Heft 
(1.1.2019) 15
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BIBLIOTHEK

Nr. 15/92 Seite 5

Bibliotheksdirektor verabschiedet

Am 29. 9. 1992 wurde Sigurd Praetorius, der 15 Monate hier als Bibliotheksdirektor arbeite­te, von der Leitung der Hoch­schule und seinen Kollegen ver­abschiedet. Der stellvertretende Direktor der Bibliothek der Universität/Gesamthochschule Duisburg und Dezernent für Be­schaffung war im Rahmen einer Abordnung mit der Erarbeitung und Umsetzung eines Struktur­planes für die Bibliothek der Potsdamer Universität betraut. Eingebettet in die Gründungs­phase der Universität Potsdam, so S. Praetorius, konnten für die Universitätsbibliothek eine Rei­he von Entscheidungen getrof­fen und Maßnahmen durchge­führt werden, die eine gute Grundlage für die weitere Arbeit bilden. Dazu gehören ein Struk­turkonzept für die Bibliothek und eine Personalstruktur für mehr als 100 Mitarbeiter. Auch eine Bibliotheksordnung liegt vor, veröffentlicht im Amtsblatt Nr. 2 der Universität.

Die Bibliothek, in der jetzt eine zentrale Einarbeitung der Bücher erfolgt, wird aufgrund der drei Standorte der Universität zwei Bereichsbibliotheken und eine Reihe von Zweigbibliotheken aufweisen. Das große Engage­ment der Mitarbeiter, die inzwi­schen alle übernommen wurden und deren Zahl sich verdoppelt hat, hat maßgeblich zu einem reibungslosen Funktionieren des Betriebes bei der notwendigen Umstrukturierung beigetragen. Vorhandene Flächen konnten saniert werden, so die Freihand­bereiche in Golm und am Neuen Palais; eröffnet wurde eine neue Chemiefachbibliothek. In Golm Ist ein zentrales Magazin für 400 000 Bücher errichtet wor­den. Das größte Vorhaben der Neubau einer Universitätsbiblio­thek steht allerdings noch aus. Dafür vorgesehen die Mach­barkeitsstudie eines Architekten­büros liegt bereits vor ist der Chemalige Kaiserbahnhof am Wildpark in unmittelbarer Nähe

des Universitätskomplexes am Neuen Palais. In den letzten beiden Jahren, so Praetorius, habe es reichlich Mittel für die Ausstattung mit einem Büchergrundbestand ge­geben. Waren es 1991 1,4 Mio. DM, kann man 1992 über 4,5 Mio. DM verfügen. Diese relativ hohen Zuwendungen seien noch eine Reihe von Jahren notwen­dig. Entsprechend einer Empfeh­lung des Wissenschaftsrates exi­stiert ein zwölfjähriges Pro­gramm für die Anschaffung ei­nes Büchergrundbestandes in den neuen Ländern. Für die Univer­sität Potsdam sind in diesem Rahmen 42 Mio. DM vorgese­hen. Fortschritte habe man fer­ner in der technischen Ausstat­tung der Universitätsbibliothek erreicht. Das PC-Netz wurde erweitert und die EDV-Katalo­gisierung, die in Babelsberg bereits existierte, auf die gesam­te Bibliothek ausgedehnt. Hier handelt es sich auch um Vorar­beiten für das geplante Biblio­theksverbundnetz zwischen Ber­lin und Brandenburg. Vorgese­hen sind ferner eine sachliche Erschließung und Aufstellung der Bücherbestände. Sigurd Prae­torius, der seine Arbeit in der Duisburger Bibliothek wieder aufnimmt, wünscht der Potsda­mer Universität, daß die Haus­haltsentwicklung so bleiben möge wie bisher,damit die gute Entwicklung nicht sogleich wie­der eine Einengung erfährt. R.D.

S. Praetorius(Bildmitte)

Foto: Rüffert

Neue Chemiefachbibliothek eröffnet

Zahlreiche Bibliotheksmitarbei­ter und Angehörige des Fachbe­reiches Chemie wohnten am 29. September der offiziellen Er­öffnung der neuen Chemie-Bi­bliothek am Neuen Palais bei. Sigurd Praetorius eröffnete das zu einem Schmuckstück umge­baute ehemalige Chemielabor im Gebäude I..

Die Fachbibliothek Chemie, die von der Diplom-Bibliothekarin Andrea Hinze geleitet wird, ver­fügt über einen aufgestellten Be­stand von etwa 6 000 Monogra­phien und 60 laufende Zeitschrif­ten. Derzeit stehen für die Nutzer 6 Leseplätze zur Verfügung. Mit einem Kopierer und 2 Compu­tern, davon ist einer für die Besu­cher vorgesehen, rechnet Frau Hinze in nächster Zeit. Ange­strebt werden auch längere Öff­nungszeiten; momentan kann

LEN

Renten und Altersübergangsgeld

Zu diesem Thema lädt die Schwerbehindertenvertretung ein(offen für alle Universitäts­angehörigen). Es spricht: Herr Schattschnei­der vom Ministerium für Arbeit und Soziales. Termin: Dienstag, den 10. No­vember 1992

Zeit: 15.00-17.00 Uhr Ort: Universitätsbereich am Neuen Palais, Hörsaal H 162 (unter dem Aud. max.)

Gehbehinderte, die teilnehmen möchten, aber ohne Fahrzeug sind, melden sich bitte bis zum 30. 10. 1992 bei Dr. Neupert, Tel.971 02 47 oder 9 71 02 51!

Dr. Dieter W. H. Neupert, Vertrauensmann

man die Bibliothek zu folgenden Zeiten aufsuchen: montags bis donnerstags: 8.00-11.30 und 12.30-15.45 Uhr; freitags nur am Vormittag.

R.D.

URANA

VereinWilhelm Foerster Potsdam e. V.

5. 11. 19.30 Uhr Klimafolgenforschung eine neue wissenschaftliche Aufgabe mit Prof. Dr. Hans-Joachim Schellnhuber 6. 11. 17.00 Uhr Kleine-URANIA-Galerie AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG Bilder aus dem Foerster-Garten Malerei von Charis Schwinning 7.11. 7.00 bis ca. 20.00 Uhr URANIA BILDUNGSREISE Barlach in Güstrow* 7.11.- 11.00 Uhr Führung durch das Einstein-Haus in Caputh mit anschließendem Vortrag mit Erika Britzke und Dr. sc. Ulrich Bleyer 11. 11. 19.00 Uhr Initiative Gewaltprävention 12. 11.- 17.00 Uhr Fürstliche Residenzstädte des Barock im Land Brandenburg mit Dipl. Ing. Aribert Kutschmar 12. 11. 19.30 Uhr Albert Einstein von Bern nach Berlin es spricht Prof. Dr. Robert Schulman 17. 11. 19.30 Uhr Florenz und die Toskana: Harmonie von Kunst und Natur mit Prof. Dr. Sante David 19. 11. 19.30 Uhr Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke mit Prof. Dr. Christian Barth 21. 11. 10.00 Uhr, Telegrafenberg Vortrag mit anschließender Führung im Einsteinturm 24.11. 19.30 Uhr Die Deutschen und ihre Identität es spricht Prof. Dr. Julius H. Schoeps 25. 11. 19.30 Uhr Kibbutzim in Israel die Verwirklichung einer Utopie* mit Mathias Mosig 26. 11. 17.00 Uhr Die Abruzzen mit Helmut Kurio

URANIA-HausWilhelm Foerster 1560 Potsdam, Brandenburger Str. 38 Fon 21724- Fax 2 36 83