Heft 
(1.1.2019) 06
Einzelbild herunterladen

Nr. 6/93 Seite 10

STUDENTEN

Politologiestudenten übten sich in Pressefreiheit

In der ersten Semesterferienwo­che fuhren einige Studenten nach Kiel, um dort auf Einladung der Hermann-Ehlers-Akademie an einem Seminar zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit teilzuneh­men. Es war die letzte Veranstal­tung einer Reihe, in der verschie­dene Institutionen der deutschen Medienlandschaft von(vorwie­gend) Politologiestudenten be­sucht wurden. Unter der Leitung von Dr. Roman Legien, Lehrbe­auftragter an der Potsdamer Uni­versität, und Dr. Volker Matthee (HEA) verbrachten die knapp 30 Studierenden einige sehr berei­chernde Tage in Kiel.

Kaum in Kiel angekommen, ging's ans Werk. Nach kurzer Einführung durch Arno Reimann vom Norddeutschen Rundfunk sollten die Seminarteilnehmer in Gruppenarbeit eine Rundfunk­nachrichtensendung vorbereiten und moderieren. Ziel war es, die alltäglichen Arbeitsabläufe einer

Man hat es.

Redaktion zu verdeutlichen, welche jeden Tag aus einer Unmenge von Nachrichtenma­terial eine entsprechende Aus­wahl treffen muß(und das unter Zeitdruck).

Um auch die andere Seite der Öffentlichkeitsarbeit zu beleuch­ten, nämlich die Arbeit eines Pressesprechers, fanden. am nächsten Tag eine Diskussion und eine praktische Übung zum ThemaPressemitteilung statt. Durch die kompetente Beglei­tung der CDU-Fraktionsspreche­rin im Kieler Landtag und erfah­renen Journalistin Edith Lund gelang es sehr schnell, die we­sentlichen Voraussetzungen für eine gute Pressemitteilung zu erarbeiten... Hier. konnten..die Seminarteilnehmer praktische Tips für die eventuelle zukünfti­ge Arbeit mit den Medien erhal­ten.

Die objektive Darstellung der Wirklichkeit durch die Medien

Das Junge Konto, das alles kann. ME Kundenkarte für den Geldautomaten. EM Zinsen wie beim Sparbuch.

MM Bargeldios zahlen. M

Natürlich kostenlos.

Exclusiv für Schüler, Auszubildende und Studenten.

M Reden wir darüber.

potsdam

4000 Jahr®

gestaltete sich zu einem von den Studenten sehr unterschiedlich diskutierten Problem. Dabei wurde auch über die Aufgaben der Journalisten gesprochen. Die knappe Woche wurde dann durch Besuche beim NDR in Hamburg und den Besuch der Landespressekonferenz im Kie­ler Landeshaus abgerundet. Obwohl das Programm sehr umfangreich war, kamen doch auch die privaten Interessen der Studenten nicht zu kurz. Die meisten der Seminarteilnehmer nahmen die Gelegenheit wahr, sich in das nächtliche Leben der Ostseestadt hineinzustürzen. Das Programm in der Ehlers­Akademie war ebenso vielseitig wie interessant. Neben zahlrei­chen Gelegenheiten zur Diskus­sion theoretischer Aspekte des Journalismus und der Öffentlich­keitsarbeit wurde versucht, mit­tels praktischer Arbeit in diese Problematik einzudringen.

Die gewonnenen Einblicke in die Arbeit von Journalisten und Pres­sesprechern sind bestimmt ein guter Bestandteil der erhaltenen Ausbildung. Schaden können diese Erfahrungen im späteren Berufsleben gewiß nicht.

Es bleibt zu hoffen, daß auch weitere Möglichkeiten angebo­ten werden, diese zumeist theo­retische Ausbildung hier in Pots­dam durch solche, dem Anspruch der Hochschulausbildung fol­genden, praktischen Aspekte zu ergänzen, zumal die Seminarver­anstaltungen auch den allgemei­nen Horizont sowohl von uns Studenten, als auch unserer Dis­kussionspartner zu erweitern helfen.

Den Studenten bleibt nun zu empfehlen, auch außerhalb des Rahmens einer Vorlesungs- und Seminarreihe der Universität diese und andere Angebote di­verser Stiftungen und Verbände zu nutzen. Giso Siebert

Frau auch.