AUSLANDSARBEIT
Nr. 7/93— Seite 9
DAAD-Außenstelle Moskau nahm Arbeit auf
Mit der ersten deutsch-russischen Stipendiatenauswahl im Februar 1993 nahm die Außenstelle Moskau als weltweit elfte Außenstelle des DAAD die Arbeit auf. Die offizielle Eröffnung der Außenstelle in Rußland durch den Präsidenten des DAAD, Prof. Dr. Theodor Berchem, ist im Rahmen eines Kolloquiums zu„Stand und Perspektiven des deutsch-russischen akademischen Austausches und des Wissenschaftstransfers‘““ Ende Juni vorgesehen.
Waren es bis 1988 jährlich nur etwa bis zu 100 Sowjetbürger, die im Rahmen des seit 1959 bestehenden Kulturaustausches in die Bundesrepublik kamen, stieg die Zahl 1989 mit Gorbatschows Politik der Öffnung sprunghaft auf über 600 pro Jahr. Mit inzwischen rund 2000 Studierenden, Graduierten und Wissenschaftlern aus den Nachfolgestaaten der UdSSR, die sich Jährlich im Rahmen von DAADProgrammen in Deutschland
aufhalten, hat sich der akademische Austausch nochmals erheblich erweitert. Davon zeugen auch die 173 Hochschulpartnerschaften, die allein zwischen deutschen und russischen Hochschulen bestehen, und die fast 1000 Personen aus der Russi
schen Föderation sowie die über 500 Deutschen, die 1992 vom DAAD gefördert wurden.
Mit der Unterzeichnung des Kulturabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation im Rahmen des Kanzlerbesu
ches im Dezember 1992 sind die rechtlichen Voraussetzungen für die Einrichtung der DAADAußenstelle in Moskau geschaffen worden. Leiter der Außenstelle Moskau ist Dr. Gregor Berghorn. Die Zuständigkeit der Außenstelle Moskau erstreckt sich auf alle Nachfolgestaaten der früheren UdSSR mit Ausnahme der drei baltischen Staaten. Zu den Aufgaben dieser Außeneinrichtung des DAAD gehören vor allem: Information über DAAD-Programme, Kontakte zu Hochschulen und Bildungsministerien, Beratung von Wissenschaftlern, Betreuung von deutschen Stipendiaten und Wissenschaftlern in Rußland. Die Dienste der Außenstelle stehen auch den anderen großen deutschen Wissenschaftsorganisationen offen. Die DAADAußenstelle Moskau ist zusammen mit dem Goethe-Institut in den Räumlichkeiten der ehemaligen DDR-Botschaft in Moskau untergebracht. Pressemitteilung
Danke für zwei Jahre gute Partnerschaft
Bei uns im Auslandsamt haben Namen wie Herr Hylla, Herr Engel, Herr Schröder, Herr Kanisch einen guten Klang, weil wir im wahrsten Sinne des Wortes mit allen Kollegen der Fahrbereitschaft bisher gut gefahren sind.
Unsere ersten gemeinsamen Aktionen gehen auf die Zeiten zurück, als wir noch mit dem hochschuleigenen Bus Tagesfahrten für unsere ausländischen Gäste und Studenten nach Meißen, Dresden, Rostock auf dem Programm hatten.
Oft sind für unsere ausländischen Gäste und Studenten Fahrten zu sehr„unchristlichen“ Morgen- und Nachtstunden sowie an Sonn- und Feiertagen einzuplanen: Die letzte am
Ostersonntag, 8.00 Uhr für 14 Personen. Herr Schröder und Herr Kanisch waren eben wie verabredet zur Stelle. Und das schätzen wir besonders an den Kollegen.
Es kommt schon vor, daß Gepäck in großer Stückzahl und vom Umfang her„mächtig gewaltig‘“ bei uns im Auslandsamt steht, wenn ausländische Studenten, direkt vom Flughafen oder Bahnhof kommend, nach. mehrtägiger Anreise bei uns eintreffen, aber in Golm untergebracht werden. Anruf genügt- der Kollege, der die Poststellen anfährt, lädt es mit ein.
Wir können nur raten: Nicht verzagen- Herrn Hylla fragen.
Infoveranstaltung für das 1. Studienjahr
Am Dienstag, dem 4. Mai 1993, 17.00 Uhr im Haus 8/H 152— Neues Palais erhalten Studenten des 1. Studienjahres Informationen zum Studium im Ausland.
Studenten aller Fachbereiche sind eingeladen— natürlich auch Studenten höherer Studienjahre. A. Bürger
AAA
Berichtigung
In der Überschrift auf Seite 8(PUZ 6/93) muß es richtig heißen: Die Mitarbeiter des AAA Integrating Change. Wir bitten um Entschuldigung.