Heft 
(1.1.2019) 16
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Nr. 16/92 Seite 12

MITTEILUNGEN

Studenten aus Bialystok zu Gast an der Universität Potsdam

Wir, 22 Studenten des Sprach­kollegs in Biaxlystok, nahmen vom 15.9. bis 1. 10. 1992:an einem Spezialkurs für Landes­kunde des Instituts Deutsch als Fremdsprache der Universität Potsdam teil. Neben der Verbes­serung unserer Deutschkenntnis­se im Sprachunterricht hatten wir uns vorgenommen, das Land Brandenburg und seine Haupt­stadt näher kennenzulernen. Wir besichtigten die Stadt Potsdam mit ihren Schlössern und Gärten und lernten auf einer Exkursion solche Städte wie Brandenburg, Neuruppin und Rheinsberg ken­nen. Auch die Bundeshauptstadt Berlin besuchten wir oft. Im Mittelpunkt unserer Arbeit aber standen Begegnungen, Gesprä­che und Interviews mit Potsda­mer Bürgern sowie Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Kultur; denn unser Interesse rich­tete sich nicht nur auf die Ge­schichte und Kultur sowie die Erkundung der zahlreichen Schönheiten des Landes, sondern vorrangig auf dessen politische Struktur, die Probleme und Sor­gen seiner Bewohner und die Richtung seiner zukünftigen Entwicklung. Wir besichtigten den Landtag und interviewten Vertreter von Bündnis 90, der CDU, F.D.P., PDS/Linke Liste und der SPD. Wir wurden über­all freundlich aufgenommen und erhielten auf unsere Fragen kon­krete Antworten. Über wirt­schaftliche, soziale und kulturel­le Probleme informierten uns

Buch-Tip

Klaus von Beyme: Die politi­schen Theorien der Gegen­wart. Eine Einführung, 7., neu­bearbeitete Auflage 1992. 264 Seiten. Kartoniert DM 34,-, ISBN 3-531-12361-0, West­deutscher Verlag Opladen/ Wiesbaden

Diese Einführung gibt einen sy­stematischen Überblick über die politischen Theorien im 20.

Vertreter der Ministerien für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie; für Ernährung, In scharfer Form hat der Senat Landwirtschaft und Forsten; für der Hochschulrektorenkonferenz Umwelt, Naturschutz und Raum-(HRK) am 6. Oktober in Ham­ordnung und für Arbeit, Gesund- burg-Harburg gegen die Pläne heit, Soziales und Frauen, des der Bundesregierung protestiert, Stadtrates für Kultur und des für den Hochschulbau im kom­

Schulamtes Potsdam. Besonders interessant war auch ein Ge­spräch mit der Ausländerbeauf­tragten der Stadt Potsdam und mit der Leiterin der Pädagogi­schen Abteilung der Stiftung Schlösser und Gärten Potsdam Sanssouci. Ergebnis unserer Arbeit ist eine Dokumentation, die wir mit nach Biatystok neh­men und mit der an unserem Kolleg weitergearbeitet werden kann. Insgesamt haben sich un­sere Sprachkenntnisse durch die

menden Haushaltsjahr lediglich 1,6 Milliarden DM zur Ver­fügung zu stellen. Der Senat forderte den Bund auf, sich an die von ihm selbst mitgetrage­nen Empfehlungen des Wissen­schaftsrates zu halten, der nach sorgfältiger Prüfung der Anmel­dungen der Länder für 1993 einen Bedarf von 2 Milliarden DM, für die kommenden Jahre von 2,3 Milliarden DM für unerläßlich gehalten hatte. Er appellierte an den Haushaltsausschuß und das

