Heft 
(1.1.2019) 13
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HOCHSCHULLEBEN

Nr. 13/92 Seite 11

Juristen verabschiedet

Am 16. Juli konnten die ersten Absolventen der Juristischen Fakultät der Universität Pots­dam aus den Händen des Grün­dungsdekans, Prof. Dr. Rolf Grawert, ihre Diplome in Emp­fang nehmen. Alle Studenten waren noch zu DDR-Zeiten von der damaligen Hochschule für Recht und Verwaltung immatri­kuliert und mitten im Studium von den politischen Veränderun­gen in Deutschland überrascht worden...

Im Januar 1991 begann unter der Leitung von Prof. Grawert der Aufbau einer Juristischen Fakul­tät in Potsdam, was gleichbedeu­tend war mit neuem Lehrinhalt, neuen Studienplänen, einherging mit einer Evaluierung der Lehr­kräfte der Babelsberger Hoch­schule sowie der personellen Besetzung der vorgesehenen C,­Lehrstühle mit Wissenschaftlern aus den Altbundesländern. Nicht ohne Anfangsschwierigkeiten verlief der Prozeß des Zusam­menfindens...

Doch gegenseitiges Aufeinan­derzugehen, vor allem die enga­gierte Mitarbeit der Studenten­vertreterin, Ingrid Schott, half,

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daß bald ein intensives Studium stattfinden konnte.

Nach den Festlegungen des Ei­nigungsvertrages endet das Stu­dium für diesen Jahrgang mit dem Diplom und nicht mit der bundesweit üblichen Ersten Ju­ristischen Staatsprüfung. Dem Dekan war es wichtig zu beto­nen, daß die Absolventen der Potsdamer Universität eine den Altbundesländern gleichwertige Ausbildung erhalten haben. Mit großem Leistungswillen, der ihm allen Respekt abnötige, hätten die Studierenden aufgrund einer Berufsausbildung häufig schon älter, oft verheiratet und mit familiären Sorgen belastet in zwei Jahren den Stoff bewäl­tigt, für den andere Studenten 10 und mehr Semester brauchen. Doch das für alle Beteiligten schwierige Experiment ist ge­lungen, resümierte Prof. Gra­wert bei der Verabschiedung und verband dies mit dem Dank an alle. Für den Erfolg sprechen vor allem die Noten: 4malgut,

12mal.vollbefriedigend, 32malbefriedigend und 25malausreichend.

Regine Derdack

Alexander von Humboldt Buchhandlung GmbH

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Nachwuchsförderpreis für politische Publizistik

Der Preis ist mit DM 10 000, dotiert, wobei der Preis in vier Einzelpreise zu DM 5 000,-, DM 3 000,- und 2 mal je DM 1 000, aufgeteilt werden kann. Einzureichen sind Aufsätze zum Thema:

Weltweite Flüchtlings- und Wanderungsbewegungen als Herausforderung für Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kirchen

Die Arbeit kann übergreifend oder exemplarisch angelegt sein.

Bewerben können sich imma­trikulierte Studierende oder Doktoranden an wissenschaft­lichen Hochschulen mit von ihnen verfaßten wissenschaft­lichen Aufsätzen, die sich für eine Veröffentlichung in der von der Akademie für Politik und Zeitgeschehen der Hanns­Seidel-Stiftung herausgegebe­nen politisch-wissenschaftli­chen Zeitschrift POLITISCHE STUDIEN eignen.

Die Aufsätze müssen in deut­scher Sprache abgefaßt sein, einen klaren Themenbezug zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland aufweisen, den Anforderungen an eine wissenschaftliche Ar­beit genügen, sich durch stili­stische Klarheit auszeichnen

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und durch eigenständige Ge­danken oder auch durch unge­wöhnliche Gesichtspunkte ih­rer Thematik Interesse erre­gen.

Einsendeschluß ist der 1. No­vember 1992.

Die Arbeiten sollen einen Um­fang von zwölf Schreibmaschi­nenseiten nicht übersteigen und sind unter Angabe des Ver­fassernamens, seiner Anschrift und einer Immatrikulationsbe­scheinigung an die

Hanns-Seidel-Stiftung, Aka­demie für Politik und Zeit­geschehen, Postfach 19 08 46, 8000 München 19(Tel. 0 89/ 12.58-2 15) zu senden.

Die Auswahl unter den einge­reichten Arbeiten nimmt eine Jury vor, der prominente Wis­senschaftler und Publizisten angehören.

Die Hanns-Seidel-Stiftung, Akademie für Politik und Zeit­geschehen, erwirbt mit der Auszeichnung der Arbeiten das Recht, diese in den POLITI­SCHEN STUDIEN honorar­frei zu veröffentlichen. Eine Pflicht zum Abdruck der aus­gezeichneten Arbeit entsteht für die Hanns-Seidel-Stiftung nicht.

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