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(1.1.2019) 03
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SPORT

Eine Geschichte um die Faszination des magischen runden Leders

Stell Dir vor, die Mannschaft derneuauf­erstandenen UNI Potsdam, deren Exi­stenz sich nun endgültig herumgespro­chen zu haben scheint, wird eingeladen zum bundesweiteneinheitlichen Hal­lenfußballturnier nach Dortmund. Eine Stadt desRuhrpotts, die den Halbzeit­meister der Bundesliga und den Gewinner des Hallenmasters, dem Finale des Fuß­ballwinters, hervorgebracht hat. Tja, wer kann da schonnein sagen, und dank unseres Sportlehrers Thiem(Hochschul­sport) wurde diese Vorstellung wahr und wirklich.

Mit zwölf Mann, vor allem zusammenge­stellt aus den scheinbar ungleichen Fakul­täten derSpowis aus Potsdam und der Rewis von Babelsberg, und mit, wie sich herausstellte,recht zuverlässigen Fahrzeiten flogen wir schon am Vorabend, lästigen Staus und Nebel trotzend, mit der nötigen Portion Vorfreude, Erwartung und Aufregung in das Satellitenstädtchen der UNI Dortmund am Rande der Stadt ein.

Nach einem abendlichen sightseeing in

Schwere Saison

Vor einer schweren Saison in der 2. Bun­desliga Nord-Ost steht die Judomannschaft des USV Potsdam. Bedingt durch Abgän­ge und zahlreiche Verletzungen ging der Start gegen die Humboldt-Universität Berlin mit 2:4 und gegen den JC Bushido Berlin mit 3:4 Niederlagen voll daneben. Nun wird jeder Kampftag in den nächsten drei Monaten ein Kampf gegen das Ab­stiegsgespenst. Große Sorgen bereitete den Funktionären und Trainern zu Beginn der Saison die finanzielle Absicherung der Wettkämpfe, denn nur allein durch die Beiträge der Mitglieder ist eine Bundesli­gamannschaft mit den umfangreichen Wett­kämpfen nicht zu halten. Nachdem der Schwergewichtler unserer Mannschaft Dieter Pufahl der Mannschaft eine größe­re Summe zur Verfügung stellte, hat jetzt die Gebäudereinigungsfirma Dietmar Krö­mer, die auch viele Gebäude unserer Universität sauberhält, der Judo-Bundes­ligamannschaft mit einer größeren Sum­me und dem Bereitstellen von Kraftfahr­zeugen für die Absicherung der Wettkäm­pfe erst einmal alle finanziellen Sorgen genommen. Nun kommt es vor allem auf alle Kämpfer an, auf ihren Trainingsfleiß, ihren Kampfgeist und ihr Können, um auch in der Saison 1993 noch in der Bun­desliga zu kämpfen. Dazu wünschen wir der Mannschaft viel Erfolg.

Dr. E. Buchholz

Nr. 3/92

der City, wo wundervolle Plätze und Kir­chen im grellen Werbelicht von unzähli­gen Ladenketten fast erblaßten, kehrten wir wieder ein und schlugen mit Isomatte und Schlafsack© unser Nachtlager FAQ auf und mit uns eine ne nicht geringfügige#& Zahl von Teams aus%

ganz Deutschland. N A Während noch in x

der Nacht, nachdem

unsere Kräfte nachließen, der sächsische Dialekt die Halle erfüllte, weckte uns als­bald die bayrische Mundart in den frühen Morgenstunden am anderen Ende der Halle. Und dieselbige wurde nun Schauplatz der Vorrundenspiele. 48 gemeldete Mann­schaften, nicht ganz vollzählig, was uns die Möglichkeit bot, eine zweite Potsda­mer Mannschaft aufzustellen, traten nun in vier Hallen das atemberaubende Unter­fangen an, die Endrunde zu erreichen, was nun, das liegt in der Natur der Sache, nicht allen vergönnt sein kann. Von Spiel

