Heft 
(1.1.2019) 15
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Nr. 15/92 Seite 4

HOCHSCHULLEBEN

Vorgestellt:

Dezernent des Dezernates 2 (Akademische und studentische Angelegenheiten): Norbert Stief

Berufliche Tätigkeit: 22 Jahre Verwaltungsbeamter der Tech­nischen Universität Berlin, da­von neun Jahre in mehreren Funktionen der akademischen Selbstverwaltung: Angelegen­heiten der Fachbereiche und des Konzils, Geschäftsführung meh­rerer zentraler Gremien, Korpo­rationsrechtliche Fragen und Leitung des Wahlamts sowie zehn Jahre im Bereich der Stu­dienangelegenheiten: Gruppen­leiter im Immatrikulations- und Prüfungsamt, EDV-Koordinator für den Prüfungsbereich, Ange­legenheiten der Aufbau- und Pro­motionsstudierenden, Vorstu­dieneinrichtungen und Leitung des Praktikumsbüros für Lehr­amtsstudierende.

Ausbildung: Abitur, Fachhoch­schulabschluß als Diplom-Ver­

Gründungssenat gefordert

Die Gleichstellungsbeauftragten unserer Universität, Dr. Antje Zapf und Monika Stein, richte­ten im Auftrag des Gleichstel­lungsrates einen Brief folgenden Inhalts an den Gründungssenat der Universität Potsdam. In ihm fordern sie zum wiederholten Male, die Einrichtung einer C4­Professur für Frauenforschung zu forcieren.

Sehr geehrte Damen und Herren des Gründungssenats,

hiermit möchten wir unseren Pro­test darüber zum Ausdruck brin­gen, daß die C4-Professur für Frau­enforschung noch immer nicht aus­geschrieben wurde. Sie haben in ihrem Gremium bereits 1991 den Beschluß gefaßt, diese Professur auszuschreiben. Ein Protokoll über diesen Beschluß erhielten wir im November 1991. Darin ist festge­legt, diese Professur im Fachbe­reich Geschichte zu etablieren. Vor beinahe zwei Jahren haben wir an Sie unsere Konzeption für Frauen­forschung und die genaue Funk­tionsbeschreibung dieses Lehr­

Der Bundesminister für Bildung und Wissenschaft führte im Rahmen der Konzertierten Ak­tion Weiterbildung am 14. und 15. Oktober 1992 ein Experten­gespräch zum genannten Thema durch. Tagungsort war die Uni­versität Potsdam; die Plenarver­anstaltungen fanden in der Obe­ren Mensa statt. Für die organi­satorische Betreuung an der Hochschule zeichnete Frau Dr. Heidrun Klemm aus dem Fach­bereich Anglistik und Amerika­nistik verantwortlich.

Im Hinblick auf den ab 1993 zu erwartenden europäischen Bin­nenmarkt erhalten Fremdspra­chen für den einzelnen immer mehr Bedeutung, was gleicher­maßen für die neuen wie alten Bundesländer gilt. Dieses Exper­tengespräch richtete sich jedoch vornehmlich an Teilnehmer und Multiplikanden aus den neuen Ländern, aus Betrieben, Weiter­bildungseinrichtungen, Kam­mern, Sozialpartnern, Volks­hochschulen. Der Schwerpunkt der Thematik lag dabei auf der fremdsprachlichen Weiterbil­dung in Beruf und Freizeit, weniger an Hochschulen. Angemeldet hatten sich mehr als

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Ganz einfach gut

waltungswirt und Universitätsab­schluß als Diplom-Pädagoge mit dem Studienschwerpunkt: Ver­waltung von Bildungseinrichtun­gen, Bildungsplanung und Bil­dungsforschung.

Foto: Tribukeit

stuhls übersandt. Mehrere alterna­tive Entscheidungsmöglichkeiten waren darin verdeutlicht. Auch mögliche Ausschreibungstexte hatten wir Ihnen zugearbeitet. Im Vertrauen darauf, daß Sie Ihren eigenen Beschluß baldmöglichst umsetzen, ist nun ein weiteres Jahr verloren. Uns ist diese Professur deshalb so wichtig, weil wir der Meinung sind, daß sie einen ge­wichtigen Beitrag dazu leisten kann, mit Frauenförderung an unserer Universität endlich ernst zu machen. Es hat wenig Sinn, bei der Besetzung von Lehrstühlen darüber zu klagen, daß zu wenig Bewerberinnen berücksichtigt werden können, wenn nichts ge­gen den strukturell bedingten frau­enfeindlichen Weg zur Qualifika­tion unternommen wird.

Wir fordern Sie deshalb auf, Ihren eigenen Beschluß endlich umzu­setzen.

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Mit verbindlichen Grüßen im Auftrag des Gleichstellungsra­tes Dr. Antje Zapf; Monika Stein

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Expertengespräch Perspektiven der fremdsprachlichen Wei­terbildung in den neuen Bundesländern

80 Teilnehmer, etwa zu gleichen Teilen aus Ost und West. Nach der Begrüßung durch den Grün­dungsrektor der Universität Pots­dam, Prof. Dr. Rolf Mitzner, wurde die Veranstaltung durch Frau Marianne Birthler, Mini­sterin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, eröffnet. Mit einem Vortrag über Fremdsprachen in der Weiter­bildung eine bildungspoliti­sche Herausforderung stieg der Staatssekretär im Bundesbil­dungsministerium, Dr. Fritz Schaumann, als erster Redner in die Thematik ein.

Die Veranstaltung sollte das Bewußtsein für die Notwen­digkeit einer berufsbezogenen Fremdsprachenvermittlung in der Weiterbildung wecken und Denkanstöße für die Bedarfser­mittlung und die weiteren Pla­nungen in Betrieben und Weiter­bildungseinrichtungen geben. Ein wesentlicher Gesichtspunkt der Tagung war, wie die Vertre­ter aus den neuen Bundeslän­dern ihre mittel- und osteuro­päischen Sprachkompetenzen sinnvoll in den gesamteuropäi­schen Einigungsprozeß einbrin­gen können. Dr. Rolf Rammelt

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