Plenum des Deutschen Bundes» tages, die Entscheidung der

intensiven kommunikativen, phonetischen und methodischen Übungen mit Sicherheit verbes- Bundesregierung bei der Bera­sert. Wir haben einen Überblick tung und Verabschiedung des über die politische Situation und Bundeshaushalts 1993 entspre­die Stimmung unter den Bran- chend der Haushaltsplanung des denburgern erhalten und waren Bundesministeriums für Bildung positiv von unserer Aufnahme und Wissenschaft zu korrigie­als Ausländer überrascht. Alles, ren. was wir gesehen und gehört Der HRK-Senat bekräftigte den haben, erlaubt uns, die deutsche Beschluß der Plenarversamm­Kultur in unserer Region zu lung(des obersten beschlußfas­popularisieren. Durch das Be- senden Gremiums der Hoch­greifenfremder Probleme schulrektorenkonferenz) vom 6. wurde unser Blick auch für die Juli 1992, in dem die Pläne der Probleme in unserem eigenen Bundesregierung alsverheeren­Land geschärft. Wir bedanken des Signal für die Entwicklung uns bei allen, die uns dabei ge- der Hochschulen bezeichnet holfen haben. worden waren. Die Hochschu­Beata Borkowska-Beszta len befürchten, daß auch manche Jaroslaw Szymanski Bundesländer in ihren Haushal­

Jahrhundert. Vom Standpunkt| des Methodenpluralismus aus führt es in die Vielfalt und Dyna­

Hochschulrektorenkonferenz: Größere Leistungen des Bundes im Hochschulbau erforderlich

ten ähnlich verfahren könnten, In der Pressekonferenz im An­schluß an die Senatssitzung sag­te HRK-Präsident Professor Dr. Hans-Uwe Erichsen, wenn die Hochschulen nicht endlich posi­tive Signale aus der Politik für eine Besserung der Lage erhiel­ten, seien im Wintersemester trotz der auf breiter Front bereits zu verzeichnenden Resignation Unruhen in den Hochschulen nicht auszuschließen. Stetig sich verschlechternde Lehr- und Lernbedingungen ohne Perspek­tive auf Besserung seien uner­träglich und mit der Verantwor­tung für die junge Generation und den Standort Deutschland nicht zu vereinbaren. Der HRK­Präsident forderte Bund und Länder auf, die Bedeutung qua­lifizierter Bildung und Ausbil­dung für die internationale Wett­bewerbsfähigkeit der Bundesre­publik zu erkennen und entspre­chend die Prioritäten zugunsten von Bildungsinvestitionen zu setzen. Es sei an der Zeit, daß die Politik diesen Weitblick und den Mut zu langfristig orientierten Entscheidungen beweise. Nach­dem das HRK-Plenum im No­vember des letzten Jahres den Öffnungsbeschluß aufgekündigt habe, seien ohne politische Sig­nale zur Verbesserung der Lage der Hochschulen flächendecken­de Zulassungsbeschränkungen nicht mehr zu verhindern. Pressemitteilung der HRK

mik politischer Theoriebildung ein. Es werden methodische Ansätze in Beziehung zu den großen metatheoretischen Schu­len gesetzt. Die Grundbegriffe der Politik wie Staat, Macht,

beim Parteivorstand und die

laden ein zur Konferenz

politisches System, politische Wann? Kultur, Demokratie, Pluralismus Wo? werden in ihrer Genesis analy­Teilnahmebedingung?

siert und auf ihre Anwendbar­keit hin getestet.

AG Wissenschafts- und Hochschulpolitik

Fraktion im Abgeordnetenhaus von

Ausgangspunkte, Inhalte und Wege alternativer Hochschulpolitik

und Vorstellungen zur Novellierung des HRG. 21. November 1992, 10.00-18.00 Uhr

22. November 1992, 9.00-15.00 Uhr

Berlin, Rathaus Schöneberg, Saal 0201 John.-F.-Kennedy-Platz, 1000 Berlin 62 Einen kreativen Kopf mit Ideen!

Fragen bitte richten an: Wolfgang Girnus, PDS-Parteivorstand, PF 100, O-1026 Berlin

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BERLIN

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