Heft 
(1.1.2019) 02
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INFORMATIONEN

LEHRERTRAINING Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien eröffnet

Gesprächsführung in konflikthaltigen Situationen Selbsterfahrung

Teilnehmer: Studenten 5. und 6. Studienjahr (wahlweise-obligatorisch) Studenten 1. bis 4. Studienjahr(fakultativ) Terminangebote: 25.2.-28.2.92, 7.4.10. 4. 92, 21. 4.24. 4. 92, 55.=815192.10./3:-13.3.92 Verhaltenstrainer: Dipl.-Psychologin Beate Halberstadt, Dr. Brigitta Ketz Auch Studenten, die sich bereits für ein fakul­tatives Angebot eingeschrieben haben, kön­nen diese Termine mitnutzen! Einschreibelisten für o. g. Termine liegen im Sekretariat des Fachbereiches Psychologie(K 217) aus. Beginn: 1. Tag 10 Uhr in Golm, Haus 5, Raum 18 Die Anwesenheit während der gesamten (gemeinsam vereinbarten) Kurszeit ist not­wendig für den Erhalt des Zertifikats. Weitere Kurse können vereinbart werden bei: Dr. Brigitta Ketz/WB Entwicklungspsycho­logie(K240) Es geht dabei darum, eigene Stärken und auch evtl. nicht so starke Seiten in der Gesprächs­führung sowie deren gefühlsmäßige Verarbei­tung kennenzulernen. Außerdem werden theo­retische und praktische Möglichkeiten der Kon­fliktlösung im Gespräch angeboten und geübt, die u.a. Frustrationen und Aggressionen ver­meiden sollten.

Dr. Ketz

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Die Ausgabe 3/92 der Universitätszeitung er­scheint am 24. Februar 1992. Redaktionsschluß: 11.2. 1992

Dr

Während der Pressevorstellung an unserer Universität.

Das Land Brandenburg hat dankenswer­terweise die Voraussetzungen geschaf­fen, um die Einweihung einesCenter for European Jewish Studies* zu ermögli­chen.

In einer aus diesem Anlaß einberufenen Pressevorstellung verwies der anwesende Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Hinrich Enderlein, darauf, daß die Gründung des Instituts keiner Anregung vom. Wissenschaftsrat folge. Dies sei vielmehr eineEigenschöpfung Pots­dams und insbesondere das Verdienst Prof. Dr. H. Schoeps'.

Jener, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Geschichte an der Uni Potsdam, wird das Institut leiten. Sein Stellvertreter wird ebenfalls mit einer Professur im Fach Geschichte an unserer Uni angebunden sein. Schwerpunktmäßig sind die folgen­den Bereiche innerhalb des Zentrums vorgesehen: Geschichte und Kultur I. des westeuropäischen Judentums, IT. des ost­europäischen Judentums und III. des deut­schen Judentums. Im Mittelpunkt von Lehre und Forschung werden Religionsgeschich­te und Geistesgeschichte, vergleichende Literatur- und Kulturgeschichte, verglei­chende Sozial- und Regionalgeschichte,

Foto: Rüffert

vergleichende Rechtsgeschichte, Philo­sophie, vergleichende Antisemitismusfor­schung sowie pädagogische Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen stehen.

Die Wissenschaftler wollen vor allem mit der Uni Potsdam und dem Salomon Lud­wig Steinheim-Institut für deutsch-jüdi­sche Geschichte in Duisburg kooperieren. Das Mendelssohn-Zentrum ist ausdrück­lich als eine europäische Institution kon­zipiert. Damit hebt es sich ab von anderen Einrichtungen, in denen die Geschichte des Judentums vornehmlich innerhalb nationaler Kontexte untersucht wird. Beabsichtigt ist für die Zukunft der Auf­bau eines Bildarchivs zur Geschichte der Juden in Europa. Dabei hofft man auf Unterstützung seitens des Steinheim­Instituts, das bereits über ein per EDV erfaßtes Bildarchiv verfügt.

Das Zentrum in der Konzeption eines An­Institutes ist an die Uni angebunden. Dies hat den Vorteil, daß neben der For­schungsarbeit Studenten und Doktoran­den durch Mitarbeiter der Einrichtung betreut werden und Gastprofessoren an

der Uni lehren könnten. P.G.

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