGE
US RO AR Behr 1968
Mit Egon Günthers Film„Stein‘‘ (1990) eröffnete der Bereich Kultur am 29. 10. 91 die Reihe der UNI-Filmtage im Filmmuseum der Stadt Potsdam.
Mit dieser Veranstaltung in regelmäßiger Folge(zweimal im Semester) setzen wir die Tradition der Hochschulfilmtage fort. Wir bieten jeweils einen aktuellen Film an, der, so hoffen wir, ein besonderes Interesse findet.
Nach dem Auftakt im Oktober folgte am 17. 12. 91 Peter Weirs Film„Club der toten Dichter‘‘(1989). Beide Filmabende waren rege besucht, vor allem von Studentinnen und Studenten.
Am 14. 1. 91 zeigten wir— wieder vor ausverkauftem Haus!— den Film„Die Legende von Paul und Paula‘‘(1973) in der Regie von Heiner Carow(Buch: Ulrich Plenzdorf).
Es war zu erleben: Die„Paul-und-PaulaLegende‘‘ bewegt und erregt uns auch heute, natürlich auf unsere(zeitgemäße) Art.
Zum Abschluß des Wintersemesters 1991/ 92 wird am 4. Februar 1992 der Film „Der Bruch‘‘(1989) von Frank Beyer (Buch: Wolfgang Kohlhaase) zu sehen sein. Die Kriminalkomödie— die Handlung des Films spielt 1946— erinnert uns in gediegener künstlerischer Gestaltung an die„offene‘‘ Aufbruchs- und Nachkriegszeit in Berlin.
Auch im Sommersemester‘92 werden wir wieder zu UNI-Filmtagen einladen. Wir hoffen, daß unsere treuen Filmfreunde immer wieder dabei sind. Wir wünschen uns, noch viele neue Interessenten zu finden, die den Spaß entdecken an interner Geselligkeit und Unterhaltung dieser Art.
A. Bergstedt Bereich Kultur
11