Heft 
(1.1.2019) 05
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Nr. 5/92 Seite 4

INFORMATIONEN

Zur Anerkennung Konfrontation mit der Vergangenheit erleben

von Vordienst­zeiten

Am 12. November 1991 wurden die Tarifverhandlungen über die Anerkennung von Vordienstzei­ten abgeschlossen. Seither haben

Die 1000-Jahr-Feier Potsdams wirft ihre Schatten voraus. Ein Zeichen dafür ist die Präsenz des Ehrenku­ratoriums1000 Jahre Potsdam. Drei seiner Mitglieder, Dr. Giers­berg(Generaldirektor der Stiftung

die öffentlichen Arbeitgeber noch a nichts Erkennbares unternommen, POTSDAM um die anerkannten Anrechte ih-% UP

rer Beschäftigten zu erfüllen. EÜez, Es besteht die Gefahr, daß An­

sprüche verloren gehen. Nach 1000 Jahre

$ 70 BAT-O bzw.$ 72 MTL-Ost sind Forderungen aus diesen Ta­rifverträgen innerhalb einer Aus­schlußfrist von 6 Monaten geltend zu machen, sonst verfallen sie. Wir empfehlen allen Beschäftig­ten der Universität, die finanzielle Ansprüche aus den Tarifverträgen ab 1. Dezember erwarten, diese bis zum 14. Juni 1992 schriftlich gegen Quittung geltend.zu ma­chen. Der Personalrat hat einen Musterbrief vorbereitet. Personalrat

Schlösser und Gärten Potsdam­Sanssouci), Hinrich Enderlein (Minister für Wissenschaft, For­schung und Kultur des Landes Brandenburg) und Prof. Rolf Mitzner(Gründungsrektor der Uni­versität Potsdam), stellten sich am 28. Februar im Claudius-Klub der Diskussion. Der Abend stand unter der ThematikWissenschaft oder Kultur?. Die Gesprächsleitung hatten Dr. Bärbel Dalichow, Di­rektorin des Filmmuseums, und Gert Streidt, Sanssouci-Sprecher, übernommen.

Einig war man sich, so schien es,

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Rektor der Universität Potsdam, Prof. Dr. rer. nat. habil. Rolf Mitzner

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Für den Inhalt der Artikel sind die Autoren als Unterzeichner selbst verantwortlich. Die Veröffentli­chungen müssen nicht mit der Meinung und dem Stil des Heraus­gebers bzw. der Redaktion über­einstimmen. Die Redaktion behält sich das Recht zur auszugsweisen Wiedergabe von Zuschriften vor. Alle nicht unterzeichneten Beiträ­ge stammen von der Redaktion.

Die Ausgabe 6/92 der Universitäts­zeitung erscheint am 6. April 1992. Redaktionsschluß: 24. 3. 1992

in den dieses Jubiläum betreffen­den Erwartungen. Minister Ender­lein betonte, keine heile Welt, keine totale Harmonie über der Feier ausbreiten zu wollen. Vielmehr müßten die Probleme, die es in vielerlei Hinsicht gibt, auch wäh­rend der Feierlichkeiten zum Ausdruck kommen.

Kontrovers diskutiert wurde zur zukünftigen Nutzung der beiden Communs. Dr. Giersberg würde gern mindestens eines dieser Gebäude zur Unterbringung von Werkstätten und Depots zur Ver­fügung haben sowie die für den Architekten, Kunsthandwerker und Maler Hans Poelzig in den zwan­ziger Jahren als Atelier ausgestat­teten Räume herrichten. Sowohl der Minister als auch der Grün­dungsrektor widersprachen dem vehement. Beide sehen nicht die Gefahr, wie es im Publikum an­klang, daß durch vandalistisches und zerstörerisches Verhalten der Studenten die historische Bausub­stanz in Mitleidenschaft gezogen wird. Vielmehr versprechen sie sich durch die Nutzung dieser tra­ditionsreichen Lehrgebäude auch die Herausbildung von Geschichts­bewußtsein und die Achtung vor den Werten der Vergangenheit. Auch in anderen Städten würden Wissenschaftler und Studenten in historischen Gemäuern lehren und lernen, ein Beispiel hierfür sei Bonn. Bemängelt wurde die Tatsache, daß für Potsdamer und deren Gäste dieUniversitätsstadt kaum spürbar sei. Noch fehlen sichtbare Anhaltspunkte dafür im Stadtbild. Abhilfe könnte z. B. der Bau von Wohnheimen im Zentrum schaf­fen.

Vorstellungen zur Einbindung des GeländesLuftschiffhafen in die

Ich

kann

Kiesel sein

oder Fels

oder Woge ungesehen verwellt vielleicht

bewegt sie

eine Muschel.

Wieland Förster

RUDOLF SAUER

* 14.2. 1934

126.2. 1992

Wir trauern um unseren Kollegen.

Er wird uns nahe bleiben.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereiches Kultur

Universität gebe es ebenfalls. Eine komplexe Nutzung gemeinsam mit der Bevölkerung setze jedoch auch eine komplexe Finanzierung vor­aus.

Als einen der Beiträge unserer Bildungseinrichtung zum Stadtju­biläum bezeichnete Prof. Mitzner den 11. Deutschen Sportwissen­schaftlichen Hochschultag. Die­ser reihe sich ein in die sieben bis acht von der Universität ausge­richtetenhochkarätigen Konfe­renzen, Symposien und Kongres­

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An unsere Leser

Mit Nummer 4/1992 begin­nend, können wir unsere Uni­versitätszeitung kostenlos vertreiben. Dies wurde durch den Druck von Anzeigen möglich.

Die Verteilung der Zeitungen erfolgt für die Mitarbeiter über die Poststellen in Golm, in Babelsberg und am Neuen Palais, Die Studenten erhal­ten diePUZ in den Wohn­heimen.