Bildnachricht
Foto: Rüffert
Zum Chemischen Kolloquium weilte am 22. 1. 1992 Herr Prof. Dr: W. Kaim vom Institut für Anorganische Chemie der Universität Stuttgart an unserer Universität. Er referierte zum Thema„Coenzyme als Komplexliganden“‘. Prof. Dr. Kaim arbeitet am Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft„Bioanorganische Chemie: Übergangsmetalle in der Biologie und ihre Koordinationschemie“ mit und ist Autor des ersten deutschsprachigen Lehrbuches über Bioanorganische Chemie. Prof. Dr. E. Uhlemann
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Die Ausgabe 4/92 der Universitätszeitung erscheint am 9. März 1992. Redaktionsschluß: 25. 2. 1992
INFORMATIONEN
Geplanter Studentenaustausch...
Fortsetzung von S. 1
Universitäten in Halle, Jena und Berlin (HU) am 4. 2. 92 auch die Universität Potsdam. In seiner Begleitung befand sich Dr. Reinhart Meyer-Kalkus, Leiter der DAAD-Außenstelle in Paris.
Beide Herren informierten sich am Vormittag in Golm in den Fachbereichen Germanistik und Romanistik über den derzeitigen Stand der Ausbildung und die zukünftige Struktur dieser Fächer. An den Gesprächen nahmen neben Wissenschaftlern der Fachbereiche Germanistik(Prof. Rieck, Prof. John, Prof. Kiesant) und Romanistik(Frau Prof. Harth) auch Lehrkräfte der Geschichts-(Prof. Schoeps, Dr. Scholze) und Sozialwissenschaften(Frau Dr. Schmidt) sowie Herr Oldenburg vom Akademischen Auslandsamt teil, die alle an der Zusammenarbeit mit französischen Hochschulen interessiert sind.
Der Geschäftsführende Direktor, Prof. Werner Rieck, verwies dabei auf langjährige und umfangreiche Erfahrungen der Potsdamer Germanisten bei der Ausbildung und Betreuung ausländischer Studenten, die bisher vorwiegend aus Ostund Südeuropa kamen, und denen neben der Sprachausbildung auch Lehrveranstaltungen zur Landeskunde, Politik, Geschichte und Kultur angeboten wurden.
Die Idee, französischen Studenten in Potsdam ein spezielles Programm anzubieten, wurde hier bereits entwickelt, betonte Frau Prof. Helene Harth. In der Romanistik sei ein weiterer Lehrstuhl für„„Interkulturelle Kommunikation‘ vorgesehen, der in einem Magisterstudiengang Sprachen mit Anteilen von Wirtschaftswissenschaft, Soziologie und/oder Jura kombiniert. Dafür käme ein Politologe, Sozialwissenschaftler infrage, der auch auf gute Kenntnisse in der französischen Landeskunde verweisen könne. Daraus würden sich zusätzliche Möglichkeiten für französische Germanistikstudenten ergeben. Anknüpfungspunkte und fachübergreifen
de Aspekte bieten sich auch bei den Geschichtswissenschaften an. Prof. Julius Schoeps verwies darauf, daß es an der Potsdamer Hochschule schon seit langem eine spezielle Frankreichforschung gibt und auch weiterhin geben wird. Frankreich und Preußen, mit Hinblick auf die Aufklärung, sei immer ein gutes Thema.
Am Nachmittag wurden die Gäste zu einer erweiterten Gesprächsrunde vom Gründungsrektor empfangen, der sie auf ihre ausdrückliche Bitte über die sachliche und personelle Erneuerung unterrichtete und ihnen das künftige Profil der Universität Potsdam erläuterte.
Die fachliche Zusammenarbeit mit Frau Prof. Harth habe seine Aufmerksamkeit auf die junge Universität gelenkt, und sein besonderes Interesse gelte deswegen Potsdam, weil er glaube, daß hier etwas relativ Neues im Aufbau begriffen sei, offenbarte Prof. Hartweg. Darüber hinaus wolle er auch als Mitglied des Gründungssenats der Europa-Universität Frankfurt/ O. generell gute Beziehungen zum Land Brandenburg aufbauen und pflegen. Unabhängig von der Suche nach einem geeigneten Austauschzentrum unterbreitete Prof. Dr. Hartweg daher ein Angebot des Deutsch-Französischen Hochschulkollegs, das sich, mit Sitz in Mainz und Strasbourg, seit 1987 als ein weiteres Gremium um eine Zusammenarbeit bemüht. Danach soll, gewissermaßen als Pilotprojekt, bereits ab dem Wintersemester 1992/93 eine kleine Gruppe französischer Germanistikstudenten von der X. Pariser Universität ein Semesterstudium in Potsdam absolvieren. Im Gegenzug werden dafür Potsdamer Romanistikstudenten nach einem speziellen Programm mit Unterstützung des DAAD in Paris ein Semester lang studieren. Dieser Vorschlag fand die Zustimmung der Potsdamer Wissenschaftler und wurde vom Gründungsrektor, Prof. Rolf Mitzner, nachhaltig begrüßt. Dr. Rammelt
Bildungsangebote
Die Deutsche Gesellschaft e. V. führt auch in diesem Jahr eine Vielzahl von Veranstaltungen durch, in denen insbesondere Probleme der neuen Bundesländer in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen aufgegriffen werden.
(Der Bildungskalender für das 1. Halb
Jahr 1992 kann in unserer Redaktion eingesehen werden.)
Deutsche Gesellschaft e. V. Geschäftsstelle
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Nr. 3/92