Heft 
(1.1.2019) 12
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SPORT

Nr. 12/92 Seite 11

Nachsitzen am Wochenende erwünscht

Es muß schon etwas Besonderes geboten werden, wenn sich Lehrer freiwillig am Wochenende in der

Turnhalle treffen, um gemeinsam

eine für die meisten neue Art von|

Gymnastik zu erleben. LanggedienteHasen, die größ­tenteils das ABC dieser Sportart in den Räumen der früheren PH er­lernten, reisen für wenige Stunden z. T. von weither an und alle kommen sie gern hierher.

Es hat sich herumgesprochen, Weiter- und Fortbildungsveranstal­tungen, geleitet durch Frau Dr. Grimmer unter Mitwirkung von Frau Dr. Zimmermann zum The­maBewegung Musik Tanz bringen jedem viel Neues und In­teressantes. Beide ließen durch ihr Engagement bisherige Weiterbil­dungen zu einem Erlebnis für alle werden. Dafür gebührt ihnen un­ser Dank.

Unter ihrer Anleitung macht es Spaß, die eigene Phantasie auszu­leben, sich im Improvisieren zu erkennen, neue Tanzformen zu erproben keinesfalls ein Erleb­nisfeld nur für Frauen. Gerade in dieser für uns alle so komplizierten Zeit mit vielen neuen Problemen

MUSIK-BEWEGUNG-GESTALTUNG in verschiedenen Stilen und Formen nutzen IMPROVISATIONEN als Erkundungen und Erprobungen mit differenzierten Mitteln aus spezifischen kul­turellen Bereichen. Das Musikerleben, das Gestalten von Col­lagen, thematische Bewegungsgestaltungen, das Umgestal­ten, Choreographieren und Rezipieren sind anspruchsvolle Verbindungen interessanter Einheiten, die den Menschen for­dern und fördern. Weit über 150 Kolleginnen und Kollegen haben in diesem Jahr an drei Weiterbildungsveranstaltungen, die wir für das PLIB und für unsere Einrichtung ausschrieben, teilgenommen. Dr. Ellen Grimmer FB Sportwissenschaft

ist es wohl für alle wichtig, ästhe- leben. Neben dem eher einseitig tische Genüsse in aktiver und gei- leistungsorientierten Sportunter­stiger Auseinandersetzung zu er- richt gewinnen in zunehmendem

Maße künstlerisch-ästhetische Ge­sichtspunkte an Bedeutung. Dafür wurden auf den bisherigen Lehr­gängen wichtige Denkanstöße gegeben. Wer jedoch fertige Hand­lungsmuster erwartete, wurde ent­täuscht. Grundstrukturen und Grundformen wurden vermittelt, dann ist jeder selbst gefragt mit seinem ganz persönlichen Ich, welches er einzubringen vermag. Daß auch Schüler für derart neue, kreative Formen des Sportunter­richts zu begeistern sind, zeigen erste Versuche in der Praxis. Erfreulich, daß auch über das PLIB in Ludwigsfelde derartige Weiter­bildungsveranstaltungen angebo­ten wurden. Bleibt zu hoffen, daß uns auch zukünftig ähnliche Kurse erhalten bleiben. Hierin sollte ein gemeinsames Interesse von Uni­versität, Schulträger und Sportleh­rern bestehen. i. A. Jutta Adolf Gymnasium Kleinmachnow

I. Universitätsmeisterschaften im Tennis

Der Tennissport erfreut sich in den neuen Bundesländern zunehmen­der Beliebtheit. Interessierte Sport­studenten/innen der Universität Potsdam haben seit zwei Jahren die Möglichkeit, sich im Rahmen ihrer Wahlpflichtausbildung tech­nische Fertigkeiten, taktische Fä­higkeiten und didaktisch-metho­dische Kenntnisse zur Vermittlung dieser Sportart anzueignen. Im Universitätssportverein können sich Interessierte dieserLife­

time-Sportart in ihrer Freizeit Damen-Einzel(A-Runde) widmen. 1. Barbara Winkler(Sp/Ge) Verständlich, daß nun auch der 2. Yvonne Reetz(Primarstufe) sportliche Vergleich gefragt ist. 3. Doreen Köhn(Sp/Geo) Am79. und 10. Juni 1992 kämpften Damen-Doppel

erstmalig über 30 Sportler/innen 1. Barbara Winkler/Dagmar um den Titel eines Universitäts- Kosche

meisters im Einzel, Doppel und 2. Kathrin Jank/Yvonne Reetz Mixed. Die Männerwettbewerbe Herren-Einzel(A-Runde) standen auf einem schon beachtli- 1. Torsten Schmidt(Sp/Geo)

chen Niveau. 2. Ulf Gorgas(Sp/Geo) 3. Gerd Grau(Sp/Ge) 3. Peter Böhm(Sp/Ge)

Herren-Doppel

1. Torsten Schmidt/Wolfram Stetter

2. Matthias Bittkau/Göran Raffel 3. Falk Metzler/Jan-Peter Wink­

ler 3. Holger Gratz/Rene Kittel

Mixed

1. Sven-Uwe Wüsthoff/Dagmar Kosche

2. Kathrin Jank/Michael Koch

Dr. Christa Helmke

Termine

7.7., 15.15 Uhr, L 101, Kolloquium Sinnesphysiologie und Sport mit Prof. Dr. med. H. de Mar&es, Köln

8. 7., 9.00 Uhr, L 101, Diskussi­onsrundeDer Fall Krabbe Ist der Leistungssport noch zu retten? mit Prof. H. de Mareges