der Männer
SPORT/WISSENSCHAFT am 10. April 1992,
18.00 Uhr in der
Sporthalle Heinrich-Mann-Allee Kartenvorverkauf im Bereich Hochschulsport
Ausschreibung Volleyball Mixed 1992
Veranstalter: Bereich Hochschulsport/US V — Volleyball, Verantwortlich: Herr Petrikowski
Teilnehmer: Mixed-Mannschaften der Studentenschaft und der Mitarbeiter der Universität Potsdam
pro Satz ist nur ein Wettkampfspieler spielberechtigt.
Die Staffeleinteilung erfolgt nach Eingang der Meldungen.
Meldungen: Meldeschluß ist der 13. April 1992
Meldungen an den Bereich Hochschulsport bzw. Herrn Petrikowski Block E, Zi. 110. Inhalt: Bezeichnung der Mannschaft und Mannschaftsverantwortlicher(Anschrift)
uf
Spielort: Schule 49 am Schlaatz und Volleyballanlage an der Uni(Sportplatz) Spieltermine: jeweils mittwochs, Schule 49, 19.00 Uhr, dienstags, Sportplatz der Uni, 18.00 Uhr
Austragungsmodus: es wird in Staffeln jeder gegen jeden gespielt, zwei Gewinnsätze verkürzt.
Startgebühr: 5,- DM pro Mannschaft Auszeichnung: Urkunden und Anerkennungspreise
1. Spieltermin ist der 22. April 1992, Schule 49; weitere Ansetzungen werden veröffentlicht!
Neues Lexikon auf dem Buchmarkt
LEXIKON DES
Berteismunmm hLextkan Verlag
Nr. 2/92
Eine langjährige Tradition der Herausgabe von Lexika fortsetzend, ist soeben im Bertelsmann Lexikon Verlag (Gütersloh/München) das„Neue(s) Lexikon des Judentums‘ erschienen. Zahlreiche jüdische und nichtjüdische Gelehrte aus insgesamt 14 Ländern beteiligten sich an der wissenschaftlichen Aufbereitung der zu vermittelnden Informationen. Herausgeber des rund 3000 Lexikon-Stichwörter, 31 Essays und mehr als 225 Fotos, Karten und graphische Darstellungen enthaltenden Bandes ist Prof. Dr. Julius H. Schoeps. Die Redaktion des Werkes lag bei einem Team des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts der Uni Duisburg. Ziel des Lexikons ist ein Gesamtüberblick über Religion und Kultur des Judentums. Einen Schwerpunkt dabei bildet die Darstellung der tragischen Geschichte deutsch-jüdischer Beziehungen. Erheblichen Raum nehmen des weiteren Erläuterungen zur Bedeutung und Rolle der europäischen Länder, Israels und der USA hinsichtlich der Kulturgeschichte der Juden ein. Das ab sofort im Buchhandel erhältliche Nachschlagewerk ist zum Preis von 128,-DM zu bekommen.(Bis zum 30.4.92 beträgt der Subskriptionspreis 98,— DM.)
P.SG.
Gastvortrag im Fachbereich Sozialwissenschaften
Am 21. Januar hielt Herr Dr. H.-J. Veen, Leiter der Forschungsabteilung der Konrad-Adenauer-Stiftung und Lehrbeauftragter an der Universität Mainz im Bereich Babelsberg I einen Vortrag zum Thema: „Wandlungen der Wählerstruktur und des Parteiensystems im vereinten Deutschland.‘ Eingeladen hatte dazu der Gründungsbeauftragte und Geschäftsführende Direktor des Fachbereiches Sozialwissenschaften, Herr Prof. Dr. Karl Rohe.
Dr. Veen begann mit einem Exkurs zur Wählerstruktur in den 70er und 80er Jahren und skizzierte dabei Ursachen und Hintergründe für die geringe Wahlbeteiligung am Ende der 80er Jahre. Während die etablierten Volksparteien aus unterschiedlichen Gründen an Stimmen und wohl Attraktivität verloren, verbreiterte sich das Parteienspektrum„nach links und rechts‘. Als eine wesentliche Ursache dafür betrachtete Dr. Veen u. a. die sozialen Prozesse in Westdeutschland in den 80er Jahren. Wie weit Abdriftungen nach links und rechts in den 90er Jahren möglich sind, hängt von vielen Faktoren ab.
Mit der deutschen Einheit erfährt die Wählerstruktur in Deutschland einen deutlichen„Modernisierungsschub“‘, wobei gerade um den Begriff des Modernen in der anschließenden Diskussion heftig debattiert wurde.
Dr. Veen bezeichnete die erste gesamtdeutsche Wahl vom Dezember 1990 als „Ausnahmewahl“‘ mit dem Thema deutsche Einheit. Die neuen Bundesbürger, die zwar über das„Westfernsehen“ im allgemeinen schon zu DDR-Zeiten gut über die Parteienlandschaft und ihre Ziele im Westen informiert waren, wählten wohl aus der„momentanen, konkreten Situation“ heraus.
Es bleibt abzuwarten, welche Entwicklung die Wählerstruktur in den 90er Jahren nehmen wird. Bilden sich„Stammwählerschaften‘“ und„Parteienloyalitäten‘‘ heraus? Werden„Pragmatismus‘“ und „Momentaufnahmen“ zum entscheidenden Merkmal?
Antworten darauf zu finden, wäre Spekulation. Zweifellos werden die Entwicklungen die Lösung der vielen anstehenden(sozialen) Probleme im Osten Deutschlands entscheiden.
Die Parteien in unserem Land stehen vor großen Aufgaben, wollen sie die Stimmen der Wähler gewinnen und behalten.
FB Sozialwissenschaften
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