Heft 
(1.1.2019) 16
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STUDENTEN

Nr. 16/92 Seite 11

Studenten wollen sich engagieren

Eigentlich hatte alles im Cafe Cabana begonnen. Studenten unterschiedlicher Fachbereiche und Studienjahre lernten sich kennen und stellten gleiche In­teressen und Ideale fest. Aus den ersten Gesprächen ergab sich bald ein Wille zu gemeinsamer Aktion. Und so begann man zu planen, zu organisieren... Entwicklungshilfe wollten sie konkretleisten. Teils in entwick­lungspolitisch-ökologischen Gruppen organisiert, teils mit _ Ausländerarbeit in Potsdam be­schäftigt eine Verbindung zu Problemen der Dritten Welt gab es bereits. Konkrete Auslandser­fahrung hatte jedoch keiner von ihnen deshalb reiften Pläne bzgl. eines Projekts. Frank Eibisch, Kirsten Thonik­ke, Stefan Köhler übernahmen

die Verantwortung, um im Namen ihrer Gruppe(bestehend beispielsweise aus Studenten der Fachbereiche Biologie, Geogra­phie und der Wirtschaftswissen­schaften) schriftlich ihr Vorha­ben zu formulieren und die Be­teiligung am ASA-Programm (entwicklungspolitisches Stipen­dienprogramm, das von Bundes­und Landesregierungen, der Carl-Duisberg-Gesellschaft und aus Eigenbeträgen der Teilneh­mer finanziert wird) kundzutun. Der Projektantrag ist bereits von der ASA bewilligt worden.

Worum geht es? Auf dem afrika­nischen Kontinent, genauer in Tansania, möchten die jungen Leute Untersuchungen zu antro­pogenen Belastungen des Lake Manyara Nationalparkes durch­führen. Dieser Nationalpark

befindet sich im nördlichen Hochland Tansanias und grenzt direkt an den Lake Manyara und an die Wand des Ostafrikani­schen Grabens. Es gibt auf Grund unterschiedlicher Interessen auch unterschiedliche Nutzungs­konzepte für derartige Land­schaften. Zum einen werden sie als touristische Attraktion ge­priesen, zum anderen möchten Einheimische die Flächen inten­siver bewirtschaften. Sowohl das eine als auch das andere ist mit Problemen verbunden. Die Stu­denten wollen sich konkret den Beziehungen zwischen Touris­mus und Ökologie in dieser Bei­spielregion widmen, sie genauer analysieren. Aus den gewonne­nen Erkenntnissen sollen dann Generalisierungen unter Berück­sichtigung des sozioökonomi­

schen Umfeldes abgeleitet wer­den.

Vorbereitende Kontakte gibt es u. a. zur University of Dar es Salaam sowie zum Head Depart­ment of Zoology& Marine Bio­logy im Gastland. Ansprechpart­ner der Studierenden sind an unserer Potsdamer Universität sowohl das Akademische Aus­landsamt als auch Frau Birgit Saak, Leiterin der mit ABM­Stellen ausgestatteten Arbeits­gruppe Dritte Welt mit Sitz in Babelsberg. Um Unterstützung wollen sie evtl. auch beim Mini­sterium für Umwelt, Naturschutz und Raumordnung bitten. Erste konkretere Entscheidungen wer­den im Dezember erwartet, früh genug, um im Sommer nächsten Jahres tatsächlich nach Tansania zu reisen. P.G.

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Hochschulrektorenkonferenz(HRK) warnt

Der Senat der Hochschulrekto­renkonferenz hat anläßlich sei­ner Sitzung am 6. Oktober in Hamburg kritisiert, daß ohne öffentliche Diskussionen in den gegenwärtigen Beratungen auf Bundes- und Länderebene sowie in der gemeinsamen Verfas­sungskommission zur Neufas­sung des Grundgesetzes Grund­gesetzänderungen erörtert wer­den und sich durchzusetzen dro­hen, die das bisher in der Bun­desrepublik Deutschland ausba­lancierte System der Verantwor­tung und Finanzierung für For­schung und Lehre zwischen Bund und Ländern nachhaltig verän­dern würden.

Für unverzichtbar hält die HRK insbesondere die bundeseinheit­lichen Regelungen, die Durch­

lässigkeit und Mobilität zwischen Hochschulen, Hochschularten und Ländern in der Bundesrepu­blik sichern, und die gemeinsa­me Entscheidungs- und Finanz­verantwortung von Bund und Ländern in Forschungsförderung und Hochschulbau. Die Hochschulrektorenkonfe­renz halte es für wichtiger, heißt es in einer Entschließung des HRK-Senats, die Regelungsdich­te von Hochschulrahmengesetz und Ländergesetzen zu reduzie­ren, um den Hochschulen mehr Entscheidungsfreiheit zu geben. Für Profilbildung der einzelnen Hochschule und Steigerung der Effizienz sei dies eine wichtige Voraussetzung. Pressemitteilung der HRK 6. 10. 92

Hochschulprojekt

Die Avon Cosmetics GmbH schreibt für 1993 ein Avon-Hoch­Schulprojekt aus. Man wendet sich speziell an Studentinnen und for­dert sie auf, eine wissenschaftliche Arbeit zu einem Avon-spezifischen

Thema zu verfassen. 10 Studentin­nen werden durch Unterstützung bei der Ausarbeitung gefördert. Ausschreibung und Themenliste sind in der Redaktion der PUZ ein­zusehen.

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Zauberhafte Tips für einen gesunden Rücken.

Ein gesunder Rücken hat nichts mit Zau­berei zu tun. Richtige Bewegung dagegen wirkt wahre Wunder. Es ist ganz leicht, schon wird der Rücken entlastet und das Rückgrat gestärkt. Wir zeigen Ihnen wie.

Für Ihre Gesundheit machen wir uns stark.

Aktion: Überlegen bewegen.

Auf Video, als Bro­schüre oder in der "Rückenschule". Fühlt sich an wie Zauberei, ist aber keine und gibt es jetzt bei Ihrer AOK.

Die Gesundheitskasse.