Heft 
(1.1.2019) 09
Einzelbild herunterladen

WIP-GRUPPEN

Fortsetzung von Seite 6

2. Hierarchie der Gruppen Bei der Auswahl sollte eine Hierarchie derart vorgenommen werden, daß zunächst all die Gruppen, die auf Grund der in­haltlichen Kompatibilität, be­reits arbeitsfähigen Zusammen­arbeit und Leistungsfähigkeit unbedingt und der laut Stellen­plan gegebenen Möglichkeit in­tegriert werden können, aufgeli­stet werden.

Zweitens sollten die WIP-Grup­pen benannt werden, deren Inte­gration zwar wünschenswert, aber auf Grund des Stellenpla­nes gegenwärtig nicht möglich ist.

Drittens sollten die Gruppen, die eine Unterstützung nur bis 1996 benötigen(z. B. Vorbereitung von An-Instituten) und die an­schließend in die Selbständig­keit entlassen werden, zusam­mengestellt werden.

Für diese drei Gruppen sollte die Universität die Möglichkeit zur Weiterarbeit durch eine definiti­ve Aussage geben. Damit sind auch die nicht in das Struktur­profil der Universität passenden WIP-Gruppen formulierbar.

In vorbereitenden Gesprächen zwischen dem Wissenschafts­ministerium, der KAI und der Universitätsleitung wurden die anstehenden Probleme bei der Integration der WIP-Gruppen erörtert. Größtes Problem dürfte die räumliche Unterbringung der WIP-Gruppen sein. Insbe­sondere die gegenwärtig in Ber­lin arbeitenden Gruppen, die sich zur Integration in die Uni­versität Potsdam beworben ha­ben und deren räumliche Unter­bringung für die nächsten Jahre noch nicht abgesichert ist oder finanziell zu überdurchschnittli­chen Belastungen führt, verlan­gen eine einvernehmliche Lö­sung zwischen dem Wissen­schaftsministerium und dem Berliner Senat.

3. Arbeitsrechtliche Fragen Falls die Universität sich gegen­wärtig noch nicht in der Lage

sieht, wie oben vorgeschlagen eine hierarchische Gruppenauf­stellung vorzunehmen und da­mit bereits jetzt sowohl befriste­te und unbefristete Arbeitsver­träge mit speziellen WIP-Grup­pen abzuschließen, bietet sich der Weg eines generell befriste­ten Arbeitsvertrages in Analogie zu Drittmittel-Projekten an. Damit dürfte die Universität nach Ablauf der Förderung zum 31. 12. 1996 besser in die Lage versetzt werden, über die Einbe­ziehung der WIP-Gruppen qua­lifiziert zu entscheiden, wenn auch den WIP-Gruppen dadurch wiederholt nur eine befristete Perspektive eröffnet wird, die zu Verunsicherungen und auch zum Ausscheiden integrations­würdiger Wissenschaftler füh­ren dürfte.

Insgesamt kann festgestellt wer­den, daß die notwendige Integra­tion von WIP-Gruppen von der Universität umfassend vorberei­tet wurde; die Regularien zur Eingliederung so formuliert werden sollten, daß keine unge­rechtfertigten Existenzängste, aber durchaus ein konstruktiver und kreativer Wettbewerb zwi­schen WIP-Mitarbeitern und Hochschulangehörigen erfolgen sollte.

Prof. Dr. Ludwig Brehmer

Nr. 9/93 Seite 7

Neues Lehrangebot in der Soziologie

PD Dr. Ansgar Häfner, Lehr­stuhlvertreter Allgemeine So­ziologie, und Prof. Dr. Jürgen Markowitz, Organisationsso­ziologe an der Universität Halle, bieten in diesem Semester das Seminar Unkonventionelle PraxisfelderBezahltes Den­ken an der Universität Potsdam an. Die Veranstaltung ist Teil einer Absprache zwischen den beiden Universitäten, deren Ziel es ist, die Möglichkeiten neuer Berufsbilder für Absolventen der Sozialwissenschaften zu er­forschen und aufzuzeigen. Damit beschreiten die Universi­täten Neuland in der beruflichen Orientierung für Studenten, möchten aber auch dem einen oder anderen Mitglied des aka­demischen Mittelbaus eventuel­le Alternativen in den Blick brin­gen. Entsprechend gut ist die Veranstaltung besucht.

In dem Seminar werden die per­sönlichen und objektiven Vor­aussetzungen für selbständige berufliche Tätigkeit herausgear­beitet. Für die Veranstaltungen wurden eine Reihe von Sozial­wissenschaftlern als Gäste ein­geladen, die als Selbständige erfolgreich arbeiten und ‚live über die dabei gemachten Erfah­

rungen berichten. Den Anfang machte Herr Friedhelm Fran­ken, Verfasser des weit verbrei­tetenReden-Beraters und In­haber eines Beratungsunterneh­mens für Kommunikation und Management in Bonn.

Folgende Seminare finden noch statt:

27. 5.: Systematisierung, Litera­tur, Planungsmethoden.

Gast: Dr. Rudolf Wimmer, Un­ternehmensberatung, Wien.

10. 6.: Geschäftsidee und Marktlücke.

Gast: Claudia Geier, Bildungs­zentrum des Einzelhandels, Dortmund.

24. 6.: Aktiv in ein anderes Be­rufsfeld gehen und dort gestal­ten.

Gast: Wolfgang Rohr, Agentur für Management-Training und Fortbildung, Hannover.

8. 7.: Zusammenfassung, Aus­sprache, Ausblicke.

Die Seminare werden im Uni­versitätskomplex II, August­Bebel-Straße 89, im Seminar­raum 231 in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr durchgeführt. Weitere Auskünfte sind bei Dr. Häfner, Tel.: 7 67 01-3 83, erhältlich.

abaku,s..

00 Colorcy,+ Ds

1.790 DM

(Studentenpreis netto)

Auf alle Produkte Studentenrabatte Charlottenstraße 97 Potsdam Tel. 0331/21156

$ AppleCenter

Forschung& Lehre Partner

AN

Alexander von Humboldt Buchhandlung GmbH

Die Fachbuchhandlung im Zentrum der Stadt:

Das wissenschaftliche Buch ­Schlüssel auf dem Weg zum Erfolg während des Studiums und in der

beruflichen Tätigkeit

Bei uns finden Sie, was Sie suchen!

Ein umfangreiches Angebot erwartet Sie außerdem auf dem Gebiet der Schöngeistigen Literatur, der Freizeitgestaltung und der Touristik

Am Kanal 47, 1560 Potsdam Telefon u. Fax 2 25 39 oder 2 35 74

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 9-18 Uhr Donnerstag 9-19 Uhr Samstag 9-13 Uhr Langer Samstag 9-16 Uhr