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(1.1.2019) 04
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SPORT

Nr. 4/93 Seite 11

Erfolgreiche Studentinnen

Am 30/31. Januar wurden in Erlan­gen die Deutschen Hochschulmei­sterschaften im Kunstturnen ausge­tragen. Wie schon in den Jahren vorher, beteiligten sich Sportstuden­tinnen unserer Universität an die­sem bedeutendsten Studentenwett­

kampf. Der neu eingeführte ADH­Cup verlangte an den Geräten Bo­den, Balken, Stufenbarren Übungen mit 5 A- und 3 B-Teilen. Diese recht hohen Anforderungen wurden durch viel Trainingsfleiß in der Vorberei­tung erfüllt. Verunsichert durch einen

ungewohnten Stufenbarren gelang es leider unseren Teilnehmern nicht, einen optimalen Wettkampfdurch­gang zu turnen, obwohl sie für ihre Bodenübungen gelobt wurden und Beifall erhielten. So waren sie über die erreichten Ergebnisse bei der Siegerehrung überrascht. Im ADH­Cup siegte Marion Schulz, den

2. Platz belegte Susann Hirschfel­der, Platz 6 Cornelia König und Platz 8 Katrin Köbke. Ein Kurzbesuch der alten Reichsstadt Nürnberg ließ die­se Tage zu einem weiteren Erlebnis werden, das alle Teilnehmer sicher in angenehmer Erinnerung behal­ten.

Dr. Christensohn

Schulsport soll Spaß machen

Frühzeitig vorbeugen statt verspä­tet behandeln. Diesem Ziel wird künftig auch der Sportunterricht an den 800 Grund- und Förder­schulen des Landes verpflichtet sein. Grundlagen gemeinsamer Bemühungen ist die Schulsportin­itiativeGesundheitserziehung in der Schule durch Sport, deren Konzept von Fachleuten in Nord­rhein-Westfalen entwickelt und von Niedersachsen aufgegriffen wurde. Brandenburg ist das dritte Bundesland, das diese Initiative aufgreift. Das Ministerium für Bil­dung, Jugend und Sport startete am 4. März 1993 in Zusammenar­

Man hat es.

beit mit der AOK für das Land Brandenburg und der Universität Potsdam in der Schule 36(Am Stern) offiziell dieses Programm, das vom Bildungsminister Roland Resch auf einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt wur­de.

Zuvor hatte es sich der Minister nicht nehmen lassen, ebenso wie der AOK-Geschäftsführer Bernd Grieger, im Sportdreß gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern einer 4. Klasse einige der spieleri­schen Übungselemente zu absol­vieren. Es gab viel Spaß dabei:Es geht mehr um das Erlebnis als um

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EB Reden wir darüber.

potsdam

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das Ergebnis, kommentierte der Minister.

Auf der Pressekonferenz wurde eine Kooperationsvereinbarung der drei beteiligten Partner unter­zeichnet. Der Fachbereich Pri­marstufe der Universität Potsdam übernimmt die wissenschaftliche Begleitung des Schulsportpro­gramms. Unter Leitung von Dr. Helmar Priesemuth wurden bereits im vergangenen Jahr in Wochen­endkursen 64 SportlehrerInnen und 50 Schulsportkoordinatoren spe­ziell für das neue Programm aus­gebildet, die als Multiplikatoren die Idee an die insgesamt 7 000

SportlehrerInnen herantragen sol­len. Das neue Schulsportprogramm muß auch Ausbildungselement künftiger Primarstufenlehrer wer­den; seine Integration in den sport­pädagogischen Studiengang der Primarstufe wird derzeitig vorbe­reitet. Gelingt dieses zeitlich un­begrenzte Vorhaben und bewährt es sich an den Grundschulen, dann ist auch an einen Einstieg in die Sekundarstufe I gedacht.

(Mehr über das Schulsportpro­gramm in der nächsten Ausgabe der PUZ).

Dr. Rolf Rammelt

Frau auch.