HOCHSCHULLEBEN
Nr. 13/92— Seite 11
Juristen verabschiedet
Am 16. Juli konnten die ersten Absolventen der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam aus den Händen des Gründungsdekans, Prof. Dr. Rolf Grawert, ihre Diplome in Empfang nehmen. Alle Studenten waren noch zu DDR-Zeiten von der damaligen Hochschule für Recht und Verwaltung immatrikuliert und mitten im Studium von den politischen Veränderungen in Deutschland überrascht worden...
Im Januar 1991 begann unter der Leitung von Prof. Grawert der Aufbau einer Juristischen Fakultät in Potsdam, was gleichbedeutend war mit neuem Lehrinhalt, neuen Studienplänen, einherging mit einer Evaluierung der Lehrkräfte der Babelsberger Hochschule sowie der personellen Besetzung der vorgesehenen C,Lehrstühle mit Wissenschaftlern aus den Altbundesländern. Nicht ohne Anfangsschwierigkeiten verlief der Prozeß des Zusammenfindens...
Doch gegenseitiges Aufeinanderzugehen, vor allem die engagierte Mitarbeit der Studentenvertreterin, Ingrid Schott, half,
nn
AN
Bauwesen Pädagogik Belletristik
x>x>>>>
Am Kanal 47, 1560 Potsdam Telefon 2 25 39 oder 2 35 74
Die Fachbuchhandlung im Zentrum der Stadt:
Naturwissenschaften und Medizin Recht und Wirtschaft Datenverarbeitung(EDV)
daß bald ein intensives Studium stattfinden konnte.
Nach den Festlegungen des Einigungsvertrages endet das Studium für diesen Jahrgang mit dem Diplom und nicht mit der bundesweit üblichen Ersten Juristischen Staatsprüfung. Dem Dekan war es wichtig zu betonen, daß die Absolventen der Potsdamer Universität eine den Altbundesländern gleichwertige Ausbildung erhalten haben. Mit großem Leistungswillen, der ihm allen Respekt abnötige, hätten die Studierenden— aufgrund einer Berufsausbildung häufig schon älter, oft verheiratet und mit familiären Sorgen belastet— in zwei Jahren den Stoff bewältigt, für den andere Studenten 10 und mehr Semester brauchen. „Doch das für alle Beteiligten schwierige Experiment ist gelungen‘‘, resümierte Prof. Grawert bei der Verabschiedung und verband dies mit dem Dank an alle. Für den Erfolg sprechen vor allem die Noten: 4mal„gut‘‘,
12mal.„„vollbefriedigend‘‘, 32mal ‚„befriedigend‘‘ und 25mal„ausreichend‘‘.
Regine Derdack
Alexander von Humboldt Buchhandlung GmbH
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9-18 Uhr Samstag 9-13 Uhr
Nachwuchsförderpreis für politische Publizistik
Der Preis ist mit DM 10 000,— dotiert, wobei der Preis in vier Einzelpreise zu DM 5 000,—-, DM 3 000,- und 2 mal je DM 1 000, aufgeteilt werden kann. Einzureichen sind Aufsätze zum Thema:
Weltweite Flüchtlings- und Wanderungsbewegungen als Herausforderung für Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kirchen
Die Arbeit kann übergreifend oder exemplarisch angelegt sein.
Bewerben können sich immatrikulierte Studierende oder Doktoranden an wissenschaftlichen Hochschulen mit von ihnen verfaßten wissenschaftlichen Aufsätzen, die sich für eine Veröffentlichung in der von der Akademie für Politik und Zeitgeschehen der HannsSeidel-Stiftung herausgegebenen politisch-wissenschaftlichen Zeitschrift POLITISCHE STUDIEN eignen.
Die Aufsätze müssen in deutscher Sprache abgefaßt sein, einen klaren Themenbezug zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland aufweisen, den Anforderungen an eine wissenschaftliche Arbeit genügen, sich durch stilistische Klarheit auszeichnen
Kartenvorverkauf » Im Foyer des Kabaretts L Di. bis Sa. von 17.00-19.30
- in der Potsdam-Information
- im Hof des
und durch eigenständige Gedanken oder auch durch ungewöhnliche Gesichtspunkte ihrer Thematik Interesse erregen.
Einsendeschluß ist der 1. November 1992.
Die Arbeiten sollen einen Umfang von zwölf Schreibmaschinenseiten nicht übersteigen und sind unter Angabe des Verfassernamens, seiner Anschrift und einer Immatrikulationsbescheinigung an die
Hanns-Seidel-Stiftung, Akademie für Politik und Zeitgeschehen, Postfach 19 08 46, 8000 München 19(Tel. 0 89/ 12.58-2 15) zu senden.
Die Auswahl unter den eingereichten Arbeiten nimmt eine Jury vor, der prominente Wissenschaftler und Publizisten angehören.
Die Hanns-Seidel-Stiftung, Akademie für Politik und Zeitgeschehen, erwirbt mit der Auszeichnung der Arbeiten das Recht, diese in den POLITISCHEN STUDIEN honorarfrei zu veröffentlichen. Eine Pflicht zum Abdruck der ausgezeichneten Arbeit entsteht für die Hanns-Seidel-Stiftung nicht.
Friedrich-Ebert-Straße: täglich von 9.00-18.00 Uhr Tel.: 2 11 00
Kabaretts(Büro)
Mo. bis Fr. 8.00-16.00 Uhr Tel.:(037 33) 2 10.69 oder 2 17 38
Tel.: Geschäftsführung 2 17 38