Nr. 18/92— Seite 2
INFORMATIONEN
Studierende an der Universität im WS 1992/93| Arbeitstagung des Gleichstellungsrates
Fortsetzung von Seite 1
Fachdiplomstudium 705 Magisterstudium 175 Lehramtsstudium 2059 Staatsexamen Rechts
wissenschaft 935 Promotionsstudium 121
Unter den Lehramtsanwärtern befinden sich auch 245 Studenten für das Lehramt Primarstufe am Pädagogischen Institut Cottbus, das auf Grund einer Verfügung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg der Universität Potsdam angegliedert wurde. Im Promotionsstudium sind Graduierte aus verschiedenen Fachrichtungen zusammengefaßt, die an einer Dissertation arbeiten und eine Promotion anstreben, nämlich Forschungsstudenten, außerplanmäßige Aspiranten, drittmittelfinanzierte Doktoranden und Graduiertenförderungs-Aspiranten. Der Frauenanteil dieser Gruppe beträgt beachtliche 46, 3%.
Impressum
Herausgeber:
Rektor der Universität Potsdam, Prof. Dr. rer. nat. habil. Rolf Mitzner
Verantwortlich:
Pressereferent Dr. Rolf Rammelt Redaktion:
Dr. Barbara Eckardt und Petra Görlich
Redaktionsadresse:
Am Neuen Palais, O-1571 Potsdam,
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Tel.: 9 71 06 75
Herstellung:
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KarkLiebknecht-Straße, O-1501 Potsdam, Tel. 9 76 23 01
Für den Inhalt der Artikel sind die Autoren als Unterzeichner selbst verantwortlich. Die Veröffentlichungen müssen nicht mit der Meinung und dem Stil des Herausgebers bzw. der Redaktion übereinstimmen. Die Redaktion behält sich das Recht zur auszugsweisen Wiedergabe von Zuschriften vor. Alle nicht unterzeichneten Beiträge stammen von der Redaktion.
Die Ausgabe 19/92 der Universitätszeitung erscheint am 21. Dezember 1992,
Redaktionsschluß: 8. 12. 1992
Weiterhin muß erwäht werden, daß sich am Pädagogischen Institut in Cottbus noch 55 Fachschulstudenten im letzten Ausbildungsjahr befinden(auslaufende Sonderregelung zum Erwerb der Hochschulzugangsbefähigung), die im nächsten Jahr ein reguläres Hochschulstudium beginnen könnten. Zusätzlich betreiben 105 ausländische Stipendiaten ein Teilstudium(ohne Abschluß an der Universität Potsdam; vorwiegend Germanistik) und weitere 48 Ausländer besuchen das zu Semesterbeginn neu geschaffene Studienkolleg in der Potsdamer Hegelallee.
Mit Teilnehmern an Deutschkursen und Direktstudenten in verschiedenen Fachbereichen studieren derzeitig 201 Ausländer aus 33 Ländern aus Asien, Afri
8 ka, Europa und Nordamerika an
der Universität Potsdam. Davon kommen gehäuft 37 aus China, 14 aus Nigeria, 12 aus der Türkei, 10 aus den Staaten der GUS und je 8 aus Frankreich und Großbritannien.
Dr. Rolf Rammelt
Nachtrag zu Ruferteilungen
In der PUZ 17/92 ist eine Information leider unvollständig abgedruckt worden.
Herr PD Dr. Ingo Balderjahn (Universität Hannover) erhielt einen Ruf auf eine C4-Professur an die künftige Wirtschaftsund Sozialwissenschaftliche Fakultät für den Lehrstuhl Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Marketing(Absatz und Beschaffung) und
Herr PD Dr. Joachim Gessinger(Universität Hannover) erhielt ebenfalls einen Ruf auf eine C4-Professur an die künftige Philosophische Fakultät I für den Lehrstuhl Geschichte der deutschen Sprache. Die Redaktion bittet, dieses Versehen zu entschuldigen.
„Die Spezifik von Frauenforschung in der Wissenschaftslandschaft— Chancen ihrer Etablierung an der Universität Potsdam*“‘ ist das Thema einer Arbeitstagung des Gleichstellungsrates der Universität. Eingeladen sind u. a. die Frauenbeauftragten der ostdeutschen Hochschulen und selbstverständlich alle Universitätsangehörigen.
Die Tagung findet am 11. Dezember 1992 in der Galerie am Neuen Palais, Straße am Neuen Palais, 1570 Potsdam, von 10.00 bis 17.00 Uhr statt.
Folgende Diskussionsbeiträge sind’ geplant:
Dr. Andrea Kinsky-Ehritt (Universität Potsdam) Feministische Forschung und
Lehre in der Anglistik
Dr. Theresa Wobbe(FU Berlin) Geschlechterunterschiede und Geschlechterverhältnis— einige wissenssoziologische Anmerkungen
Dr. Dagmar Heymann(FU Berlin)
Grundlagen feministischer Naturwissenschaftskritik
Dr. Christine Eifler
Zur Rolle der Frauenforschung an einer erneuerten Universität
Der Deutsche Akademische Austauschdienst führte vom 4.6. 12.92 gemeinsam mit der Universität Potsdam sein erstes Stipendiatentreffen in den neuen Bundesländern durch. Eingeladen waren vor allem ausländische Stipendiaten Berliner und Brandenburger Universitäten und Hochschulen, die in der ehemaligen DDR mit einem Stipendium bzw. einer Promotion begonnen haben und
Erstes Stipendiatentreffen
im Jahre 1993 ihre akademische Ausbildung in Deutschland beenden.
Anliegen dieses Treffens war es in erster Linie, mit den Stipendiaten einen Gedankenaustausch über ihre akademische Bildung in Deutschland zu führen und Anregungen für eine weitere Pflege der wissenschaftlichen Kontakte mit den deutschen Universitäten und Hochschulen zu vermitteln.
Neue Stiftung ins Leben gerufen
Am 30. November 1992 fand im Schloßtheater des Neuen Palais der Festakt zur Gründung der Stiftung Einstein Forum statt. Schirmherr der Veranstaltung war der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Manfred Stolpe.
Das Einstein Forum ist eine Gründung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Begrüßungsworte sprachen Dr. M. Stolpe sowie Minister H. Enderlein. Der Festvortrag stand unter dem Thema: „Zeichen, Bild und Wirklichkeit. Ein Beitrag zum modernen Bilderstreit.‘“ Es referierte Prof. Sir
E. H. Gombrich. Unterstützung bei der Realisierung des Vorhabens kam vom Amerika Haus Berlin, dem British Council Berlin und nicht zuletzt vom Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien der Universität Potsdam. Das unter Denkmalschutz ‚stehende einstige Sommerhaus Einsteins in Caputh soll perspektivisch für wissenschaftliche Zusammenkünfte genutzt werden. Vor allem will man sich dem Werk und Vermächtnis Einsteins widmen und in seinem Sinne politische und ethische Fragen unserer Zeit diskutieren.