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zu Spiel steigerte sich unser Ehrgeiz und Spielwitz, jedoch ob in Schwarz-Gelb oder Grün-Schwarz spielend, der wirklich vol­le Durchbruch gelang uns nicht. Spiele­risch starke Mannschaften von UNI-Aus­wahl bis Amateuroberliga, von Aachen bis Zwickau, Pfostenschüsse und unge­nutzte spielentscheidende Chancen, un­glückliche Schiedsrichterentscheidungen und das fehlende Portiönchen Glück ver­wehrte uns den Weg in die Endrunde. Nichtsdestotrotz, wir haben alles gege­ben, die Atmosphäre und Stimmung in der Halle war eben etwas ganz Besonde­res, irgendwo faszinierend und berau­schend, undSpowis undRewis sind sich zumindestens ein Stückchen näher gekommen. Und so ist dieses Wochenen­de nicht einfach so vorbeigeplätschert, sondern war etwas wirklich Einmaliges. Ja und vielleicht sind wir ja nächstes Jahr in Dortmund, aber das wäre schon wieder eine andere Geschichte. Frank Schmieder Rechtswissenschaften

USV-Judokas mit guten Leistungen

Respektlos zur Sache gingen die Judokas des USV Potsdam bei ihrem 6. Internatio­nalen Sanssouci-Pokalturnier, das am 1. und 2. Februar in der Motorsporthalle Babelsberg stattfand.

Unter 47 Kämpfern aus 10 Vereinen aus Berlin, Brandenburg, Sachsen sowie von Elektrana Melnik(CSFR) landeten die Uni-Sportler, die auf etliche Bundesliga­kämpfer verzichten mußten, zwei Siege. Frank Dittfeld(65 kg) und Jens Reinhek­kel(71 kg) ließen ihren Gegnern keine Chance und triumphierten am Ende klar. Dritte Ränge eroberten Holger Lehmann (60 kg), Jens Däumel(65 kg) Marco Schmidt(86 kg) und Hendrik Nöthe(86 kg).

Den Mannschaftspokal entführten aller­dings Arashi Berlin mit 2 ersten, 3 zwei­ten und 1 dritten Platz. USV Potsdam belegte den 2. Platz vor dem JV Ludwigs­felde(2/0/0).

Insgesamt 15 Vereine mit 113 Startern kämpften beim Pokalturnier der männli­

Kurzmeldung

Die Modernen Fünfkämpfer des Olympischen Sportclubs Potsdam möchten ihren Sport wie­der auf dem Gelände am Luftschiffhafen be­treiben, wo sie bis zum Verbot dieser Sportart im Jahre 1968 trainiert hatten. Klaus Petri­kowski, früher selbst erfolgreicher Moderner

chen Jugend U 16. Hier gaben die Judokas des Universitätssportvereins eindeutig den Ton an. Die von Axel Kirchner trainierten Burschen erkämpften sich mit 4 ersten, 4 zweiten und 4 dritten Plätzen souverän den Sanssouci-Pokal mit 41 Punkten vor dem PSV Dynamo Brandenburg(12 Punkte) und Gwardia Opole(9 Punkte).

Zwei Potsdamer Talente behielten eine absolut saubere Weste: Karsten Glor(50 kg) und Norman Affeldt(60 kg), die alle ihre Kämpfe mit Ippon vorzeitig gewan­nen, versprechen einiges für die Zukunft. Erfreulich, daß es gelungen ist, das Sans­souci-Pokalturnier nach einigen Jahren Pause wieder internationl attraktiv zu machen. Unsere Sportfreunde aus Melnik und Opole fühlten sich in Potsdam sehr wohl. Eine Besichtigung des Parkes Sans­souci, ein Stadtbummel in Potsdam und eine Sportlerdisco nach den Wettkämp­fen brachte alle näher und trug zur Ver­stärkung der freundschaftlichen Kontakte bei. Dr. E. Buchholz

Fünfkämpfer und heute Präsident des Landes­verbandes, hofft auf Nutzung der Bundes­wehrliegenschaft. Petrikowski ist langjähri­ger stellvertretender Vorsitzender des Univer­sitätssportvereins(USV) Potsdam und Sport­lehrer an der Universität Potsdam, von der sich gegenwärtig auch zwei Studenten auf die Landesmeisterschaften im Mai vorbereiten.

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