Heft 
(1.1.2019) 06
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Nr. 6/92 Seite 2

INFORMATIONEN

Wie lange noch?

Ich weiß nicht, wie viele Mitarbei­ter und Studenten tagtäglich im Universitätsgelände umherlaufen aber eines scheint gewiß: es in­teressiert offensichtlich keinen, was sich in seinem Umfeld abspielt. Wäre es sonst denkbar, daß seit Oktober ein Aufsteller gegenüber der Kaffeestube für die Ausstel­lungVoltaire in Potsdam wirbt? Die Ausstellung ist seit über ei­nem Vierteljahr geschlossen; der Aufsteller wird immer unansehn­licher, aber keiner räumt ihn weg. Leonore Gramsch Nachsatz der Redaktion: Vielleicht findet sich doch ein Ver­antwortlicher, der die Initiative ergreift und sich um den Verbleib des Aufstellers kümmert?

AUSSTELLUNGS­ERÖFFNUNG

am 15. April 1992, 20.00 Uhr im KulturbundhausBernhard Kel­lermann

Jüdische Friedhöfe in der Mark Brandenburg 1989-1992 Malerei und Grafik von HER­BERT SANDER(Kleinmachnow)

Herausgeber: Rektor der Universität Potsdam, Prof. Dr. rer. nat. habil. Rolf Mitzner

Verantwortlich:

Pressereferent Dr. Rolf Rammelt Redaktion:

Dr. Barbara Eckardt und Petra Gör­lich

Redaktionsadresse:

Am Neuen Palais, O-1571 Pots­dam,

Block F, Zi.-Nr. 102/103,

Tel::9 71:06 75

Herstellung: [® Brandenburgische Universitätsdruckerei und Verlagsgesellschaft Potsdam mbH Karl-Liebknecht-Straße, O-1574 Potsdam, Tel. 976 23 01

Für den Inhalt der Artikel sind die Autoren als Unterzeichner selbst verantwortlich. Die Veröffentli­chungen müssen nicht mit der Meinung und dem Stil des Heraus­gebers bzw. der Redaktion über­einstimmen. Die Redaktion behält sich das Recht zur auszugsweisen Wiedergabe von Zuschriften vor. Alle nicht unterzeichneten Beiträ­ge stammen von der Redaktion.

Die Ausgabe 7/92 der Universitäts­zeitung erscheint am 21. April 1992.

Redaktionsschluß: 7. 4. 1992

Akademikerinnen­bund tagt in Magdeburg

Vom 8. bis 10. Mai 1992 treffen sich die Mitglieder des Deut­schen Akademikerinnenbundes (DAB) zu ihrer jährlich stattfin­denden Arbeitstagung und an­schließenden Mitgliederver­sammlung.

40 Jahre Frauenpolitik in Ost und West wie gestalten wir unsere gemeinsame Zukunft?, so lautet das Thema, mit dem sich die weit über 100 erwarte­ten Frauen beschäftigen werden. Dem aktuellen Thema entspre­chend konnten als hochkarätige Referentinnen die Präsidentin des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Rita Süssmuth, gewonnen wer­den, sowie die Ministerin für Arbeit und Soziales, Frauen und Gesundheit des Landes Bran­denburg, Dr. Regine Hildebrandt, und von der EG-Kommission in Brüssel Reg.-Direktorin Heike­Dagmar Joa.

Magdeburg wurde als Tagungs­ort gewählt, um der wachsenden Anzahl neuer Mitglieder des DAB aus den neuen Bundeslän­dern gerecht zu werden. Inzwi­schen haben sich unter Leitung der ersten Vorsitzenden, Luise Joppe, bereits sechs Örtliche Gruppen gebildet. Der DAB hat sich auch für Magdeburg ent­schieden, um die Frauen in den neuen Bundesländern zu unter­stützen und weil sich dort seine erste örtliche Gruppe in den neuen Bundesländern gebildet hat. Ihre erste Vorsitzende, Frau Manns, ist Mitglied im Geschäftsfüh­renden Vorstand des DAB und Organisatorin der Veranstaltung. Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

(Pressemitteilung)

Weitere Informationen und Nach­fragen bei der Gleichstellungs­beauftragten der Universität Sprechzeiten im Sommerseme­ster(Frau Stein):

Montag 13.00-15.00 Uhr Donnerstag 9.0012.00 Uhr

Foto: R. Roß

Am 18. 3. 92 lud der Sicherheitsingenieur der Universität Potsdam, Frau Krieger, zu einer Schulung zum ThemaAtemschutztechnik für

die Universität ein.

Herr Kleinschmidt von der Firma Dräger(unser Foto) veranschaulich­te die Wirkungsweise der Atemschutzgeräte und-filter und ihren effektiven Einsatz in den speziellen Arbeitsbereichen.

Die Arbeitsschutztechnik findet u. a. Einsatz im Botanischen Garten, chemischen Laboratorien und im Bereich Wärmeversorgung.

U. Nasick Wärmeversorgung

Germanisten aus Montpellier in Potsdam

Die UniversitätPaul Valery Arts, Lettres, Langues: et. Sciences Humaines ist eine der drei Univer­sitäten der südfranzösischen Stadt Montpellier. Drei Mitarbeiter des dortigen Germanistischen Instituts nutzten einen Konferenzaufenthalt in Berlin am 16. März 1992 zu einem kurzen Informationsbesuch an der Potsdamer Universität.

Frau Prof. G. Ducros, Frau Prof. Dr. G. Sigurs und Herr Prof. Dr. J.­L. Susini wurden von Vertretern der Fachbereiche Romanistik, Po­litikwissenschaften und Germani­stik sowie Mitarbeitern des Aka­demischen Auslandsamtes, des De­zernates für Akademische und Stu­dentische Angelegenheiten über den Entwicklungsstand der neu­gegründeten Potsdamer Universi­tät informiert. Das Gespräch, das durch die Vermittlung von Herrn Dr. E. Gloeckner(FB Politikwis­senschaften) zustandegekommen war, mündete erfreulicherweise in der Verabredung von konkreten Projekten für eine zukünftige Zu­sammenarbeit zwischen Fachbe­reichen der beiden Universitäten.

Eine Einladung für zwei Potsda­mer Studenten des FB Romanistik für die Teilnahme an einem Som­merkurs 1992 in Montpellier wur­de natürlich von Potsdamer Seite mit Freude angenommen. Im Win­tersemester 1992/93 wird dann im Rahmen der deutsch-franzö­sischen Austauschprogramme ei­ne Studentengruppe aus Mont­pellier ein germanistisches Teil­studium in Potsdam absolvieren. Von besonderem Interesse für die französischen Studenten werden neben den germanistischen Lehr­veranstaltungen landeskundliche Studien sein, die durch ein noch zu konzipierendes interdisziplinä­res und fachübergreifendes Ver­anstaltungsangebot ermöglicht werden.

So wurde beim Besuch der fran­zösischen Germanisten ein An­fang gemacht für eine zukünftige Zusammenarbeit, deren Ausbau in den nächsten Jahren sicher für beide Seiten von großem Nutzen sein kann.

Prof. Dr. K. Kiesant