Nr. 6/92— Seite 2
INFORMATIONEN
Wie lange noch?
Ich weiß nicht, wie viele Mitarbeiter und Studenten tagtäglich im Universitätsgelände umherlaufen — aber eines scheint gewiß: es interessiert offensichtlich keinen, was sich in seinem Umfeld abspielt. Wäre es sonst denkbar, daß seit Oktober ein Aufsteller gegenüber der Kaffeestube für die Ausstellung„Voltaire in Potsdam“‘ wirbt? Die Ausstellung ist seit über einem Vierteljahr geschlossen; der Aufsteller wird immer unansehnlicher, aber keiner räumt ihn weg. Leonore Gramsch Nachsatz der Redaktion: Vielleicht findet sich doch ein Verantwortlicher, der die Initiative ergreift und sich um den Verbleib des Aufstellers kümmert?
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
am 15. April 1992, 20.00 Uhr im Kulturbundhaus„Bernhard Kellermann‘‘
„Jüdische Friedhöfe in der Mark Brandenburg‘‘ 1989-1992 Malerei und Grafik von HERBERT SANDER(Kleinmachnow)
Herausgeber: Rektor der Universität Potsdam, Prof. Dr. rer. nat. habil. Rolf Mitzner
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Pressereferent Dr. Rolf Rammelt Redaktion:
Dr. Barbara Eckardt und Petra Görlich
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Die Ausgabe 7/92 der Universitätszeitung erscheint am 21. April 1992.
Redaktionsschluß: 7. 4. 1992
Akademikerinnenbund tagt in Magdeburg
Vom 8. bis 10. Mai 1992 treffen sich die Mitglieder des Deutschen Akademikerinnenbundes (DAB) zu ihrer jährlich stattfindenden Arbeitstagung und anschließenden Mitgliederversammlung.
„40 Jahre Frauenpolitik in Ost und West— wie gestalten wir unsere gemeinsame Zukunft?‘‘, so lautet das Thema, mit dem sich die weit über 100 erwarteten Frauen beschäftigen werden. Dem aktuellen Thema entsprechend konnten als hochkarätige Referentinnen die Präsidentin des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Rita Süssmuth, gewonnen werden, sowie die Ministerin für Arbeit und Soziales, Frauen und Gesundheit des Landes Brandenburg, Dr. Regine Hildebrandt, und von der EG-Kommission in Brüssel Reg.-Direktorin HeikeDagmar Joa.
Magdeburg wurde als Tagungsort gewählt, um der wachsenden Anzahl neuer Mitglieder des DAB aus den neuen Bundesländern gerecht zu werden. Inzwischen haben sich unter Leitung der ersten Vorsitzenden, Luise Joppe, bereits sechs Örtliche Gruppen gebildet. Der DAB hat sich auch für Magdeburg entschieden, um die Frauen in den neuen Bundesländern zu unterstützen und weil sich dort seine erste örtliche Gruppe in den neuen Bundesländern gebildet hat. Ihre erste Vorsitzende, Frau Manns, ist Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand des DAB und Organisatorin der Veranstaltung. Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.
(Pressemitteilung)
Weitere Informationen und Nachfragen bei der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Sprechzeiten im Sommersemester(Frau Stein):
Montag 13.00-15.00 Uhr Donnerstag 9.00—12.00 Uhr
Foto: R. Roß
Am 18. 3. 92 lud der Sicherheitsingenieur der Universität Potsdam, Frau Krieger, zu einer Schulung zum Thema„Atemschutztechnik für
die Universität‘‘ ein.
Herr Kleinschmidt von der Firma Dräger(unser Foto) veranschaulichte die Wirkungsweise der Atemschutzgeräte und-filter und ihren effektiven Einsatz in den speziellen Arbeitsbereichen.
Die Arbeitsschutztechnik findet u. a. Einsatz im Botanischen Garten, chemischen Laboratorien und im Bereich Wärmeversorgung.
U. Nasick Wärmeversorgung
Germanisten aus Montpellier in Potsdam
Die Universität„Paul Valery“‘ Arts, Lettres, Langues: et.‘ Sciences Humaines ist eine der drei Universitäten der südfranzösischen Stadt Montpellier. Drei Mitarbeiter des dortigen Germanistischen Instituts nutzten einen Konferenzaufenthalt in Berlin am 16. März 1992 zu einem kurzen Informationsbesuch an der Potsdamer Universität.
Frau Prof. G. Ducros, Frau Prof. Dr. G. Sigurs und Herr Prof. Dr. J.L. Susini wurden von Vertretern der Fachbereiche Romanistik, Politikwissenschaften und Germanistik sowie Mitarbeitern des Akademischen Auslandsamtes, des Dezernates für Akademische und Studentische Angelegenheiten über den Entwicklungsstand der neugegründeten Potsdamer Universität informiert. Das Gespräch, das durch die Vermittlung von Herrn Dr. E. Gloeckner(FB Politikwissenschaften) zustandegekommen war, mündete erfreulicherweise in der Verabredung von konkreten Projekten für eine zukünftige Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen der beiden Universitäten.
Eine Einladung für zwei Potsdamer Studenten des FB Romanistik für die Teilnahme an einem Sommerkurs 1992 in Montpellier wurde natürlich von Potsdamer Seite mit Freude angenommen. Im Wintersemester 1992/93 wird dann im Rahmen der deutsch-französischen Austauschprogramme eine Studentengruppe aus Montpellier ein germanistisches Teilstudium in Potsdam absolvieren. Von besonderem Interesse für die französischen Studenten werden neben den germanistischen Lehrveranstaltungen landeskundliche Studien sein, die durch ein noch zu konzipierendes interdisziplinäres und fachübergreifendes Veranstaltungsangebot ermöglicht werden.
So wurde beim Besuch der französischen Germanisten ein Anfang gemacht für eine zukünftige Zusammenarbeit, deren Ausbau in den nächsten Jahren sicher für beide Seiten von großem Nutzen sein kann.
Prof. Dr. K. Kiesant