Heft 
(1.1.2019) 03
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FORSCHUNG

Nr. 3/93 Seite 5

Intensivierung der Forschung wurde möglich

Die Mathematik hat es aus naheliegenden Gründen nicht leicht, sich gegenüber der Öf­fentlichkeit mit ihren For­schungsvorhaben und Entwick­lungstendenzen verständlich dar­zustellen. Der weniger speziali­sierte Betrachter hat eventuell vage Vorstellungen aus der Schulmathematik und mögli­cherweise unbehagliche Erinne­rungen.

Diese Aussagen Prof. Dr. Bert­Wolfgang Schulzes, des Leiters der Max-Planck-Arbeitsgruppe Partielle Differentialgleichun­gen und Komplexe Analysis, aus Anlaß der Eröffnung der Max-Planck-Arbeitsgruppen an der Universität Potsdam werden sicherlich viele bestätigen kön­nen.

Dennoch oder gerade deshalb sei an dieser Stelle über die genann­te Arbeitsgruppe berichtet. Von der Entscheidung des Senats der Max-Planck-Gesellschaft im No­vember 1991, sie an der Uni­versität Potsdam anzusiedeln (siehe PUZ 5/92) über die feier­liche Einführung am 5. Novem­ber 1992(siehe PUZ 17/92) bis zum heutigen Zeitpunkt ist ein sichtbarer Aufschwung in der Forschung zu verzeichnen. An­geknüpft wird an die Traditio­nen einer entsprechenden Ar­beitsgruppe des ehemaligen Karl-Weierstraß-Institutes.

Die Analysis der partiellen Dif­ferentialgleichungen stellt einen Kernbereich der mathematischen Wissenschaften dar und gehört zu den Schwerpunkten interna­tionaler Forschung. Auf Tagun­gen wurden im vergangenen Jahr

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Hieraus hat sich das Forschungs­projekt organisatorisch und per­sonell im folgenden konstitutiert: Entsprechend dem Autonomie­gesetz der Hochschulen und ih­rer Strukturen ist das For­schungsprojekt eine selbständi­

mehrfach von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Forschungs­ergebnisse vorgestellt und dis­kutiert. Internationale Beziehun­gen konnte man erweitern und vertiefen. Durch die finanzielle Förderung der Max-Planck­Gesellschaft werden im Sommer­semester Gäste aus zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtun­gen erwartet, so beispielsweise aus Marseille, München, Bo­chum, Bonn, Tübingen, Augs­burg, Lille, Moskau, Peking. Die Zusammenarbeit mit dem Fach­bereich Mathematik unserer Universität sei intensiviert wor­den, so Prof. Schulze. Prof. Kai­ser und Prof. Junek begleiten die Entwicklung mit großer Anteil­nahme.

Für Diplommathematiker und Dipolmphysiker halten Prof. Dr. Schulze und Dr. habil. Demuth im SS Vorlesungen zu den The­menPartielle Differentialglei­chungen undEinführung in die Theorie der Operatorhalbgrup­pen, Spektral- und Streutheorie. Insgesamt schätzt der Arbeits­gruppenleiter die inhaltlichen Voraussetzungen für die Studien­gänge Mathematik bei uns als blendend ein.

Zwei Vorhaben der Zukunft seien genannt. So veranstaltet die Arbeitsgruppe vom 16. bis 20. März ihre Frühjahrsschule Analysis auf Mannigfaltigkei­ten mit Singularitäten. Vom 6. bis 10. September trifft man sich, ebenfalls mit nationalen und internationalen Kollegen, im Potsdamer Residence-Hotel zur Konferenz:Partial Differential Equations.

Prof. Dr. Schulze Foto: Rüffert

Inein bis zwei Jahren müsse sich die Lage der Arbeitsgruppe, aber auch der Universität insgesamt, stabilisiert haben.Die Existenz

Physikalisches ­Kolloquium

Am Mittwoch, dem 10. März 1993, findet um 15.15 Uhr im Raum 1 218(09/218, Am_ Neuen Palais) der Universi­tät Potsdam ein gemeinsames Kolloquium des Fachberei­ches Physik und des Instituts für Umweltwissenschaften statt. Es spricht Herr Prof. Dr. K. Hinsch, Fachbereich Physik der Carl v. Ossietzky Universität Oldenburg. Das Thema der Veranstaltung ­wird seinLaserspeckle­Meßtechnik für Schadens­

der Max-Planck-Gruppen wird\

zweifellos ausstrahlen. Da Potsdam eine große natur­

wissenschaftliche Tradition ha- Mi

be, könne und müsse daran an­

geknüpft werden. Dies betrach- S|

tet Prof. Schulze als enorme Verpflichtung.Die mathemati­schen Wissenschaften gehören bei aller erwiesenen Nützlich­keit auch zu den wesentlichen kulturellen Elementen im fachli­chen Profil. Die Strukturen der Mathematik sind von ewiger Schönheit. Sie hat in allen Zeiten

die Wissenschaftler in ihren T il

Anstrengungen beflügelt. besteht seitens der Beteiligten aus diesem Bereich natürlich die Bereitschaft, ihren Beitrag zum geistigen Antlitz der Universität zu leisten.

Dr. Barbara Eckardt

ge Struktureinheit und besteht aufgrund der Spezifik seiner Ziele und Aufgaben ausschließ­lich aus Slavisten.

Aktuelle Personalbesetzung und Aufgabenbereich: Frau L. Siebeneicher für Übersetzung, Frau S. Rauch für technische

Gestaltung, Frau Dr. M. Auer­bach für russisch-deutsche Redaktion und Entwicklung, Herr Dr. A. Sultanow für deutsch-russische Redaktion und Entwicklung. Dr. Marianne Auerbach Dr. Ajdyn Sultanow

nn diese Aufeaben und _ von Meßergebnissen an Pro-) hekörpemn: und Denkmälern,

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