SPORT
Nr. 4/93— Seite 11
Erfolgreiche Studentinnen
Am 30/31. Januar wurden in Erlangen die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Kunstturnen ausgetragen. Wie schon in den Jahren vorher, beteiligten sich Sportstudentinnen unserer Universität an diesem bedeutendsten Studentenwett
kampf. Der neu eingeführte ADHCup verlangte an den Geräten Boden, Balken, Stufenbarren Übungen mit 5 A- und 3 B-Teilen. Diese recht hohen Anforderungen wurden durch viel Trainingsfleiß in der Vorbereitung erfüllt. Verunsichert durch einen
ungewohnten Stufenbarren gelang es leider unseren Teilnehmern nicht, einen optimalen Wettkampfdurchgang zu turnen, obwohl sie für ihre Bodenübungen gelobt wurden und Beifall erhielten. So waren sie über die erreichten Ergebnisse bei der Siegerehrung überrascht. Im ADHCup siegte Marion Schulz, den
2. Platz belegte Susann Hirschfelder, Platz 6 Cornelia König und Platz 8 Katrin Köbke. Ein Kurzbesuch der alten Reichsstadt Nürnberg ließ diese Tage zu einem weiteren Erlebnis werden, das alle Teilnehmer sicher in angenehmer Erinnerung behalten.
Dr. Christensohn
Schulsport soll Spaß machen
Frühzeitig vorbeugen statt verspätet behandeln. Diesem Ziel wird künftig auch der Sportunterricht an den 800 Grund- und Förderschulen des Landes verpflichtet sein. Grundlagen gemeinsamer Bemühungen ist die Schulsportinitiative„Gesundheitserziehung in der Schule durch Sport“, deren Konzept von Fachleuten in Nordrhein-Westfalen entwickelt und von Niedersachsen aufgegriffen wurde. Brandenburg ist das dritte Bundesland, das diese Initiative aufgreift. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport startete am 4. März 1993 in Zusammenar
Man hat es.
beit mit der AOK für das Land Brandenburg und der Universität Potsdam in der Schule 36(Am Stern) offiziell dieses Programm, das vom Bildungsminister Roland Resch auf einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Zuvor hatte es sich der Minister nicht nehmen lassen, ebenso wie der AOK-Geschäftsführer Bernd Grieger, im Sportdreß gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern einer 4. Klasse einige der spielerischen Übungselemente zu absolvieren. Es gab viel Spaß dabei:„Es geht mehr um das Erlebnis als um
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das Ergebnis‘, kommentierte der Minister.
Auf der Pressekonferenz wurde eine Kooperationsvereinbarung der drei beteiligten Partner unterzeichnet. Der Fachbereich Primarstufe der Universität Potsdam übernimmt die wissenschaftliche Begleitung des Schulsportprogramms. Unter Leitung von Dr. Helmar Priesemuth wurden bereits im vergangenen Jahr in Wochenendkursen 64 SportlehrerInnen und 50 Schulsportkoordinatoren speziell für das neue Programm ausgebildet, die als Multiplikatoren die Idee an die insgesamt 7 000
SportlehrerInnen herantragen sollen. Das neue Schulsportprogramm muß auch Ausbildungselement künftiger Primarstufenlehrer werden; seine Integration in den sportpädagogischen Studiengang der Primarstufe wird derzeitig vorbereitet. Gelingt dieses zeitlich unbegrenzte Vorhaben und bewährt es sich an den Grundschulen, dann ist auch an einen Einstieg in die Sekundarstufe I gedacht.
(Mehr über das Schulsportprogramm in der nächsten Ausgabe der PUZ).
Dr. Rolf Rammelt
Frau auch.