WISSENSCHAFT
Nr. 5/93— Seite 5
Geb. 1936; Realabschluß 1953; Praktikum Metall- und Baugewerbe; Studium Staatliche Inge
Prof. Dr. Ernst Schmeer Professur für Berufspädagogik/Fachdidaktik Metalltechnik
nieurschule Saarbrücken; Abschluß Dipl.-Ing.(FH); Ingenieurtätigkeit als Statiker und Konstrukteur im Stahlbau und Stahlbetonbau; Abitur Abendgymnasium; Studium Lehramt des höheren Dienstes an beruflichen Schulen(Metalltechnik, Bautechnik, Betriebswirtschaftslehre, Berufspädagogik, Berufspsychologie) an der Universität des Saarlandes, 1. Staatsexamen, Referendarzeit, 2. Staatsexamen, Studienreferendar; zehnjährige Tätigkeit als Lehrer; 1971 Promotion am In
stitut für Werkstofftechnologie und Allgemeine Hüttenkunde der Universität Saarbrücken in Verbindung mit dem Institut für Metallphysik und Metallkunde und dem Institut für Technische Mechanik über röntgenographische Phasenanalyse von Neubildungen im_Fünfstoffsystem CaO/ALO/SO/CO:/H,O; Berufung zum Professor für Technik und Didaktik des Technikunterrichts an der Pädagogischen Hochschule Weingarten 1973; 1973-1991 Lehraufträge an den Universitäten Saarbrük
ken, Stuttgart, Karlsruhe und Potsdam; Forschungsprojekte in Verbindung mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung Berlin, mit dem Berufsförderungszentrum Essen, mit der SteinbeisStiftung Baden-Württemberg, mit dem Stifterverband der Deutschen Wissenschaft sowie mit Großbetrieben in BadenWürttemberg; Gastprofessur im FB Technische Bildung SS 1991 in Potsdam; Vorsitzender der Strukturkommission Technische u, Bildung; 1991/1992 (Potsdam)
„Ich hoffe, daß es die Leute fasziniert.“
Prof. Benz zu Gast an der Universität
Gast der von Dr. habil. Jürgen Kurths geleiteten Max-PlanckArbeitsgruppe an der Universität Potsdam„Nichtlineare Dynamik‘“ war Prof. Dr. A. O. Benz von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (Schweiz).
Er studierte dort Theoretische Physik und promovierte in den USA. Als Präsident des Committee of European Solar Radio Astronomy(CESRA) steht er der auf diesem Gebiet führenden Organisation vor.
1987/88 begann die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Dr. Kurths und seinen Mitarbeitern(damals Zentralinstitut für Astrophysik der AdW). 1991 veröffentlichten‘ sie‘ ihre erste gemeinsame Publikation.
Angebot aller
Prof. Dr. Benz beschäftigt sich mit in den Sternatmosphären abspielenden Prozessen. So geht man beispielsweise solchen Fragen nach: Wie entstehen Sterne? Wie entwickeln‘sich Sterne? „Wir untersuchen nicht die Dinge im Detail, sondern deren globale Eigenschaften, also die Komplexität von Sternkoronen aus globaler Sicht‘, erläutert Prof. Benz.
Mit Hilfe von Hochtechnologie erfolgt die Beobachtung in einem Observatorium nahe Zürich bei unterschiedlichen Wellenlängen in hoher Zeitauflösung. Der Wissenschaftler bezeichnet die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Spezialisten seiner und jener der Arbeitsgruppe„Nichtlineare Dynamik“ als sehr wert
voll. Durch die wechselseitige Ergänzung von Beobachtungen und mathematisch-statistischen Forschungen entstehe Neues und
Vor Mitarbeitern und Studenten der Universität sprach Prof. Dr. A. O. Benz von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich zur Dynamik in Sternkoronen.
Foto: Rüffert
Kreatives. Auch in Zukunft soll die Kooperation verstärkt und vervollkommnet werden.
Im Frühjahr 1994 wird eine internationale Konferenz der CESRA in Potsdam stattfin
| den, um neueste Forschungsergebnisse vorzustellen. Die orga
nisatorische Vorbereitung liegt in den Händen der Potsdamer Arbeitsgruppe und des Astrophysikalischen Instituts.
Dr. Barbara Eckardt
AppIeCENiEr
Charlottenstr. 97 O-1560 Potsdam Te"0331/21156 Fox: 0331/20135