Heft 
(1.1.2019) 16
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TAGUNGEN

Nr. 16/92 Seite 9

Die Bildnachricht

Am 15. Oktober eröffnete Minister H. Enderlein die unter der ThematikKulturwissenschaften und Kulturmanagement ste­hende Ring-Vorlesung mit Äußerungen zum ProblemkreisKul­turpolitik zwischen Anspruch und Geld. Vor Beginn der Vor­lesung baten ihn Studenten der Sozialwissenschaften um ein

Gespräch.

Foto: Tribukeit

Mitte Dezember findet eine Ta­gung zu Möglichkeiten und Po­tenzen von Frauenforschung an der Universität Potsdam statt. Das Arbeitsthema lautet: Die Spezifik von Frauenforschung in der Wissenschaftslandschaft Chancen ihrer Etablierung an der Universität Potsdam. Da­mit ergreift der Gleichstellungs­rat unserer Einrichtung erneut eine Initiative, um die Diskus­sion um Frauenforschung aus­zulösen bzw. weiterzuführen.

Die Situation bei uns ist derge­stalt, daß Frauenforschung bis­her nur in Ansätzen in den Phi­lologien vertreten ist. Die vor

Sensibilisierung für Frauenforschung

längerer Zeit beantragte Frau­enprofessur steht vor ihrer Ausschreibung.

Folgenden Problemkreisen will man sich bei der Tagung zu­wenden: Möglichkeiten der Frauenforschung in den Natur­wissenschaften; Geschlechts­spezifische Forschungsaspek­te in Sprach- und Sozialwis­senschaften; Beitrag der Frau­enforschung zur Analyse der spezifischen Sozialisationsbe­dingungen der Frauen in der DDR.

(Wir berichten ausführlicher in einer der nächsten Ausga­ben.)

Psychologenkongreß an der Universität Trier

Vom 28. 9.-1. 10.92 fand der 38. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Trier statt. Psychologen der Pots­damer Universität nahmen mit der Absicht daran teil, Ergebnis­se und Tendenzen der Forschung in der Psychologie zu erfahren. Dafür wurden breiteste Informa­tionsmöglichkeiten geboten. Verlage stellten neueste Fachli­

Mehr Sicherheit

teratur vor. Das Testarsenal bein­haltete modernisierte und neue psychologische Tests, vor allem im klinischen und pädagogischen Bereich. Posterstände lenkten die Aufmerksamkeit der Teilnehmer auf aktuelle Forschungsergebnis­se. Vorführungen ausgewählter computergestützter Diagnose­verfahren z. B. zur Erfassung psychosozialer Anforderungen und Ressourcen fanden statt. Den wesentlichsten Anteil für die Fachinformationen leisteten die Überblicks-, Positions- und Forschungsreferate. Die Refe­ratsserien zu den einzelnen The­menkomplexen wurden mit dem Eröffnungsvortrag von Herrn Prof. Montada Vorsitzender der Strukturkommission unseres Fachbereichs zum ThemaPfa­de aus der Ungerechtigkeit

eröffnet. Für die Potsdamer Psy­chologen waren die wissen­schaftlichen Vorträge zum The­menkomplexProblemerleben Jugendlicher von besonderem Interesse, was sich aus den For­schungsambitionen unseres Fachbereichs erklärt. Eine un­terschiedliche Aspektierung die­ses zentralen Themas brachte für uns Erkenntnisgewinn sowie Bestätigungen in der empirischen Forschung. Die Wertepaare Problemerleben Jugendlicher und persönliche Möglichkeiten der Bewältigung von Proble­men,Problemerleben und Selbstkonzepte sowiePro­blemerleben und Familienklima® besaßen für uns große Relevanz, so daß hier eine verstärkte Teil­nahme erfolgte.

Die große Auswahl an Informä­

tionsmöglichkeiten setzte Ent­scheidungen für etwas Speziel­les voraus! Damit kam der Kon­greßteilnehmer in die fatale Lage, irgend etwas Wichtiges verpas­sen zu können, was auch ge­schah, da das psychologische Informationsangebot überwälti­gend war. Fazit: Die Kongreßteilnahme war eine effektive Weiterbildung für den einzelnen; Teilnahmsab­sichten wurden erfüllt; der große Umfang an wissenschaftlichen Informationen machte es mög­lich, sich für die Informations­quellen zu entscheiden, die eine Bereicherung für das persönli­che Forschungsvorhaben oder auch für spezielle Themen in der Lehre darstellten. Dr. Herboth FB Psychologie

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