DATENKOMMUNIKATION
Nr. 20/92— Seite 9
Aktueller Stand des WIN-Anschlusses an der Universität Potsdam
In mehreren Veröffentlichungen wurde bereits erwähnt, daß die Universität Potsdam im September 1992 einen Datex-P-Anschluß zur Datenkommunikation im Wissenschaftsnetz(WIN) erhielt. Seither wird schrittweise an der Verbindung der bereits bestehenden Computerpools und auch einzelner Arbeitsplatzrechner mit der Datenvermittlung NetComm SWITCH 2000 gearbeitet. Dabei stoßen die Mitar
Übertragung innerhalb des Universitätsgeländes unmöglich machen, dann wieder fehlt lediglich irgendwo ein Verbindungskabel, weil manche der beteiligten Firmen auch nur bis an ihren Schreibtischrand denken...
Erster Nutznießer dieses neuen „Tors zur Welt“ war der Fachbereich Informationswissenschaft, der im November 1992 sein STNSchulungszentrum eröffnen konnte. In diesem Jahr nun soll
Ad Zuständigkeitsbereich Golm Neues| Palais an 4
FACES
Gebäude H (SUN) ale ( ww) H 173 STN-Zentrum
Ohr)
beiter der Betriebstechnik und
des Rechenzentrums trotz größter Anstrengungen allerdings immer wieder auf unverhoffte Schwierigkeiten. Mal sind es die alten Fernsprechanlagen, deren Parameter eine störungsfreie
die erste Ausbaustufe des Universitätsnetzes vollendet werden (s. Abb.). Dabei ist besonders bedeutsam, daß die Komplexe II (Golm) und III(Babelsberg) in das System integriert werden.
Mit der Installation des Kommu
nikationsservers HP 9000/827S im Rechenzentrum ist der Grundstein zur Einrichtung eines Mailboxdienstes an der Universität gelegt. Bis‘ aber von“ jedem Computer aus, der über einen X.25-Anschluß oder ein postzugelassenes Modem verfügt, elektronische Post versandt und empfangen werden kann, müssen noch einige Formalitäten erledigt werden:
— Zuweisung einer IP-Adresse— einer weltweit eindeutigen Internet-Nummer, unter der die Universität Potsdam erreichbar ist. Sie dient technischen Zwecken und ist für den allgemeinen Nutzer wichtig;
—-Zuweisung eines DomainNamens— eines verbalen Analogons zur IP-Andresse, das voraussichtlich„uni potsdam.dbp.de*“ lauten wird. Dieser Name ist Bestandteil der E-Mail-Adresse eines jeden Nutzers;
— Aufnahme beider Daten in die Datenbasis des X.25/IP-Routers des WIN, damit die elektronische Post auch zielgerichtet weitergeleitet werden kann. Wer am künftigen E-Mail
Dienst teilnehmen möchte, kann
sich schon jetzt einen Subdo
main-Namen vergeben und zwecks Koordinierung dem Leiter des Rechenzentrums, Herrn
Dr. Redlich, übermitteln. Für die
Fachbereiche wird ein verständ
liches Kürzel(z. B. mathe für
Mathematik) empfohlen. Die
komplexe E-Mail-Adresse siehe
dann etwa folgendermaßen aus:
—-im Internet-Mail-Dienst: klaus.meier@mathe.unipotsdam.dbp.de;
—im X.400-Mail-Dienst: C=de; ADMD=dbp;PRMD=unipotsdam;OU=mathe;S=meier; G=klaus.
Solange noch keine direkte Ver
bindung zum Kommunikations
server oder zur Datenvermittlung besteht, können die Terminals
im Rechenzentrum genutzt wer
den. Auf dem zentralen Kommunikationsserver wird eine Mailbox eingerichtet, die einen öffentlichen Teil(postmaster) beinhalten wird, in dem jeder Nutzer seine abzusendende Post ablegen und empfangene Post. herauslesen kann. Über den Fortgang der Arbeiten wird regelmäßig in der Universitätszeitung informiert,
R. Kirsten, H. Redlich
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